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Warum mein Kind nicht aussieht wie alle anderen

[Dieser Beitrag enthält Werbung] Warum sehen alle Menschen mit Down Syndrom gleich aus? Und warum führt diese Google-Suche immer und immer wieder auf Platz Nummer 1 zu unserem Blog? Nun. Menschen mit Down Syndrom haben natürlich Syndrom-typische Stigmata, die bei jedem Menschen mit dem Down Syndrom mal mehr mal weniger stark ausgeprägt auftreten. Mandelförmige Augen bedeuten aber nicht zwangsläufig, dass ein Mensch das Down Syndrom hat und auch nicht kurze, dicke Finger sind ein Kriterium dafür. Trotzdem kann man meistens mit geschultem Auge einen Menschen mit dem Down-Syndrom an bestimmten Merkmalen schnell fest machen. Genau so wie einen dunkelhäutigen Menschen oder einen Asiaten eben auch. Die sehen für viele auf den ersten Blick auch alle gleich aus, weil sie charakteristische Merkmale haben, die sie von anderen Menschen unterscheiden. In zwei Wochen ist wieder das Down-Sportlerfestival in Frankfurt. 650 Menschen mit dem Down-Syndrom werden dort in verschiedenen sportlichen Disziplinen um ihre Medaille kämpfen. Alle haben sie etwas gemeinsam, nämlich eine unglaubliche Energie und eine ansteckende positive Lebensfreude. Optisch unterscheiden sich jedoch alle voneinander. Wäre ja undenkbar, …

Über die Absurditäten der Geschwisterbevorteilung

Es gibt sie noch, diese seltenen Momente, in denen man nicht verzweifelt denkt „Was habe ich diesen beiden kleinen Menschen eigentlich angetan, dass sie beide nicht einfach als Einzelkind aufwachsen können“. Friedlich, ohne Streiterei. In diesen Momenten laufen sie glücklich und Händchen haltend auf dem Bürgersteig, spielen zusammen auf dem Spielplatz, schauen Arm in Arm ihre (gemeinsame) Lieblingsserie und sind ein Herz und eine Seele. Manchmal stehen sie auch eng umschlungen vor einander, um zu schauen wer von beiden größer ist. Und da beginnt er auch schon – der schmale Grad zwischen Sonnenschein und Donnerwetter. Wehe der andere ist schneller, hat ein Gummibärchen mehr in seiner Schüssel oder wird in sonst einer Weise bevorteilt, die erst offensichtlich wird, wenn ein riesen Theater darüber entfacht. So sehr man auch versucht es beiden gleichermaßen Recht zu machen, gelingt es einfach nicht. Die Absurditäten der Geschwisterbevorteilung sind eine Wissenschaft für sich. Nun ist es ja ohnehin so, dass unsere Geschwisterkonstellation von Grund auf seine Besonderheiten mit sich bringt. Ich würde nicht behaupten, dass Simon weniger Aufmerksamkeit bekommt als …

Daydreaming

Seit einer knappen Woche ist das lillestoff-Magazin im Handel erhältlich. Ich habe inzwischen drei Schnitte aus dem wunderschönen Magazin genäht und es rauf und runter gelesen. Es ist so liebevoll gestaltet und wirklich etwas ganz besonderes. Das sage ich jetzt nicht, weil ich den ganzen Entstehungsprozess verfolgen durfte, sondern weil ich das Magazin, ganz objektiv betrachtet, absolut genial finde. Das komplette Layout, die lesenswerten Artikel, die liebevollen Details, die traumhaften Bilder und vor allem – die genialen Schnittmuster. Ein Stoff aus dem lillestoff-Magazin hat mich hypnotisch in den Bann gezogen. Daydreaming heißt er auch noch und ja, wer mich kennt, weiß wie verträumt und gedankenversunken ich manchmal bin. Das war schon als Kind so. Und natürlich lachten mich auch noch all die tollen Schnitte aus dem Magazin an, aber für Daydreaming hatte ich andere Pläne. Liva, ohne Taschen, aber ich glaube mein 6. Kleid nach dem lässigen Kleiderschnitt. Entweder mag man ihn, oder nicht. Ich liebe diesen Schnitt, weil ich schon immer gerne legere Kleidung figurbetonter bevorzugt habe. Gerade aktuell, wo mich ein paar angefutterte …

Das bisschen Homeoffice

Kennt Ihr diese Tage, die morgens mit viel Theater beginnen, weil das eine Kind rumtrödelt und lieber die Klamotten vom Papa und die Schuhe von der Mama anzieht, statt sich einfach die eigene Kleidung überzuziehen? Unter normalen Umständen fände man das witzig, aber in 10 Minuten steht das Taxi vor der Tür und das andere Kind möchte mal wieder nicht in die Schule. Nein es möchte nicht, sondern es WILL nicht. „Der Will ist verreist!“ kommentiert das andere Kind, das mit dem Sweater vom Papa bis zu den Fußknöcheln im Türrahmen steht und das Szenario beobachtet, das Geschehen mit seiner Kindergartenweisheit.   Irgendwie schafft man es dann doch noch rechtzeitig das Kind angezogen und sogar mit geputzten Zähnen durch die Tür zu befördern. Und dann kümmert man sich erst einmal darum, dass das andere Kind die richtigen Klamotten anzieht und der Hund seine morgendliche Hundezeitung zu lesen bekommt. Zehn Minuten klingelt das Telefon und die Schulbegleitung teilt einem mit, dass die Schule wegen einer defekten Heizanlage geschlossen bleibt und das Kind wieder Retour kommt. An …

Der Frühling wird Syys

Heute fehlt mir irgendwie Inhalt für diesen Beitrag. Also natürlich habe ich ganz viele Herzensthemen, die ich sehr gerne verbloggen möchte. Aber heute mag ich Euch vor allem den neuen lillestoff-Kleiderschnitt Syys zeigen! Auf SYYS habe ich Monate gewartet! Denn manchmal sehe ich etwas total geniales bei meinen viel zu seltenen Besuchen bei lillestoff. Stoffdesigns, die Daniele an ihrer Wand hängen hat und für die nächsten Vorbestellungsrunden plant und manchmal erspähe ich auch bei meiner lieben Kollegin Sigrun neue Schnittmuster an der Kleiderstange, von denen ich absolut begeistert bin. So war das auch bei SYYS. Gesehen und sofort verliebt. Das ist nun schon einige Monate her. Inzwischen habe ich mein drittes Kleid nach dem Schnitt genäht. Einmal aus Slubjersey und zweimal aus Modal. Meine Kleider aus Modal zeige ich Euch ein anderes Mal. Heute dreht sich mal alles um mein neues Lieblingskleid aus dem wunderschönen Slubjersey Monstera von enemenemeins. Aktuell ist der Stoff ausverkauft, aber Ende des Monats ist er wieder erhältlich. Leider sieht man bei meiner Kleidervariante durch den breiten Taillengürtel gar nicht die …

Auf die Socken. Fertig. Schlauflinge!

[Werbung] Letztes Jahr hatte ich 15 Jahre Abi-Jubiläum und bekam eine Einladung zum Stufentreffen. Ein mulmiges Gefühl beschlich mich. Die Stufe, in der ich mein Abitur machte, war nicht die Stufe, mit der ich meine pickelige Teeniezeit durchlebt und vor allem so viele Sachen erlebt hatte. Die letzten zwei Jahre meiner Schulzeit sind nicht die, an die ich mich gerne zurück erinnere. Und ich hatte zwar nicht abgesagt, aber für mich war ziemlich klar: ich geh da nicht hin! Und dann war da meine Schulfreundin Nina, zu der ich heute noch Kontakt habe, die fest mit mir rechnete. Obendrauf redete Herr Sonnenschei mir zu, dass ich es mir doch noch mal überlegen soll und eine leise Stimme in mir sprach, dass ich die Gelegenheit nutzen solle und mit der Vergangenheit im Guten abschließen. Ich ging also doch zu diesem Treffen und bereute es zunächst erst einmal wieder. Aber dann kamen nach und nach ein paar vertraute Gesichter. Manche hatten sich kaum verändert. An andere hatte ich keinerlei Erinnerung. Wieder andere kamen erst wieder in Erinnerung …

Auf dem Weg in ein großes Abenteuer mit dem Super NinBär

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Ergobag und enthält Affiliate-Links. Die Meinungen und Gedanken in diesem Beitrag sind meine eigenen.  Manche Dinge verlieren ihren Zauber auch in der Wiederholung nicht. Wie zum Beispiel die Vorschulphase. Wobei man hier wohl streng genommen von faulem Zauber oder gar Hexerei sprechen müsste. Denn irgendwie ist sie doch verhext. Beziehungsweise ist Dein Kind völlig verhext. Also nicht Deins, sondern meins. Nicht nur, dass es über Nacht irgendwie sämtliche vertraute Gesichtszüge verliert und Du plötzlich ein schlaksiges Kind anstarrst, das irgendwie zwar noch entfernte Ähnlichkeit mit Deinem kleinen Baby hat, dieses aber über Nacht irgendwie verschluckt haben muss. Nur wo? In diesem drahtigen Kerlchen steckt kein bisschen Baby. Obwohl… manchmal spricht er wie eins. Aber nur so aus Spaß. Vielleicht, weil ihm diese Veränderung selbst viel zu schnell geht. Weil es als Baby alles so viel einfacher war. Da sind plötzlich so viele Fragen und Worte. Alles muss hinterfragt und diskutiert werden. Nichts entgeht seinem wachsamen Blick und selbst einen Monat nach Weihnachten liegt er abends schlaflos im Bett, weil …

Wunder – oder aber „Wähle die Freundlichkeit“

[Werbung] Vor einigen Monaten sah ich zum ersten Mal den Trailer von WUNDER und musste weinen. Jedes Mal, wenn ich den Trailer sah, berührte er mich so sehr, dass ich die Tränen nicht zurück halten konnte. Aber nicht nur mir ging es so. Denn die Reaktionen, nachdem ich den Trailer auf unserer Facebookseite teilte, waren mindestens genau so emotional, wie meine eigene. Vor ein paar Wochen fragte mich dann eine Freundin, ob ich eigentlich das Buch WUNDER schon gelesen habe. Sie hätte beim Lesen an uns denken müssen, denn die Geschichte erinnerte sie so sehr an Sonea und uns als Familie. Vielleicht sollte ich doch erstmal das Buch lesen, bevor ich auf den Filmstart auf den Kinoleinwänden warte, dachte ich. Und tat es. Das Buch hatte ich innerhalb eines Tages gelesen, an diesem Beitrag schrieb ich dann Wochen. Auch wenn die Geschichte von dem 10jährigen Auggie eine völlig andere ist, ist sie doch die gleiche von Akzeptanz, Toleranz, Ausgrenzung, Berührungsängsten und jede Menge Mut. Wie bei uns. Es ist eine Geschichte des Lachens und Weinens. Sonea hat …

Neujahrsputz

Dieser Beitrag wurde vom Dyson gesponsert. Die Inhalte und Meinungen über den Dyson v6 Absolute in diesem Beitrag sind meine eigenen.  Gute Vorsätze für das neue Jahr zu schmieden, ist nicht so mein Ding. Ich bin auch kein Mensch der großen Pläne. Vielmehr bin ich eine Traumtänzerin, die stets versucht an das Gute zu glauben und immer wieder ein paar Wünsche vor Augen hat. Manche lassen sich realisieren, andere sind nahezu hoffnungslos, aber alle sind realistisch. Meistens. Glücklicherweise bin ich mit dem kompletten Gegenteil verheiratet. Denn so ganz ohne Plan geht es leider nicht immer und so haben wir auch Ende letzten Jahres an unserem Hochzeitstag beim weltbesten Steak und Sangria über unsere Pläne für 2018 gesprochen. Darüber, dass wir gerne verreisen möchten. Darüber, dass unser Sohn dieses Jahr eingeschult wird. Und auch darüber, dass wir endlich weiter unsere Wohnung renovieren wollen. Es gibt noch einiges zu tun. Vieles kann man natürlich einfach so lassen wie es ist. Aber anders wäre schon schöner. Vor allem die Küche. Da sind wir beide uns einig. Und auch, wenn Herr Sonnenschein …

Fido Studio – das „Freio“ für den Hund

Dieser Beitrag wurde vom Omlet gesponsert. Die Inhalte und Meinungen in diesem Beitrag sind meine eigenen.  Ganz genau ein halbes Jahr ist es nun her, dass der Plüsch mir vor laufender Fernsehkamera direkt in die Arme lief und jedem Familienmitglied zur Begrüßung erst einmal stürmisch das Gesicht abschleckte. Liebe auf den ersten Blick war es im Mai, als wir unsere Lissy zum ersten Mal gesehen haben. Ein verrücktes Abenteuer, mit dem zum Jahresbeginn noch nicht zu rechnen war. Und überhaupt! Wer hätte damit gerechnet, dass es dann noch nicht einmal ein Mops wird! Also ich definitiv nicht. Eine Entscheidung fürs Leben, die wir seitdem keine Sekunde bereut haben. Obwohl so ein Hund viel Arbeit bedeutet, die man nicht klein reden kann. Und man muss ganz anders organisieren, ist nicht mehr so flexibel. Das habe ich ein wenig unterschätzt. Denn nach einer Weile kann der Hund auch mal für 2-3 Stündchen alleine bleiben. Dachte ich. Aber mit Hunden ist es manchmal wie mit Kindern. Sie geben den Takt vor und krempeln Dein Leben völlig um. Unser kleines Plüschmonster …