Alle Artikel in: Familienleben

Sonea Sonnenschein - Frostige Beeren

Wo ist die gute Fee, wenn man sie braucht?

Irgendein Morgen im Februar 2009… Ich liege im Bett. Meine Augenlider brennen. Getrocknete Tränen kleben auf meinem Gesicht. Der kleine Moment nach dem Aufwachen, in dem man kein Gefühl für Zeit und Raum hat. Ein Segen. Doch dann erschlägt mich auch schon eine dunkle Welle von Traurigkeit. Glücklich müsste ich eigentlich sein! Zufrieden liegt die winzige Sonea neben mir im Stubenwagen. Unglücklich verliebt beobachte ich sie, während sie selig schläft. Ihre feinen Atemzüge, der keine spitze Mund und ihre mandelförmigen Augen. Sie ist einfach wunderschön. Und doch bin ich unfassbar traurig. So traurig, wie ich es niemals zuvor in meinem Leben war. Wird das jemals wieder aufhören? Warum ausgerechnet wir? Diese Fragen schwirren immer wieder in meinem Kopf und umhüllen meine Traurigkeit wie ein nebeliger Schleier. „Sonea hätte sich keine besseren Eltern aussuchen können!“. Worte, die tröstend gemeint sind, sich aber wie Hohn anfühlen. Nein, das ist nicht das, was ich hören möchte! Ich möchte hören, dass morgen alles vorbei ist. Ich möchte morgen aufwachen und hören, dass dieses Extra-Chromosom auf wundersame Weise einfach verschwunden …

Alpaca & Falabella Ranch Rzadkiewa – Zeeland – Sonea Sonnenschein – Down-Syndrome

Einmal durchatmen und zurück ins Chaos – unser Familienwochenende in Zeeland

Dieser Beitrag ist im Rahmen einer Kinderpressereise mit vvvzeeland und Landal GreenParks entstanden. Die Inhalte, Meinungen und Bilder in diesem Beitrag sind unsere eigenen.  Die ersten Schulwochen sind vergangen und wir haben uns gerade einigermaßen in den neuen, noch turbulenteren Alltag eingegroovt, da sind auch schon wieder Herbstferien. Und die Kinder genießen gerade ihre kleine Auszeit, obwohl sie aktuell beide (meistens) gerne in die Schule gehen. Viele Urlauber müssen gerade um ihren Herbsturlaub bangen, andere haben bereits storniert. Die Inkfektionszahlen steigen wieder an. Beherbergungsverbot ist nach wenigen Tagen schon Spitzenreiter für das Unwort des Jahres. Und irgendwie verliert man immer mehr den Überblick was man darf und was nicht. Urlaub ist fast nicht möglich und doch für viele Familien wirklich notwenig, um in dieser herausfordernden Zeit ein bisschen abschalten und zur Ruhe kommen zu können. Wir bleiben in den Herbstferien zu Hause. Herr Sonnenschein und ich können gerade ohnehin keinen Urlaub nehmen und nach unserem Sommerurlaub und einem wunderschönen Wochenende in Zeeland, bevor hier die Ferien starteten, ist das auch absolut okay für uns. Auf …

Aber bitte oooohne Kohlengetrate!

Bis vor drei Jahren gab es ein Krisenthema bei uns: der Mops! Manch ein treuer Leser erinnert sich sicherlich noch vage an meinen sehnlichen Mops-Wunsch und Herrn Sonnenschein, der „es nicht so mit Möpsen hat“. Und auch, wenn sich mein Wunsch dann schicksalhaft doch noch erfüllt hat, wenn auch der Mops etwas plüschiger wurde, als ursprünglich geplant, ist das Krisenthema Nummer 1 irgendwie immer noch der Mops. Aber diesmal ist nicht der Hund gemeint. Bis Ende 2018 war Ernährung nie ein großes Thema bei uns. Doch dann kam bei Sonea die Diagnose Zöliakie dazu und alles wurde anders. Mit dem Thema glutenfreie Ernährung waren wir schon ein wenig vertraut, weil Herr Sonnenschein irgendwann feststellte, dass er Gluten und histaminhaltige Lebensmittel nicht so gut verträgt. Also stellten wir die Ernährung entsprechend um und für Sonea war die Diagnose dann nicht ganz so schlimm, weil „Papa hat das ja auch. Ich bin nicht allein damit“. Seitdem hält sie sich wirklich vorbildlich daran (ihr Papa zumindest in ihrer Gegenwart) und isst auch nicht heimlich glutenhaltige Lebensmittel. Glutenfreie jedoch …

Unser erlebnisreifes Wochenende im phaeno – da staunst Du! VERLOSUNG

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit phaeno Wolfsburg entstanden. Die Inhalte, Meinungen und Bilder in diesem Beitrag sind meine eigenen. Während unseres Urlaubs in Kroatien genossen wir die Ruhe und mieden den Trubel. Auch wenn es für uns perfekt war und uns ein sicheres Gefühl gab, war der fehlende Tourismus für diejenigen, die davon leben ein Desaster. Corona hat uns alle verändert. Wir wechseln lieber die Straßenseite, als durch eine Menschenmenge zu laufen und müssen wir doch einmal da durch, halten wir intuitiv die Luft an. Die Leichtigkeit im Leben fehlt und verändert uns und unseren Alltag. Kaum hatte die Schule wieder begonnen und einen merkwürdig stillen Alltag mit sich gebracht, hatte ich Soneas Bruder, der im Prinzip nie krank ist, für einen Tag zu Hause. Zur Beobachtung, weil er am Vortag das Schulessen nicht vertragen hatte (wie er selbst sagte). Mittlerweile ist man so sensibel. Wenn die Kinder husten, weil sie sich verschluckt haben oder ein Krümel im Hals hängt. Nach dem Schwimmen, wenn sie anfangen zu schniefen. Und nachts, wenn es frisch wird …

Der beste und notwendigste Urlaub – unser Kroatien-Urlaub mit Hund

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit dem Ferienhausanbieter Novasol entstanden. Die Inhalte, Meinungen und Bilder sind unsere eigenen.  Zum Jahresbeginn freute ich mich auf einige bevorstehende Ereignisse: meinen 40. Geburtstag mit einer großen Party und vielen lieben Menschen. Ich freute mich auf die Blogfamilia, auf Messen und nicht zuletzt auf das alljährliche lillestoff-Festival. Aber vor allem freute ich mich auf unseren Sommerurlaub. Reif für die (Halb)Insel – 100% Urlaubsreif Den hatten wir bereits Anfang Dezember fix gemacht und dank der großartigen Beratung und der tollen Empfehlungen von Novasol, fanden wir das für uns rundum perfekte Ferienhäuschen. Wir wussten zwar, dass wir in Istrien Urlaub machen wollen, aber da wir uns in Kroatien noch gar nicht auskannten, waren wir für jeden Tipp dankbar. Ab da war unser Sommerurlaub an vielen Tagen mein Lichtblick. Diejenigen, die in den vergangenen Monaten im Homeoffice gearbeitet haben, wissen sicherlich auch, dass Urlaub in den eigenen vier Wänden nahezu unmöglich ist, wenn man einfach mal abschalten möchte. Bin ich zu Hause, arbeite ich eben doch, auch wenn auf meinem Urlaubsschein etwas …

Steile Berge erfordern eine gute Ausrüstung – auf dem weiteren inklusiven Weg mit dem satch match

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit satch entstanden. Die Inhalte und Meinungen in diesem Beitrag sind meine eigenen.  Das Schuljahr ist geschafft, die Ferien haben begonnen! Letztes Jahr wäre ich wahrscheinlich bei dem Gedanken „arbeitend mit zwei sich langweilenden Ferienkindern sechs Wochen zu Hause“ in Panik ausgebrochen. In diesem Jahr freue ich mich darauf. Wir hatten schließlich in den vergangenen Monaten Zeit genug das unter erschwerten Bedingungen zu üben. Sonea ist so voller Vorfreude auf die neue Schule und platzt jetzt schon vor Stolz bald eine Fünftklässlerin zu sein. Da fiel der Abschied von der alten Schule gar nicht schwer. Wir Eltern sind da ein bisschen verhaltener und hoffen so sehr, dass ihre Freude nicht getrübt wird. Beim Abschlussgespräch mit Soneas Klassenlehrerin wurden wir doch beide ein wenig sentimental. „Mit was für Berufswünschen Sonea schon alles kam: Youtuberin wollte sie werden, dann bei Mc Donalds arbeiten, bei lillestoff wollte sie arbeiten… “ erinnerte sich ihre Lehrerin mit einem Lächeln. Ich glaube, sie wird fehlen. Und auch bei der Mini-Verabschiedung der Viertklässler konnte ich die Tränen nicht …

Von (Corona-) Montags-Blues und Traumzauberern

Dieser Beitrag enthält ein bisschen Werbung für Familienzeit. Die Bilder und Meinungen in diesem Beitrag sind meine eigenen.  Ich hasse Montage! Vor allem die Corona-Montage. Denn da sind meine Kinder und unser Alltag total resettet. Es ist so schwer eine Struktur zu schaffen, wenn sich die Dinge ständig ändern. Homeoffice war für mich nix Neues. Zum Glück. Homeschooling oder Homelearning parallel zur eigenen Arbeitszeit dagegen die reinste Strafe. Ich hasse Hausaufgaben. Schon vor Corona. Aber das jetzt, lässt sich nicht so einfach in Worte fassen. Das muss man fühlen, um es zu verstehen. Vielleicht spürt Ihr jetzt wie Euer Puls schlagartig in die Höhe schießt. Es gibt wirklich gute Tage. Die Montage gehören grundsätzlich nicht dazu. Wir sind langsam alle Urlaubsreif und sind deshalb gerade montags schwer aus dem Bett zu pellen. Aufgestanden, muss das große Kind erstmal zur Schule gefahren werden und gute zwei Stunden später dort wieder abgeholt werden. Mich reißt es jedes Mal aus meiner Arbeit raus und vom kleinen Bruder wollen wir gar nicht erst sprechen. Wenn er bis kurz vor …

#coronaeltern – Watt se fack!

Lange habt Ihr hier nichts mehr von uns gelesen. Dafür waren einfach jegliche Energiereserven und Gefühle jeder Art aufgebraucht, oder aber um es mit Soneas Worten zusammenzufassen: Watt se fack! Ja, keine Ahnung wo sie das schon wieder her hat. Viel schlimmer daran ist jedoch: ich kann es noch nicht einmal auf die Schule schieben! Mittlerweile bin ich über den Punkt drüber, dass ich nicht weiß wie ich Kinder, Job und vor allem Schule unter einen Hut bekommen soll. Wir haben uns daran gewöhnt, uns eingegroovt und es klappt mal ganz gut und dann wieder gar nicht. Wenn die Kinder bis 11 Uhr noch nicht an ihren Schulaufgaben sitzen, hyperventiliere ich schon gar nicht mehr. Sie wissen, was sie zu tun haben (und ich dank strukturierter Wochenpläne, die es seit zwei Wochen gibt, auch). Ob sie es also am Vormittag schnell erledigen oder über den ganzen Tag bis abends daran sitzen, liegt in ihrer Hand. Was da gerade passiert, ist für niemanden ein Kinderspiel. Vor allem aber nicht für die Kinder. Gerade Sonea braucht ihre …

Mehr Vielfalt im Kinderzimmer – Puppe Heike hat das Down-Syndrom

Dieser Beitrag enthält Werbung für mehr Vielfalt und zauberhafte Puppen von Tolimoli. Die Meinungen und Bilder in diesem Beitrag sind meine eigenen.  An Weihnachten wurde ich zur Oma. Also zur Puppenoma natürlich. Und trotzdem war es anders als all die anderen Male zuvor, als Johanna, Melli und Co. bei uns einzogen. Mitten in der besinnlichen Weihnachtsstimmung rief Soneas Bruder total überrascht „Die ist ja behindert!“ Und im Gegensatz zur Diagnose vor elf Jahren mussten wir diesmal alle herzlich über diese Feststellung lachen. Ein weiteres Kind mit Down-Syndrom sehen wir als großes Geschenk. Auch Sonea freute sich über ihren Puppennachwuchs, der ihr fast wie aus dem Gesicht geschnitten ähnlich sieht. In der Geburtsurkunde stand ganz groß JULI und auch wenn ich den Namen für meinen Puppenenkel sehr schön gefunden hätte, entschied Sonea sich kurzerhand dafür, dass es nicht dabei bleiben wird. „Nein, sie heißt Heike!“ teilte Sonea uns allen fest entschlossen mit und die Tante freute sich sehr, dass das neue Puppenkind nach ihr benannt wird. „Es ist, weil sie die gleichen Haare haben, Mama“ erklärte …

Unser Küchen-Makeover

Im Sommer 2018 haben wir uns endlich einen großen Traum erfüllt, für den wir jahrelang gespart hatten. Unsere erste Küche Als Herr Sonnenschein und ich zehn Jahre zuvor zusammengezogen sind, hatten wir beide eine Singleküche, bestehend aus einem Waschbecken, zwei Herdplatten und zwei kleine Schränke mit ein bisschen Stauraum. Unser Budget war klein, die Fronten, die wir für unsere neue Küche wählten, im unteren Preissegment und Ofen sowie Kühlschrank von der Resterampe. Aber wir waren glücklich mit unserer ersten richtigen Küche. Dann kam der Umzug in unsere jetzige Wohnung und ganz oben auf unserer Liste der Dinge, die wir renovieren, sanieren oder einfach nur ändern wollten, stand die Küche an erster Stelle. Die Wände in einem Grün, das ich ziemlich schnell bereut hatte. Elektrogeräte, die in die Jahre gekommen waren. Und Fronten, die nach der Zeit auch deutliche Gebrauchsspuren aufwiesen. Zunächst hofften wir darauf, dass wir einfach die Fronten tauschen und unsere Küche so erweitern könnten, wie wir uns das vorstellten. Doch auch der Möbelschwede entschied sich zwischendurch für ein bisschen Veränderung und nahm die …