Monate: Mai 2015

#WasAndersWäre Wenn ich ein Mann wäre

Meine liebe Caro von The Blogbook hat mir ein Blogstöckchen mit einer wirklich sehr interessanten Frage zugeworfen – Was wäre anders in deinem Leben, wenn du ein Mann wärst? Wirklich intensiv habe ich mich noch nie mit dieser Frage befasst. Schließlich bin ich eine Frau und ich bin gerne eine Frau. Selbstverständlich gibt es Momente, in denen ich denke – das Leben wäre jetzt einfacher, wenn Du ein Mann wärest. Einmal im Monat verfluche ich es sogar ein kleines bisschen eine Frau zu sein. Nach etwa einer Woche legt sich das aber wieder. Keine weiteren Details. Schwangerschaftsbeschwerden und Geburtsschmerzen… inzwischen alles vergessen… aber auch da gab es durchaus Momente, in denen ich mir gewünscht hätte, dass mein Mann wenigstens mal kurz übernehmen könnte. Grundsätzlich denke ich, dass Männer es einfacher im Leben haben (können), als wir Frauen. Sie können sich auf ihren Job und ihre Karriere konzentrieren, während sich die Frau zu Hause (neben dem Job) um Kinder und Haushalt kümmert. Und keiner würde es ihnen verübeln (außer die Frau vielleicht). Es gibt keine Rabenväter… die …

Fraktur am rechten Arm

Wer den Sonnenschein kennt, weiß um ihr großes Einfühlungsvermögen, weiß um ihre Fürsorglichkeit und kann sich sicher sein, dass man von niemanden mehr Mitgefühl für eine kleine Schramme erwarten kann, als eben vom Sonnenschein. Sehr oft ist unser großes Mädchen als Doktor Sonnenschein unterwegs. Wir alle mussten uns schon in ihre Obhut begeben und wurden liebevoll, aber mit sehr energischem Tonfall und unter Verordnung strikter Bettruhe gesund gepflegt. Wer schon sehr lange hier mitliest, kennt unseren Frodo… der Lieblingsfrosch vom Sonnenschein. Gestern hatte er plötzlich Schmerzen im Arm, in der Hand und in den Fingern. Also ab zum Arzt mit ihm… Nach einem ausführlichen Anamnesegespräch… … wurde der arme Frosch geröngt und schnell war klar, dass der Arm gebrochen ist… Bei der ärztlichen Behandlung durfte der Sonnenschein assistieren und zeigen über was für ein fundiertes Fachwissen sie bereits verfügt. Inklusion wird beim Teddydoktor ganz groß geschrieben.. Schnell waren sich die Ärztin und der Sonnenschein einig wie der Behandlungsplan auszusehen hat – 3 x 1 Anti-Schmerz-Bärchen, früh schlafen gehen und viel schmusen… Die Ärztin stellte ein …

Respect me!

Respekt sollte nicht nur selbstverständlich sein, sondern ist auch das Motto auf dem coolen Hoodie von me&i, den ich in einer Blitzverlosung zum Relaunch des neuen Sonea Sonnenschein Blogs verlost habe. Gewonnen hat ihn Jessica: Respekt zeichnet auch die Produktion der Kleidungsstücke von me&i aus. Produktion zu fairen Arbeitsbedingungen und Gehältern, das sind ganz wichtige Standards der Firmenphilosophie von me&i. Respekt hat auch für den Sonnenschein eine ganz besondere Bedeutung. Aufgrund ihrer Behinderung wird sie immer wieder an die Grenzen von Respekt und Toleranz stoßen, häufiger als die meisten Menschen, die „der Norm“ entsprechen. Eine neue Hürde wird der Start ins Schulleben sein. Da wird sich der Sonnenschein noch einmal ganz neu Respekt verschaffen müssen und sicherlich nicht immer erfahren. Und wir können im Prinzip nichts dagegen machen – außer sie stark machen für das rauhe Leben da draußen. Wir können ihr wichtige Werte vermitteln, ihr immer wieder sagen, dass sie toll ist, so wie sie ist und in Momenten, in denen sie sich ihres Andersseins mal wieder bewusst ist und sich selbst im Weg steht, einfach …

Mein Leben mit dem Besonderen #18 ADHS

Hallo Katharina, ich heiße Monique bin 29 Jahre jung und Mutter eines besonderen Kindes. Bitte versteh mich nicht falsch, jedes Kind ist besonders, nur meines entspricht auch nicht der „Norm“. Auch wenn rein äußerlich nichts zu sehen ist, haben wir eine besondere Geschichte. Ich habe lange überlegt, ob ich das so öffentlich kundgebe. Sehe es aber auch als Möglichkeit, anderen Eltern die Angst zu nehmen. Auch wenn unsere Geschichte und die dadurch verbundene Diagnose durch die Medien sehr bekannt ist und bestimmt auch einiges als fehlerhafte Erziehung gelten kann, ist es trotzdem ein Problem das mich jeden Tag vor Aufgaben stellt die mich an Grenzen bringen. Fangen wir mit mir an. Ich bin auch „besonders“. Mein Leben ist gespickt mit Krankheiten und Klinikaufenthalten. Schmerzen die körperlicher sowie seelischer Natur sind. Aber genau das hilft mir gerade weiter. Hat es mich doch sensibilisiert anders hinzusehen. Bei meinem Sohn geht’s um das leidige Thema ADHS gepaart mit Bindungsstörung und Entwicklungsverzögerung im sozialen und emotionalen Bereich. Das alles garniert mit dem typischen Rattenschwanz an Sorgen, Ängsten und Problemen. …

Steingrau

Vielen Dank für Eure lieben Worte zum letzten Beitrag. Für mich ist der Wechsel zu WordPress eine große Umstellung. Alles ist ein bisschen fremd und anders und ich brauche immer ein bisschen länger für Veränderungen. Bis jetzt habe ich den Wechsel noch kein bisschen bereut und bin begeistert welche Möglichkeiten ich plötzlich habe. Das war auf dem alten Blog doch alles ein bisschen abgespeckt und komprimiert. Veränderungen… inhaltlich bleibt das Blog natürlich wie es ist. Thematisch wird es sicherlich immer wieder Schwerpunkte geben, aber eigentlich mag ich es so, wie es jetzt ist. Veränderungen… ich auch. Am Wochenende war die Friseurin da und ich habe mal was ganz neues ausprobiert – blond! Viel zu oft war ich viel zu dunkel. Nun habe ich gedacht, dass es mal an der Zeit ist die Seite zu wechseln…nicht zuletzt, weil die grauen Strähnchen immer mehr die Macht auf meinen Kopf ergreifen. Grau mag ich nach wie vor an mir nur in Kleidung… da dafür umso mehr. Zum Beispiel den neuen Sommersweat in steingrau von lillestoff. Eine wirklich tolle …

Alles neu macht der Mai

Als ich vor drei Jahren mit dem kleinen Sonnenschein-Bruder schwanger war, standen wir vor einer riesigen Herausforderung – einen Namen für das Kind finden, der uns beiden gefällt. Ich kam mir phasenweise schon vor wie die Königin, die dem Rumpelstilzchen listenweise Namen runter sprudelt, in der Hoffnung, dass DER richtige dabei ist. Die Geschichte hatte einen guten Ausgang – wir müssen unseren Sohn nicht mit „Du da!“ oder „Kind Nummer 2“ ansprechen… und auch nicht mit „Klaus“. Im Blog verhält es sich anders… wie Ihr vielleicht bemerkt habt, wir sind endlich umgezogen. Es ist immer noch alles ein bisschen unfertig hier, aber zumindest „bewohnbar“. Vielleicht noch ein bisschen ungewohnt, aber ich hoffe, Ihr gewöhnt Euch dran und vor allem hoffe ich, dass es Euch gefällt. Vor allem Herr Sonnenschein hat in den vergangenen Wochen sehr viel Zeit und Arbeit in das neue Blog investiert… vor allem für Dinge, die zunächst gar nicht so offensichtlich sind. Dem besonders aufmerksamen Leser ist sicher aufgefallen, dass ich in meinem letzten Blogbeitrag schon nicht mehr vom „Löwenkind“ geschrieben habe, sondern bereits …

Mein Leben mit dem Besonderen #17 Pläne werden gemacht, um verändert zu werden

Hallo ihr Lieben! Mein Name ist Christine. Ich bin 35 Jahre alt und Mutter zweier toller Kinder. Ein paar von euch kennen mich von hier. Nebenbei bin ich auch noch Hausfrau, Seelsorger, Shuttle-Dienst, Familienkoordinator und noch ganz viel anderes. Ach ja, Student bin ich auch und studiere Soziale Arbeit….aaaaahhhh ich höre euch schon…oje, ein Sozialpädagoge. Hör mir doch mit denen auf, die  machen ja den ganzen Tag nix anderes, wie doofe Sozpäd-Spielchen spielen,  Blümchen pflücken und in der Sonne die Gänseblümchen bezüglich ihres Problems befragen.  Ich kann euch eines sagen: Das ist ein VORURTEIL, aber darauf möchte ich nun nicht weiter eingehen. Worauf ich eigentlich hinaus will ist das Vorurteil. Ein Vorurteil hier, ein Vorurteil da….Wir finden überall Vorurteile. Noch eines, das ich absolut nicht haltbar finde, ist: Wenn du ein Kind mit Down Syndrom hast wirst du nieeeee wieder glücklich sein. Du wirst nie wieder lächeln, die Sonne wird nie wieder für dich scheinen. Dein Leben wird ab der Geburt (d)eines Kindes mit Trisomie 21 nur noch grau und Wolken verhangen sein. Ich kann …

Das dritte Kind…

… wird dann vielleicht ein Mops. Nicht. Eigentlich sollte das zweite Kind ja bereits ein Mops werden. Aber es wurde ein Löwe… und den möchte ich auch gegen keinen Mops der Welt eintauschen. Das letzte Mal als ich mir eine LoreLADY genäht habe, war ich hochschwanger mit dem kleinen Sonnenschein-Bruder. Klaus nannten wir ihn bis zur Geburt. Den richtigen Namen verrieten wir erst nach seiner Geburt. Vor ein paar Tagen habe ich mir nach fast drei Jahren wieder eine LoreLADY genäht und um die Frage vorweg zu greifen – nein, ich bin NICHT schwanger. Und auch kein Mops ist in Anmarsch. Leider… … hatte ich ganz vergessen, dass ich bei meiner letzten LoreLADY schon Schwierigkeiten hatte die Oberweite auszufüllen und auch, obwohl ich das Kleid bereits zwei Größen kleiner genäht habe, musste ich mit einem Super-Push Up BH zwei Körbchengrößen dazu mogeln. Das Kleid mag ich trotzdem sehr… Herr Sonnenschein findet es… na ja, seine Worte dafür waren nicht besonders umschmeichelnd. Am Wochenende war eine meiner besten Freundinnen zu Besuch, selbst noch kinderlos und zunehmend …

Stück für Stück nähern wir uns dem Ziel

Schule… Euch hängt das Thema bestimmt schon bald zu den Ohren… oder Augen raus… beschäftigt hier aber gerade sehr. Da schreibe ich in meinem vorletzten Post von dem riesen Stein, der mir vom Herzen gefallen ist und vor lauter Ausschweifen vergesse ich doch glatt zu schreiben wieso überhaupt. Ist Euch gar nicht aufgefallen? Na, Ihr seid mir ja tolle Leser… ja, das seid Ihr zweifelsohne. Letzten Mittwoch hatte der Sonnenschein ihre Begutachtung im Rahmen des AO-SF Verfahrens. Ein sehr wichtiger Schritt in dem ganzen Schuldschungel. Dieses Verfahren mussten wir einleiten, um den erhöhten Förderbedarf vom Sonnenschein feststellen zu lassen. Es reicht nämlich nicht, dass man einen dicken Ordner voll mit Untersuchungsergebnissen, Gutachten und was sich in den letzten sechs Jahren noch so angehäuft hat, vorweisen kann. Das Schulamt will all das alles noch einmal neu. Zum Glück sind wir in den letzten Jahren immer gut betreut gewesen, sonst hätten wir uns mit all den Dingen rund um die Schulsuche wahrscheinlich total überworfen. Es war und ist schon so sehr nervenaufreibend. So haben wir von diesem …

Vatertags-Burgertour 2015

Herr Sonnenschein war am Vatertag stilecht mit seinen Kumpels unterwegs. Aber nicht dass jetzt in Euren Köpfen Bilder von Bollerwagen voll mit klirrenden Bierflaschen aufkommen. Bitte einmal streichen. In diesem Jahr stand die zweite Vatertags-Burgertour an und fünf Väter trafen sich vormittags um den ganzen Tag nichts anderes zu machen als Kölns Burgerläden auf den Prüfstand zu stellen. Diese Väter sind außerdem knallharte Experten auf dem Gebiet und die Herausforderung in diesem Jahr bestand darin jeweils einen Burgerladen zu benennen, den noch keiner der fünf kannte. Damit schränkte sich nicht nur die Auswahl stark ein, sondern die Top-Favoriten wie die „Fette Kuh“ oder „The Bird“ fielen aus dem Rennen raus. Beim ersten Testessen am Vatertag 2014 war der Gewinner der Runde das „Feuersteins“. 1. Anlaufstelle war „The Grill“ Ergebnis: wunderschöne Location und Lage mit Sonnenterrasse, aber der Burger konnte die fünf leider nicht überzeugen… 2. Anlaufstelle war der „HornOchse“ Ergebnis: sehr schönes, neu eröffnetes Restaurant, mit einem sehr guten Burger, lediglich das Tomatenrelish irritierte ein wenig den Grundgeschmack des Burgers… 3. Anlaufstelle war der Titelverteidiger …