Alle Artikel in: Schule

Hurra, die Ferien sind da!

Endlich gehen auch die Herbstferien in NRW los. Die ersten für Soneas kleinen Bruder. Seine ersten Wochen als Schulkind hat er mit sehr viel Begeisterung gemeistern. Unser neuer Alltag hat sich inzwischen gut eingespielt und wie neulich erst eine Mutter zu mir am Schultor meinte „Der ist aber gut angekommen!“. Recht hat sie! Woran es manchmal noch ein wenig fehlt, ist Tempo. Bei den Hausaufgaben, beim Mittagessen in der Schule… aber drei Seiten lang immer nur Zahlen schreiben, kann auch sehr anstrengend sein… und laaaaaaang…weilig. Neuerdings bekomme ich nachmittag selbstgemalte Bilder und erste selbst geschriebene Wörter mit nach Hause gebracht. Und Lesen lernen wird hier auch auf eigenen Wunsch geübt. Das bleibt bei einer Familie voller Leseratten nicht aus. Die ersten Freundschaften sind geschlossen, die ersten nachmittäglichen Verabredungen liegen hinter uns und mit einem seiner neuen Freunde geht Vincent nun neuerdings zum Taekwondo. Mal sehen, ob er sich langfristig dafür begeistern kann. Auch Soneas Begeisterung für die Schule ist nach den Sommerferien zurück. Vielleicht liegt es daran, dass sie als Drittklässlerin nun offiziell zu den …

Eine bärenstarke Löwen-Einschulung

Falls Ihr Euch nicht auf Instagram herum treibt und wenigstens ab und an mit kleinen Konfetti-Schnipseln aus unseren Familienleben versorgt werdet – ja, ich lebe noch. Sechseinhalb Wochen Sommerferien liegen hinter uns. Wochenlanges Leben auf einer Baustelle ist noch im vollen Gange. Verreisen war diesen Sommer einfach zeitlich, aber auch finanziell nicht drin. Ich konnte keinen Urlaub nehmen und eine Wohnung aus den 60ern renovieren birgt lauter Extra-Kosten, mit denen man zunächst nicht rechnet. Die Kinder waren aber zeitweise in der Ferienbetreuung und ich glaube, Sonea hat diese Auszeit von der Schule sehr gut getan. Gestern stand dann die Einschulung vom Löwenkind an. Aus unserem Löwen wurde gestern ein Bär, denn er geht nun in die Bärenklasse. Und auch, wenn es spannend ist zu sehen wie den Kindern Flügel wachsen, hat man doch ein mulmiges Gefühl, wenn sie ihre ersten Flugversuche starten und dann plötzlich abheben und losfliegen. Gefühlt war ich gestern deutlich weniger aufgeregt als bei Soneas Einschulung. Aber trotzdem war die Aufregung so groß, dass mir tagelang richtig schlecht wurde, wenn ich nur …

Be Rebelicious – Rebellion am Frühstückstisch

Dieser Beitrag enthält rebellische Werbung für Frühstücks-Cerealien von Rebelicious. Die Meinungen und Bilder in diesem Beitrag sind meine eigenen.  Rebellion am Frühstückstisch Rebellisch wurde es gestern Morgen bei uns. Und nein, ich meine nicht dieses „Zieh Dich bitte an… Du bist ja immer noch nicht angezogen… jetzt zieh Dich endlich an, wir müssen looooos!“. Die absolute Frühstücks-Rebellion fand gestern bei uns im Wohnzimmer statt. Wenn sich jemand hier ganz akribisch an die Regeln hält, ist das Vincent. Und eine dieser Regeln besagt „Essen im Wohnzimmer nur im absoluten Ausnahmefall! Und schon gar nicht, also auf gar keinen Fall – Cerealien!“ (nachdem irgendein Kind – es will natürlich keins es gewesen sein – einmal Milch auf dem Wohnzimmerteppich vergossen hatte). Aber es gibt hier auch niemand, der so gerne Cerealien isst, wie Vincent. Außerdem ist aktuell ist unser Esszimmer rebellisch voll mit Küchen- und Renovierungskram zugestellt. Seit ein paar Tagen gibt es endlich Rebelicious. Eine neue Produktlinie der Macher von den Heldensnacks und den Frechen Freunden. Und nicht nur Verpackungsopfer kommen auf ihre Kosten, sondern auch …

Nix verliert, wer gut markiert

[Dieser Beitrag enthält Werbung] Hier herrscht gerade das totale Baustellen-Ferien-Chaos, gemischt mit einer Prise Aufregung und Vorfreude auf das neue, bzw. erste Schuljahr. Ich muss zugeben, dass ich nervöser bin als Vincent. Der ist noch ziemlich cool, malt jeden Tag eine Tatze seines Bärenbriefes aus und zählt die Tage bis zur Einschulung. Das war’s aber auch schon an Euphorie. Derweil beklebe ich alles mit seinem Namen, was beklebt werden möchte und sollte und habe ein kleines Déjà vu, denn vor drei Jahren habe ich all das schon einmal in akribischer Kleinstarbeit gemacht. Stabilo und Stickerkid sind bei uns also auch nach drei Jahren Partner in Crime. Ich finde an den Produkten von Stabilo besonders toll, dass sie sowohl für Linkshänder als auch Rechtshänder konzipiert sind (ich habe ja beides zu Hause) und ergonomisch so gemacht sind, dass sie den Start vom Schreibenlernen erleichtern. Genau so etwas brauchen wir! Stickerkid hat uns übrigens einen Rabatt-Code zur Verfügung gestellt. Mit dem Code GroupBlog bekommt Ihr bis zum 20. August 10% auf alle Produkte von Stickerkid, außer Gutscheine. …

Eine volle Schultüte für Dein Schulkind 2018 *MALWETTBEWERB*

Dieser Beitrag enthält Werbung für einige tolle Produkte und Marken, die wir perfekt für den Schulanfang finden.  „Mama, wenn ich heute richtig lieb im Kindergarten bin, vielleicht darf ich dann noch ein bisschen bleiben?“ fragte er mich Freitag morgens hoffnungsvoll. Der letzte Kita-Tag fällt wirklich schwer, wenn es ein endgültiger Abschied ist, weil kein weiteres Kind diesen wundervollen Ort besuchen wird. Außer eben als Gast in den Ferien. So einen Ort gibt es eben kein zweites Mal. Ich muss Euch nicht sagen, dass mir am Freitag immer wieder die Tränen in die Augen schossen. Soneas Bruder realisiert gerade was es bedeutet Abschied zu nehmen. So viel Veränderung auf einmal. Am Donnerstag Abschied von seiner Liblings-Therapeutin im Kinderzentrum, am Freitag vom Kindergarten. Und heute morgen fragt er als allererstes „Ist heute Kindergarten?“. Nun geht es mit großen Schritten auf die Einschulung zu. Wir wissen jetzt, dass Vincent in die Bärenklasse gehen wird und leider von seinen Kita-Freunden getrennt wird. Während ich über diese Nachricht ein wenig schlucken musste, hat er es sehr gefasst genommen „Ach Mama! …

Wieso haben alle anderen ein Zebra-Heft?

Soneas drittes Schuljahr neigt sich dem Ende und Sonea kann es kaum erwarten, wenn sie laut eigener Aussage „Sechs Tage Sommerferien hat“. Natürlich möchte sie nichts davon wissen, wenn ich sie in „Wochen“ korrigiere. Denn es ist doch völlig klar, dass ich „Quatsch erzähle“. Wie auch immer – sie wird die sechs Wochen lieben und wahrscheinlich auch nach diesem aufreibenden Jahr brauchen. Das dritte Schuljahr war kein leichtes. Wir lernten die unangenehmen Seiten der Inklusion so richtig kennen und oft haderte ich mit mir, ob wir Sonea ein Gefallen mit der inklusiven Beschulung tun. Wir arbeiteten in den vergangenen Monaten mit den Lehrern und der Schulbegleitung stark daran Sonea den Schulalltag so angenehm wie möglich zu gestalten, ihr die Freude an Schule wieder zurück zu bringen und vor allem daran Ihr das Gefühl zu geben, dass sie genau so ist wie die anderen. Denn ihre Sonderstellung und ihr Anderssein wurde in diesem Jahr zu einer großen Barriere, vor allem für sie selbst. „Wieso haben alle anderen ein Zebra-Heft und ich nicht? Wieso steht bei mir …

Warum kann man nicht die Zeit einfrieren?

Vielen Dank für so viele Kommentare und Reaktionen auf unseren letzten Beitrag und dem Inklusions-Update. Ich hätte sehr gerne jeden einzelnen Kommentar beantwortet, aber leider fehlte dafür die Zeit. Unterm Strich möchte ich einfach nur noch einmal betonen, dass es nach wie vor der richtige Weg ist. Dass es schwierig werden wird, wussten wir. Und auch die Hürden, die wir gerade bewältigen müssen, kommen nicht überraschend. Wir hatten erst am Montag ein langes Elterngespräch in der Schule, um mit den Lehrern gemeinsam zu schauen wie wir ihre Motivation und Freude an Schule möglichst wiedergewinnen können. Und vor allem wie wir Situationen auffangen können, in denen sie mal wieder einfach „keinen Bock“ hat. Eine wirkliche Lösung haben wir leider nicht gefunden, denn Soneas Kooperationsbereitschaft ist Tagesform abhängig. Aber wir wollen auf jeden Fall schauen, dass sie mehr Möglichkeiten hat auch mal ohne Schulbegleitung am Unterricht teilzunehmen. Und vor allem soll sie die Chance bekommen auch stundenweise ohne Begleitung und ohne Unterstützung am Unterricht teilnehmen zu können. Grundsätzlich soll der Druck ein wenig rausgenommen werden, denn darauf …

Auf dem Weg in ein großes Abenteuer mit dem Super NinBär

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Ergobag und enthält Affiliate-Links. Die Meinungen und Gedanken in diesem Beitrag sind meine eigenen.  Manche Dinge verlieren ihren Zauber auch in der Wiederholung nicht. Wie zum Beispiel die Vorschulphase. Wobei man hier wohl streng genommen von faulem Zauber oder gar Hexerei sprechen müsste. Denn irgendwie ist sie doch verhext. Beziehungsweise ist Dein Kind völlig verhext. Also nicht Deins, sondern meins. Nicht nur, dass es über Nacht irgendwie sämtliche vertraute Gesichtszüge verliert und Du plötzlich ein schlaksiges Kind anstarrst, das irgendwie zwar noch entfernte Ähnlichkeit mit Deinem kleinen Baby hat, dieses aber über Nacht irgendwie verschluckt haben muss. Nur wo? In diesem drahtigen Kerlchen steckt kein bisschen Baby. Obwohl… manchmal spricht er wie eins. Aber nur so aus Spaß. Vielleicht, weil ihm diese Veränderung selbst viel zu schnell geht. Weil es als Baby alles so viel einfacher war. Da sind plötzlich so viele Fragen und Worte. Alles muss hinterfragt und diskutiert werden. Nichts entgeht seinem wachsamen Blick und selbst einen Monat nach Weihnachten liegt er abends schlaflos im Bett, weil …

U(DS oder aber… von der Qual der Wahl

U(DS Das hat Euch der Hund geschrieben. Heimlich. Während ich nur mal schnell meine Kaffeetasse auffüllen war und der Plüsch die Gelegenheit nutze und über meine Kekse herfiel. In aller Hektik hat er dabei dann auch mal eben einen fast fertigen Blogbeitrag gelöscht. Also nochmal von vorne. Die Schulsuche von Sonea gestaltete sich damals wie eine Achterbahnfahrt. Nicht nur, dass sie uns viele Nerven und zahlreiche Urlaubstage kostete. Denn neben den üblichen Terminen, mussten sämtliche Arzttermine wahrgenommen werden, Intelligenztests gemacht und das komplette Kind auf den Kopf gestellt werden. Aber am schlimmsten an alledem war diese Ungewissheit, dieses in der Luft hängen und nicht wissen wie es mit ihr weiter geht und welchen schulischen Weg sie gehen darf. Umso leichter stellte ich mir dieses Prozedere bei ihrem kleinen Bruder vor. Keiner, der einem diese wahnwitzige Idee das Kind inklusiv beschulen zu wollen, ausredet. Keiner, der Kritik an Deiner Wahl ausübt und vor allem keine Schule, die sagt „Wir können Ihr Kind leider nicht bei uns beschulen“. Aber ganz so einfach war das dann doch nicht. …

Sei wild und frech und wunderbar!

Eins meiner absoluten Lieblingszitate, der wunderbaren Astrid Lindgren. Pippi Langstrumpf war ein großes Vorbild in meiner Kindheit. Und durch meine Kinder kann ich heute noch einmal ein bisschen die wilden Zeiten aufleben lassen. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, in der es nur darum geht, selbständig zu werden, nach Perfektion strebend. Am Samstag habe ich mir mit Simon eine Grundschule angeschaut, denn im nächsten Jahr endet die Kindergartenzeit für uns endgültig. Der Ernst des Lebens klopft an unserer Tür. Der Ernst des Lebens – wie ich diese Worte verabscheue. Es sind doch unsere Kinder! Warum muss man aus Kindern immer versuchen schnellstmöglichst kleine Erwachsene zu machen? Aus Bequemlichkeit? Oder weil es unsere Gesellschaft und das Rad der Zeit so vorgeben? Ich finde es schon schlimm genug, dass mein Kind mit gerade mal frische sechs Jahre alt ist, wenn dieser neue Lebensabschnitt beginnt. Die Schule, die wir am Wochenende besucht haben, hat uns sehr gut gefallen. Simon hat sich schnell wohl gefühlt und ist ohne mich losgezogen, um mit anderen Kindern zu spielen. Er hat gemeinsam mit …