Monate: März 2016

Immerhin hab ich nen coolen Pulli!

Ich muss den Beitrag von gestern mal (fast) ganz unkommentiert stehen lassen. Das ist nämlich großes Reizthema im Hause Sonnenschein. Gehen wir mal davon aus, dass sich mein Hundewunsch auch in den nächsten Jahren nicht erfüllen wird. Leider. Aber falls jemand eine Ferienbetreuung für seinen Mops sucht… ich mach das sehr gerne. Ehrenamtlich! Zwar weit vom Hundetraum entfernt, aber immerhin habe ich einen neuen neuen coolen Pulli! In den Regentropfen von SUSAlabim (ja, tatsächlich) hatte ich mich schon verliebt, da hing er noch als Musterlasche auf dem Messeständer. Ich bin gar nicht dazu gekommen darüber zu schreiben, aber es waren ein paar wirklich tolle Tage mit einem großartigen Team und einem wunderschönen Messestand. Obwohl wir alle gesundheitlich angeschlagen waren, hatten wir großen Spaß. Ich glaube, Herr Sonnenschein hatte den härteren Job an diesem Wochenende – alleine mit zwei Durchfallkindern. So viel wie ich gerade auch nähe, es ist nicht genug! Die Kinder beschweren sich schon, dass ich zu wenig für sie nähe und dass sie zu selten fotografiert werden. Auf den Teil mit dem Fotografieren könnte …

#hundecontent oder der dringende Wunsch nach Familienzuwachs

Während man in zahlreichen Blogs vom Kinderwunsch liest, ist es bei mir der Wunsch nach einem Hund, der sich seit Jahren immer wieder mal hier im Blog einquartiert. Schon der kleine Bruder von Sonea sollte eigentlich ein Mops werden. Ja, hier herrscht große Mopsliebe – bei mir, bei Sonea, beim kleinen Bruder… und bei Herrn Sonnenschein. Nicht. Ich bin mit meinen Kindern alleine mit diesem Wunsch. Aber für die Erfüllung müssen eben alle mitziehen. Nun ist es so, dass es wirklich viele Argumente gibt, die gegen ein vierbeiniges Familienmitglied sprechen. Vor allem die Arbeit und der Dreck. Aber was ist das schon, wenn das Herz beides Zunge schnalzend abwinkt? Das Herz hüpft und sagt – natürlich! Kinder machen doch auch Dreck. Kann man alles sauber machen, ist kein Argument. Auch der Kostenfaktor ist doch erstmal überschaubar. Wer geht schon von worst case aus? Dann dürfte man auch keine Kinder bekommen. Es kann immer was außerplanmäßiges passieren. So ist das Leben eben. wir kennen uns damit bereits aus. Ein Hund braucht Auslauf, muss erzogen werden und …

Mein Leben mit dem Besonderen #58 Dominik

In meiner etwas turbulenten Lebensgeschichte lernte ich meine Seelenfamilie erst sehr spät kennen. Aber durch ganz viel Fragen und ganz viel Erzählen ist deren Vergangenheit auch mir bekannter geworden. Ich durfte die Liebe einer Mama kennenlernen und bekam tolle Geschwister dazu. Auch Dominik gehört zu meinem Leben und ich hab ihn unendlich lieb. Vor vielen Jahren, als Dominik noch ganz klein war, hatte er einen schlimmen Unfall..und danach war das Leben nicht mehr wie vorher. Heute ist Dominik offiziell körperlich und geistig schwerst behindert. Wisst er was er für mich ist? Der beste durchgeknallteste Bruder den es gibt! Ich liebe es mit Dominik in die Stadt zu fahren, dort Spass zu haben, lecker zu essen und ein Schöppchen zu trinken. Wenn er zu Besuch bei Mama ist und ich klingle, rastet er oben schon vor Freude laut aus. Man wird als Besucher sehr forsch aufgefordert: „ausziehn,schuhe aus, setz Stuhl) und wenn man das nicht 10 mal hören will, tut man besser was er sagt. Er nimmt mehr oder weniger meine verrückten Bastelideen in Kauf…macht mit, …

Herr Sonnenschein

Weil er aus unserem Alltag nicht wegzudenken ist und noch dazu der größte Lieblingsmensch vom Sonnenschein (und eigentlich von uns allen) ist. Dieser Beitrag ist heute ganz alleine für Herrn Sonnenschein. Weil er eine große und wichtige Hauptrolle in unserem Leben spielt. Wir lieben Dich!                                      

Happy Welt Down Syndrom Tag!

Heute ist Welt Down Syndrom Tag – ein Tag extra für Menschen mit diesem l(i)ebenswerten Extra-Chromosömchen und natürlich auch für alle Menschen drum herum. Das siebte Mal in Folge feiern wir diesen Tag gewisser Maßen mit. So viele Menschen, die wir inzwischen durch dieses Extra-Chromosom kennenlernen durften und nicht mehr missen wollen. Es ist unglaublich schön und wichtig, dass es Euch gibt! Ihr macht diese graue Welt ein bisschen bunter, nehmt die Ernsthaftigkeit und Verbissenheit aus dem Alltag heraus, zwingt zum Umdenken und sorgt für eine entspanntere Sichtweise auf das Leben. Mein Sonnenschein, Du wunderbares Kind. Ich liebe Dich über alles, auch wenn Du mich manchmal (und insbesondere im Moment mal wieder) echt wahnsinnig machen kannst. Du bist so viel von dem, was bzw. wer ich bin. Aber vor allem bist Du so viel Du – so viel Persönlichkeit, so viel Sonea. Alleine das ist schon Grund genug diesen Tag in seiner Besonderheit zu feiern. Weil ich gerade vor lauter Noro-Virus, Erkältungsviren und Terminen drum herum nicht dazu komme etwas für Euch vorzubereiten und andere sich …

Mein Leben mit dem Besonderen #57 Wolfsohrenwildpower

„ Ich habe Ohren wie ein Wolf! Das ist meine Wild Power“ Das war der erste Satz, den der Pädaudiologe von unserem Sohn zu hören bekam. In ganz normaler Gesprächslautstärke, obwohl er nervös war. Wild Power… so nennen die beiden Hauptdarsteller in einer tollen Kinderfernsehserie die besonderen Eigenschaften von Tieren; in jeder Folge erforschen sie andere Tiere – und deren Wild Power. So haben wir gelernt:  Wölfe besitzen ein sehr gut ausgeprägtes Gehör.  Und jaulen gerne! „AUUUUU“ Unser Sohn auch! Beides! Dass er diese besondere „Fähigkeit“ hat haben wir Eltern eine ganze Weile gar nicht bemerkt. Er ist unser erstes Kind und wir haben lange gedacht, dass Babys einfach schreckhaft sind und keine lauten Geräusche mögen. Wir sind mit ihm einfach hineingewachsen und haben ihn immer genau richtig empfunden so wie er ist und dabei vielleicht auch ein bißchen den Blick für sein besonderes Gehör verloren. Vieles fällt uns erst im Nachhinein betrachtet auf. Dass er sich hingegen gerne mit Tieren identifiziert wissen wir schon lange.  Dass der Name seiner „Wild Power“ unter Medizinern nur …

Frühling locken mit #frühlingsrocken

In den letzten Tagen hatte ich diese typische Frühlingseuphorie. Die Sonnenstrahlen machen einfach gute Laune. Zumindest draußen. Denn zu Hause führt einem das Frühlingslicht schonungslos vor Augen wie schlecht man doch über die Wintermonate in allen Ecken geputzt hat. Es ist als ob sich eine dicke Staubschicht über sämtliche Möbelstücke gelegt hat. Gerade ist es hier als ob sich eine dicke Durchfallwolke über alles gelegt hat und das merke selbst ich, die gerade ziemlich erkältet ist und eigentlich gar nicht riechen kann. Es ist ziemlich ekelig. Für uns alle. Aber vor allem tut es mir für Sonea leid, die nun seit 1 1/2 Wochen damit zu kämpfen hat. Irgendwie kriegen wie es nicht in den Griff. Heute war auch so ein Tag von der Sorte, die gerne gestrichen werden könnten im Kalender. Selbst angeschlagen mit zwei kranken (und trotzdem putzmunteren) Kindern zu Hause, ist einfach nicht schön. Da fällt es mir auch schwer am Abend noch etwas positives an diesem Tag zu finden, außer schlafen. Ja, heute gehe ich mal früh ins Bett. Total untypisch für …

Fünf Minuten

Es ist immer leicht rum zu jammern, wenn etwas nicht so gut läuft. Da wird auch alles andere (was wirklich gut läuft) ausgeblendet und relativiert. Ich kann mich davon nicht ganz frei sprechen. Diese Geschwisterstreitereien hier schlauchen manchmal ganz schön und auch die Dickköpfigkeit meiner Kinder, gepaart mit dem Dickkopf meines Mannes und mein eigener. Ja, wir sind schon ein ganz schön dickköpfiger Haufen. Nun hatte ich letzte Woche meinen ersten Abend den Elternkurs „Starke Eltern, starke Kinder“ und wir wurden gebeten auf die positiven Signale unserer Kinder zu achten. Eigentlich habe ich ja zwei Superkinder zu Hause. Ich finde sie einfach toll und bin ihr größter Fan. Und oft gibt es richtig blöde Kacktage (damit meine ich nicht die vergangene Durchfallwoche) und dann ist man selbst gestresst, die Kinder sind quengelig, müde, unausgeglichen, da vergisst man auch schon mal die ganzen liebenswerten Eigenschaften, die vielleicht 80% des Tages ausgemacht haben. Eigentlich ja unfair, aber wir Erwachsenen sind oft sehr nachtragend, wenn zwischendurch mal etwas nicht rund läuft. Gestern hatten wir zum Beispiel einen sehr …

Mein Leben mit dem Besonderen #56 … und immer Spaß dabei!

Hallo, mein Name ist Amrita. In meinen nunmehr 26 Jahren, bin ich zwar schon öfter Behinderung begegnet, habe sie aber selten als diese wahrgenommen, entweder, weil sie mich nicht direkt betroffen hat oder mir, als Kind, nicht bewusst gemacht wurde. So gab es in dem Dorf, in dem ich aufwuchs, einen jungen Mann, mit dem spielten wir oft. Er erzählte uns von seiner Arbeit, war ganz stolz darauf, dass er dort lernte, wie man Körbe flechtet. In unseren Augen war er „alt“, war uns aber egal. Waren wir mit ihm unterwegs um zu spielen, sorgte sich niemand um uns. Bei anderen „älteren“ Jungen/Männern, gabs immer Vorträge von unserer Mutter, wir durften nicht hin und mit ihnen spielen. Seine freundliche und offene Art machte ihn aber zu unserem Freund, obwohl er vom Alter her eher einer unserer Eltern sein konnte. An sein Aussehen kann ich mich nicht erinnern, denn das war für uns alle damals so unwichtig, wie auf saubere Kleidung zu achten oder darauf, keine Löcher in die Hosen zu reißen. Dass dieser junge Mann …

Vereinbarkeit an Tagen wie diesen

Homeoffice mit Kind zu Hause klappt leider nur so semi. Also eigentlich gar nicht, wenn wir mal ehrlich sind. Heute könnte ich echt heulen, auch wenn ich mich bei den meisten Aktionen von Sonea eher für Lachen entscheide. Sie lässt sich so einiges einfallen, um meinen Büroalltag zu versüßen. Ich muss positiv herausstellen, dass sie sich wirklich ganz wunderbar und noch wunderbarer als wunderbar kreativ beschäftigt. Und die zwei Tage bekomme ich auch noch rum. Da wird nicht nur die ganze Wohnung auf den Kopf gestellt und die Dose mit den blauen Zuckerperlen vom Geburtstag in der ganzen Wohnung verteilt. Es wird auch eine ganze Packung Knäckebrot getoastet, der komplette Kleiderschrank anprobiert (wieviele Kleidungsstücke kann man wohl übereinander anziehen?) und mit einer Rolle Nähgarn, die man in einer Schublade gefunden hat, alle, aber auch wirklich ALLE Türen in der Wohnung (es sind 11) trepperauf, trepperunter miteinander verbunden. Im Netz der Spinne – so habe ich mich gefühlt als ich dann nach zu viel Ruhe nach dem Rechten schauen wollte. Abends fühle ich mich nach einem …