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Be Rebelicious – Rebellion am Frühstückstisch

Dieser Beitrag enthält rebellische Werbung für Frühstücks-Cerealien von Rebelicious. Die Meinungen und Bilder in diesem Beitrag sind meine eigenen.  Rebellion am Frühstückstisch Rebellisch wurde es gestern Morgen bei uns. Und nein, ich meine nicht dieses „Zieh Dich bitte an… Du bist ja immer noch nicht angezogen… jetzt zieh Dich endlich an, wir müssen looooos!“. Die absolute Frühstücks-Rebellion fand gestern bei uns im Wohnzimmer statt. Wenn sich jemand hier ganz akribisch an die Regeln hält, ist das Vincent. Und eine dieser Regeln besagt „Essen im Wohnzimmer nur im absoluten Ausnahmefall! Und schon gar nicht, also auf gar keinen Fall – Cerealien!“ (nachdem irgendein Kind – es will natürlich keins es gewesen sein – einmal Milch auf dem Wohnzimmerteppich vergossen hatte). Aber es gibt hier auch niemand, der so gerne Cerealien isst, wie Vincent. Außerdem ist aktuell ist unser Esszimmer rebellisch voll mit Küchen- und Renovierungskram zugestellt. Seit ein paar Tagen gibt es endlich Rebelicious. Eine neue Produktlinie der Macher von den Heldensnacks und den Frechen Freunden. Und nicht nur Verpackungsopfer kommen auf ihre Kosten, sondern auch …

Nix verliert, wer gut markiert

[Dieser Beitrag enthält Werbung] Hier herrscht gerade das totale Baustellen-Ferien-Chaos, gemischt mit einer Prise Aufregung und Vorfreude auf das neue, bzw. erste Schuljahr. Ich muss zugeben, dass ich nervöser bin als Vincent. Der ist noch ziemlich cool, malt jeden Tag eine Tatze seines Bärenbriefes aus und zählt die Tage bis zur Einschulung. Das war’s aber auch schon an Euphorie. Derweil beklebe ich alles mit seinem Namen, was beklebt werden möchte und sollte und habe ein kleines Déjà vu, denn vor drei Jahren habe ich all das schon einmal in akribischer Kleinstarbeit gemacht. Stabilo und Stickerkid sind bei uns also auch nach drei Jahren Partner in Crime. Ich finde an den Produkten von Stabilo besonders toll, dass sie sowohl für Linkshänder als auch Rechtshänder konzipiert sind (ich habe ja beides zu Hause) und ergonomisch so gemacht sind, dass sie den Start vom Schreibenlernen erleichtern. Genau so etwas brauchen wir! Stickerkid hat uns übrigens einen Rabatt-Code zur Verfügung gestellt. Mit dem Code GroupBlog bekommt Ihr bis zum 20. August 10% auf alle Produkte von Stickerkid, außer Gutscheine. …

Ein ZOOMtastischer Geburtstag

Dieser Beitrag enthält unbezahlte und unbeauftragte Werbung.  So glücklich und ausgeglichen wie an seinem Geburtstag, habe ich Soneas Bruder schon lange nicht mehr erlebt. In den vergangenen Woche tobte hier immer wieder ein Sturm. Man konnte ihm nichts recht machen. Und selbst, wenn alles nach seiner Nase tanzte, reichte eine winzige Unstimmigkeit und der ganze Tag war einfach nur blöd. Man merkte, dass sich der kleine Mann immer wieder selbst im Weg stand. Und zum Glück auch immer wieder selbst einsah, dass sein Verhalten nicht zielführend und manchmal auch wirklich ungerecht war. Am Löwengeburtstag scheinen wir wirklich mal ALLES richtig gemacht zu haben. So ein durchweg glückliches Kind hatte ich schon lange nicht mehr. Die Geschenke waren cool, der Geburtstagsausflug war cool. Und wir alle… cool! Vincent wäre gerne in den Movie Park gefahren, denn dort findet man aktuell wohl die Paw Patrol. Aber ihm war auch wichtig, dass Lissy an seinem Geburtstag dabei ist und da schwankte er am Ende zwischen dem Dino Park und der Zoom Erlebniswelt. Nachdem er sich die Bilder der …

Eine Oma für Fridolina

Dieser Beitrag enthält Werbung in Form einer kleinen Buchrezension von „Eine Oma für Fridolina“ von Anna Lott und Nikolai Renger für den Arena Verlag. Heute wäre der Opa Tatütata, wie ihn mein Neffe früher irgendwann mal spontan getauft hatte, 69 Jahre alt geworden. Als ich die Tage darüber nachdachte, war das für mich so unvorstellbar – mein Papa im nächsten Jahr mit 70 Jahren. Wahrscheinlich konnte er sich das auch nicht so richtig vorstellen und ist deshalb vor mittlerweile 7 Jahren so plötzlich von uns gegangen (natürlich nicht…). Der Schmerz war anfangs riesig. Wenn ein geliebter Mensch plötzlich und unerwartet aus Deinem Leben gerissen wird, ist das ein großer Schock und der Schmerz ist unbeschreiblich groß. Aber so richtig tot ist dieser Mensch dann eben doch nicht. Und es gibt Tage, an denen grinse ich über das ganze Gesicht in gewissen Situationen, in denen ich an meinen Papa erinnert werde. Es sind die Erinnerungen, die einen am Leben halten. Andere Menschen, die Spuren dieses Menschen hinterlassen. Die gleiche Mimik und Gestik, das gleiche Lächeln oder …

Not in the mood to wear heels

Dieser Beitrag enthält Werbung für wirklich coole Schuhe von Sacha und absolut coole Schnittmuster von dp Studio. Ach ja und für lillestoff sowieso. Also auch für richtig coole Stoffe. Im Moment werde ich ja mit dieser Werbung für die unsichtbaren Zahnspangen-Schienen zugespamt und wer mich etwas genauer kennt, weiß wie sehr ich meine schiefen Zähne hasse und wie gerne ich sie gerade hätte. Das perfekte Werbeopfer also. Ich glaube, wir haben alle etwas an uns, das wir gerne anders hätten. Aber ich merke auch, dass ich mit Ende Dreißig irgendwie auch angekommen und im Reinen bin mit meinem wahren ICH. Und im Großen und Ganzen ist das dann auch okay so. Die Zähne sind schief, aber 5000 Euro investiere ich dann doch lieber in eine neue Küche als in eine erneute Kieferothopädie-Behandlung. Und ich habe ja nicht nur Zähne, sondern auch noch Augen. Schöne Augen, finde ich eigentlich. Obwohl mich die Falten drum herum dann manchmal doch etwas stören. Und letzte Woche war ich dann tatsächlich in so einem Studio, um mich einmal zu erkundigen …

Löwengeburtstag 6.0

Heute wirst Du endlich sechs Jahre alt. Wochenlang hast Du auf diesen Tag hin gefiebert und konntest diesen Tag nicht abwarten. Während wir Dich vor zwei Jahren noch mit Deinem Geburtstag überrascht haben, wäre das mittlerweile undenkbar. „Wenn ich sechs bin, schlafe ich ganz alleine in meinem Bett!“ hast Du uns vor einiger Zeit verkündet. Das haben wir direkt einmal zum Anlass genommen Dir heute ein größeres Bett zu schenken. Denn „Dafür brauche ich aber ein neues Bett! Das bringt Glück!“ hast Du uns erklärt. Und ich hoffe nicht nur, dass Du Dein Versprechen hältst, sondern auch, dass es das erste und letzte Mal ist, das Du morgens unerwartet in einem fremden Bett wach wirst. „Versprechen muss man halten!“. Keiner pocht so sehr auf Gesagtes und Regeln, wie Du. Und niemand hat so einen ausgeprägten (Un)Gerechtigkeitssinn, wie Du. Zu Hause schaust Du natürlich immer, dass alles gerecht in Deinem Sinne ist. Aber Du hast auch erstaunlich viel Empathie für alle Menschen um Dich herum. Ich musste neulich so lachen als Du in Deinem Zimmer spieltest (alleine, …

Eine volle Schultüte für Dein Schulkind 2018 *MALWETTBEWERB*

Dieser Beitrag enthält Werbung für einige tolle Produkte und Marken, die wir perfekt für den Schulanfang finden.  „Mama, wenn ich heute richtig lieb im Kindergarten bin, vielleicht darf ich dann noch ein bisschen bleiben?“ fragte er mich Freitag morgens hoffnungsvoll. Der letzte Kita-Tag fällt wirklich schwer, wenn es ein endgültiger Abschied ist, weil kein weiteres Kind diesen wundervollen Ort besuchen wird. Außer eben als Gast in den Ferien. So einen Ort gibt es eben kein zweites Mal. Ich muss Euch nicht sagen, dass mir am Freitag immer wieder die Tränen in die Augen schossen. Soneas Bruder realisiert gerade was es bedeutet Abschied zu nehmen. So viel Veränderung auf einmal. Am Donnerstag Abschied von seiner Liblings-Therapeutin im Kinderzentrum, am Freitag vom Kindergarten. Und heute morgen fragt er als allererstes „Ist heute Kindergarten?“. Nun geht es mit großen Schritten auf die Einschulung zu. Wir wissen jetzt, dass Vincent in die Bärenklasse gehen wird und leider von seinen Kita-Freunden getrennt wird. Während ich über diese Nachricht ein wenig schlucken musste, hat er es sehr gefasst genommen „Ach Mama! …

Mein Leben mit dem Besonderen #122 Geburt nach sexuellem Missbrauch – heilsam oder traumatisierend?

Ich bin als Jugendliche sexuell missbraucht worden und das über einen längeren Zeitraum. Diese viele Frauen betreffende „Besonderheit“ in meinem Leben wirkt sich in viele Bereiche meines Lebens aus. Ich könnte also gleich mehrere Berichte schreiben. Wie sich mein sexueller Missbrauch auf meine Gesundheit ausgewirkt hat, auf meinen Beruf, meine Beziehung, mein Sozialverhalten, meine eigene Sexualität, mein Umgang mit meinen Kindern, meine Ängste…. Ich möchte aber gern über die Geburt meiner Kinder berichten. Denn ich finde immer wieder, dass dieses Thema viel zu wenig in den Köpfen der Menschen präsent ist: was passiert eigentlich mit einer Frau, die sich traut, trotz Gewalterfahrungen, Kinder zu bekommen. Ich habe mal gelesen, die wenigsten Frauen sprechen diese Erlebnisse bei einer Vorsorge oder in der Klinik bei der Geburtsplanung an. Werden sie aber gefragt, berichten erstaunlich viele Frauen von ihren Erlebnissen. Und dies ist so wichtig – denn eine Geburt ist etwas Sexuelles. Als solche sollte sie wahrgenommen werden und die mit ihr einhergehenden Ängste – getriggert aus schlimmen Erfahrungen, sollten wahr und ernstgenommen werden. Aber nun zu meiner …

Wieso haben alle anderen ein Zebra-Heft?

Soneas drittes Schuljahr neigt sich dem Ende und Sonea kann es kaum erwarten, wenn sie laut eigener Aussage „Sechs Tage Sommerferien hat“. Natürlich möchte sie nichts davon wissen, wenn ich sie in „Wochen“ korrigiere. Denn es ist doch völlig klar, dass ich „Quatsch erzähle“. Wie auch immer – sie wird die sechs Wochen lieben und wahrscheinlich auch nach diesem aufreibenden Jahr brauchen. Das dritte Schuljahr war kein leichtes. Wir lernten die unangenehmen Seiten der Inklusion so richtig kennen und oft haderte ich mit mir, ob wir Sonea ein Gefallen mit der inklusiven Beschulung tun. Wir arbeiteten in den vergangenen Monaten mit den Lehrern und der Schulbegleitung stark daran Sonea den Schulalltag so angenehm wie möglich zu gestalten, ihr die Freude an Schule wieder zurück zu bringen und vor allem daran Ihr das Gefühl zu geben, dass sie genau so ist wie die anderen. Denn ihre Sonderstellung und ihr Anderssein wurde in diesem Jahr zu einer großen Barriere, vor allem für sie selbst. „Wieso haben alle anderen ein Zebra-Heft und ich nicht? Wieso steht bei mir …

Mein Leben mit dem Besonderen #121 Mein Leben mit chronischer verlaufender postpartaler Depression

Hallo, ich heiße A und bin seit 2003 mit meinem Mann B verheiratet. Als wir uns im Jahr 2012 für Kinder entschieden haben, nachdem wir zuvor in ein schönes Haus gezogen waren, ging alles ganz schnell. Im Januar war nach einer problemlosen Schwangerschaft unser Sohn C Anfang 2013 auf die Welt. Er wurde groß, machte uns viel Freude und wir beschlossen, dass er kein Einzelkind bleiben sollte. Ich wurde in der Folgezeit sehr schnell wieder schwanger. Leider sollte uns dieses Wunder in der 9. Schwangerschaftswoche verlassen. Das nächste Wunder verließ uns dann in der 17. Schwangerschaftswoche und das darauf in der 7.. Als ich einige Zeit später wieder schwanger wurde, war von Anbeginn diese mir unbekannte Furcht im Spiel: wird uns dieses Kind wieder verlassen? Wird es gesund sein? Jeder Tag drehte sich für mich um diese Gedanken, zumal ich wegen Blutungen viel Liegen musste. Wir entschieden uns dann letztlich auch eine Nackenfaltenmessung machen zu lassen. Das Ergebnis war auffällig aber wir beschlossen, das Kind so zu nehmen, wie es ist und dem nicht mehr …