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Einen rosa Tisch mit grünen Beinen bitte!

Individuelle Möbel haben einen Namen: MYCS   Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit MYCS entstanden. Die Inhalte, Meinungen und Bilder in diesem Beitrag sind unsere eigenen. Lange gab es hier kein Renovierungs-Update, aber die oder der eine oder andere erinnert sich vielleicht. Im vergangenen Jahr ging es erstmal unserer Küche und unserem Flur an den Kragen. Und anschließend, eigentlich erstmal genug von Renovierungsdreck und Kistenräumen, bekam unser Wohnzimmer noch ein kleines Update. Ihr kennt das vielleicht, wenn man umzieht und dringend noch eine Schranklösung braucht, der Umzug aber schon mehr Geld gefressen hat, als man eigentlich geplant hat. Man entscheidet sich schnell für die kostengünstige, praktische Lösung. Langfristig aber meist keine gute. Irgendwann macht sich der Preis bemerkbar und die Statik des Schrankes lässt ein wenig zu wünschen übrig. Insbesondere dann, wenn sich noch kleine Kinder regelmäßig an den Schubladen zu schaffen machen (Guck mal! Ich kann mich da sogar reinsetzen). Normalerweise bin ich diejenige, die unsere ganze Bude am liebsten auf den Kopf stellen würde, aber in dem Fall war es Herr Sonnenschein. Unsere …

Reif für die Insel – unser Familienurlaub mit Hund auf Fanø

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Novasol entstanden. Wir haben das Ferienhäuser-Angebot von Novasol auf Hundetauglichkeit getestet. Der Inhalt und die Bilder dieses Beitrags sind unsere eigenen. Fast drei Wochen ist es nun her, dass wir die Gassirunden mit Lissy durch wunderschöne Heidelandschaften, durch einen verwunschenen Zauberwald (es ist ganz bestimmt so) und am Strand entlang gemacht haben. Dass ich die Luft tief eingesogen habe und einfach jeden winzigen Fitzel genossen habe. Die pure Entschleunigung, eine geballte Ladung Kindheitserinnerungen und einfach nur das beruhigende Rauschen vom Meer. Mehr brauchte es nicht. Außer meine Lieben um mich herum. Und mittendrin unsere kleine Plüschkanone, die begeistert durch das Wasser wetzte bis sie komplett durchnässt war. Zwei Wochen später habe ich zwar auch einen Wald und die Heide direkt vor der Haustür, aber das Meer fehlt, der Stresspegel hat schon einige Male im Alarmbereich ausgeschlagen und wer ist eigentlich der Rhein? Das Meer kann er nicht ersetzen. Wir haben unseren Urlaub auf der dänischen Insel Fanø sehr genossen. Es war das zweite Mal, dass wir die Insel für …

Es ist meins! Beim Essen hört die Freundschaft auf

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Es ist meins! entstanden. Die Bilder und Inhalte in diesem Beitrag sind unsere eigenen.  Seit einem guten halben Jahr bin ich diejenige, die im Supermarkt steht und intensiv Produktetiketten studiert. Während Leute an uns vorbeiziehen und mich womöglich fälschlicherweise in die „Kalorienzählende Diät-Mutti“ Schublade stecken, steht neben mir ein erwartungsvolles, aber sehr geduldiges Mädchen „Und Mama? Ist das glutenfrei?“. „Moment… ah, nein! Da ist leider Weizen drin!“, gefolgt von einem enttäuschten „Oooooh…“, aber tapfer zieht sie weiter mit mir durch die Regale. Die Verkäufer im Supermarkt wissen alle Bescheid, denn jedem, wirklich jedem erzählt Sonea „Ich habe eine Zöli-Allergie! Und mein Papa und Lissy auch! Wir dürfen kein Gluten essen!“. Natürlich ist Zöliakie keine Allergie, sondern eine Autoimmunerkrankung und der Hund hat zwar keine Zöliakie, aber sollte per se ja auch kein Gluten essen. Also hat er das gleiche wie Sonea und ihr Papa. Ist doch klar! An der Wursttheke fragt man Sonea schon gar nicht mehr, ob sie eine Scheibe Wurst haben möchte. Grundsätzlich lehnt sie alles ab, was …

Für Frühaufsteher und Schulkinder to be – die neuen ergobag Flik Flak Uhren!

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit ergobag entstanden. Die Inhalte, Meinungen und Bilder in diesem Beitrag sind unsere eigenen. Sommerzeit. Winterzeit. Tage, an denen die Sonne gar nicht unterzugehen scheint und andere, an denen es gar nicht richtig hell wird. Es ist schon sehr verwirrend. Über die Diskussion „Aber es ist doch noch hell“ sind wir inzwischen weg. Immerhin. Die Kinder haben verstanden, dass es im Sommer einfach länger dauert bis es richtig Nacht wird. Oder aber sie sind abends so kaputt vom Tag, um ein „Ab ins Bett!“ Veto einzulegen. Morgens sieht das anders aus. Leider. Ich wünschte mir ja, dass meine Kinder hinsichtlich ihres Schlafbedarfs ein bisschen mehr nach mir kommen würden. Ich konnte schon immer zu jeder Zeit und überall schlafen. Und das am liebsten lange. Soneas Bruder schafft es am Wochenende im Schnitt zumindest bis 8 Uhr. Wenn seine Schwester ihn lässt. Meistens fegt sie spätestens um 5 Uhr durch die Bude. Aber auch nur an Ferientagen und am Wochenende. Unter der Woche müssen wir sie mühevoll aus dem Bett pulen, um dann …

Lass die Sonne rein

… denn heute ist Geburtstag. Mit 39 näht man sich nicht mehr T-Shirts mit einer bunten Zahl drauf, sondern Kleider, die sich drehen, wenn man durch Leben tanzt. Mit 39 ist man wunschlos glücklich. Zumindest fast. Den einen oder anderen Wunsch hätte ich da schon. Im Moment träume ich wieder viel wirres Zeug. Neulich hatte ich so einen Traum, der mich so sauer machte, dass ich davon wach wurde. Mein Puls ging auch im Laufe des Tages jedes Mal in die Höhe, wenn ich nur daran dachte. Und auch Tage danach ist das so. In meinem Traum saß ein Mädchen schmollend auf unserem Sofa, ein anderes hatte sich bei uns heulend im Bad verschanzt. Töchter von Freunden. Der Grund für ihr Verhalten war meine Tochter. Diese wurde für „ekelig“ befunden. Ich muss Euch nicht sagen wie diese Reaktion mich traf. Obwohl es ein Traum war und trotz der Tatsache, dass diese Mädchen Sonea außerhalb meiner Traumwelt eigentlich mögen bzw. gar nicht kennen. Es war wie ein schwerer Schlag mitten ins Herz. Dieser Traum arbeitet seitdem …

Warum ist der Fisch in der Flasche gefangen?

Als ich im Alter meines Sohnes war, habe ich abends oft wach gelegen, weil ich plötzlich Angst hatte, dass die Welt untergehen könnte. Ich hab mir Gedanken über den Tod gemacht und wünschte mir nochmal Baby zu sein, damit ich noch ein paar Jahre mehr zu Leben hätte. Ich weiß auch noch, wie ich einmal in der Tagesschau einen Bericht über Waldbrände gesehen habe und dann nicht schlafen konnte, weil ich Angst hatte, dieser Waldbrand könnte auch meine Heimat erreichen und im Schlaf unser Haus und alles niederbrennen. Soneas Bruder ist genau so. Er macht sich über alles und jeden Gedanken. Und er stellt viele Fragen. Fragen, die mich manchmal an meine Grenzen bringen, weil ich nicht weiß wie ich sie kindgerecht beantworte. Plogging Seit einiger Zeit nehmen wir gerne mal für große Gassi-Runden Müllzangen und Eimer mit. Unterwegs sind wir sowieso und seitdem wir unsere kleine Plüschkanone haben und somit die Augen öfter am Boden, wird uns erstmal bewusst wie vermüllt es überall ist. Die Kinder haben Spaß beim Müllsammeln und lernen ganz nebenbei …

Freischwimmer fürs Leben

Dieser Beitrag enthält Werbung für Schuhe. Denn Schuhe kann man nie genug haben. Schuhe passen immer, auch wenn Du Dich mal wieder maßlos Deinem Schokoladenkonsum hingegeben hast. Maßlosigkeit beim Schuhkauf gibt es übrigens nicht. Denn Schuhe kann man nie genug haben. Und Sacha Shoes hat da ein paar besonders schöne Exemplare. In den letzten 10-20 Jahren habe ich viel gelernt. Nicht nur über Schuhe, sondern über das Leben im Allgemeinen, aber vor allem über mich selbst. Ich würde nicht sagen, dass ich ein besserer Mensch geworden bin, aber ein vollkommenerer. Die Geburt von Sonea hat uns geerdet und uns für vieles die Augen geöffnet und uns andere Blickwinkel verschafft. In zwei Wochen rutsche ich auf die letzte 3 vor der 40 und das bringt mich schon ein bisschen ins Grübeln. Der 29. Geburtstag scheint noch gar nicht so lange her. Und geht es Euch auch so? Denn irgendwie vergehen die Jahre seitdem ich Kinder habe, irgendwie viel, viel schneller. Wenn ich so darüber nachdenke, dass die Uhr von Jahr zu Jahr immer schneller tickt, werde …

Viele Luftballons und noch mehr Herz – die 5. Blogfamilia

Wusstet Ihr dass Sonea Sonnenschein im Oktober 10 jähriges Jubiläum hat? 10 Jahre, in denen eine Menge passiert ist und sich vieles verändert hat. In denen wir uns verändert haben und auch am Blog ist dies natürlich nicht spurlos vorbei gegangen. Was zunächst ein Ventil war, wurde für uns zu einem kleinen Herzensprojekt, das in den vergangenen Monaten viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen hat. Aber eben genau deshalb. Weil es nicht bloß darum geht Content zu produzieren, sondern Geschichten zu erzählen, die vom Herzen kommen. Es geht um unser Leben und das muss man (manchmal) eben auch schützen. Ein weiteres Jubiläum haben wir dieses Wochenende mitgefeiert. Die 5. Blogfamilia. Die größte Eltern-Bloggerkonferenz in Deutschland und auch meine allerliebste. Bis auf einmal war ich jedes Jahr dabei. Und was mit einer kleinen Veranstaltung am Nachmittag mit 50 Teilnehmern begann, wurde diesen Samstag mit rund 250 tollen Menschen gefeiert. Menschen, die man in den letzten Jahren ins Herz geschlossen hat. Menschen, die man nicht nur für ihre klugen Worte sehr schätzt und auf die man sich Jahr …

Platz für alle

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit dem Caritasverband des Erzbistums Köln entstanden. Der Text und die Meinungen in diesem Beitrag sind unsere eigenen. Einen Kindergartenplatz zu finden, ist heute leider nicht mehr ganz so leicht. Meistens muss man nehmen, was kommt und kann nicht allzu wählerisch sein. Kein Wunschkonzert Das war vor 10 Jahre auch schon so. Und ich bin damals wie heute unendlich glücklich darüber, dass ich Sonea mit 3 Monaten in einer Kita angemeldet habe, die zwar nicht gerade um die Ecke war, aber in der Soneas Down-Syndrom kein Hindernis sein sollte. Ein Kindergarten direkt am Wald, ein bisschen in die Jahre gekommen, aber durchaus mit Charme. Vier sehr kleine Gruppen. Zwei heilpädagogische Gruppen mit je acht Kindern und zwei Erziehern und zwei Gruppen mit 15 Kindern, davon je fünf mit Förderschwerpunkten. Und obwohl es ein Caritas-Kindergarten war, schien es keine Rolle zu spielen, ob und welcher Konfession wir angehören. Dass das alles nicht selbstverständlich ist, stellte ich später auch noch fest. Denn ich schaute mir noch weitere Kitas an. Klein und familiär, …

Rush Hour im Kopf

Oh Junge! Die letzten Monate waren sehr nervenaufreibend. Leider stimmt das Timing von Deiner Schwester und Dir nicht ganz so gut. Immer beide gleichzeitig. Jeder die ungeteilte Aufmerksamkeit. Beide das volle Programm. Viele Sorgen habt Ihr uns auf unterschiedliche Art und Weise gemacht. Eine Menge schlafloser Nächte beschert, obwohl Ihr selbst seelenruhig geschlafen habt. Du gehst sehr gerne in die Schule, auch wenn Dir die Umstellung nicht leicht gefallen ist. Obwohl Du sehr aufgeschlossen bist, hast Du Dich schwer getan neue Freundschaften zuzulassen. Mittlerweile hast Du ein paar echt sympathische neue Freude dazu gewonnen. Das Schulleben ist nicht so plüschig wie die Kindergartenzeit. Und es hat eine Weile gedauert bis ich Deine Bauchschmerzen und Dein „komisches Gefühl“, wie Du es immer nennst, richtig deuten konnte. Manchmal fällt es mir gar nicht so leicht mich in Dich und Deine Gefühlswelt hinein zu denken. Es ist gerade ein bisschen als hättest Du eine permanente Rush Hour im Kopf. Als würden Deine Gedanken wild hupend und gehetzt, mal rasend, mal stockend durch Deinen Kopf fahren. Über Nacht machst …