Alle Artikel in: Lillestoff

Stück für Stück nähern wir uns dem Ziel

Schule… Euch hängt das Thema bestimmt schon bald zu den Ohren… oder Augen raus… beschäftigt hier aber gerade sehr. Da schreibe ich in meinem vorletzten Post von dem riesen Stein, der mir vom Herzen gefallen ist und vor lauter Ausschweifen vergesse ich doch glatt zu schreiben wieso überhaupt. Ist Euch gar nicht aufgefallen? Na, Ihr seid mir ja tolle Leser… ja, das seid Ihr zweifelsohne. Letzten Mittwoch hatte der Sonnenschein ihre Begutachtung im Rahmen des AO-SF Verfahrens. Ein sehr wichtiger Schritt in dem ganzen Schuldschungel. Dieses Verfahren mussten wir einleiten, um den erhöhten Förderbedarf vom Sonnenschein feststellen zu lassen. Es reicht nämlich nicht, dass man einen dicken Ordner voll mit Untersuchungsergebnissen, Gutachten und was sich in den letzten sechs Jahren noch so angehäuft hat, vorweisen kann. Das Schulamt will all das alles noch einmal neu. Zum Glück sind wir in den letzten Jahren immer gut betreut gewesen, sonst hätten wir uns mit all den Dingen rund um die Schulsuche wahrscheinlich total überworfen. Es war und ist schon so sehr nervenaufreibend. So haben wir von diesem …

Nur für mich…

Ich gehöre zu den Menschen, denen man jeden Gedanken und jede Emotion aus dem Gesicht ablesen kann, wenn man genau hin schaut. Meine Kinder haben diese Mimikstärke von mir geerbt und ich könnte sie allzu oft dafür knutschen oder mich einfach nur über ihre Mimik kaputt lachen. Neu in meiner Mimikpalette ist das Migränegesicht. Das gibt es seit einem halben Jahr immer wieder mal in unterschiedlicher Intesität, aber sehr oft durchgängig. Vor einem guten halben Jahr hatte ich mit Migräne noch nichts am Hut. Seitdem habe ich immer wieder mit starken Kopfschmerzen im Augenbereich zu kämpfen, bis hin zu Sehstörungen und kleinen Schwindelattacken. Aber alles verhältnismäßig harmlos, wenn man bedenkt welche Diagnosen anfangs noch im Raum standen. „Da haben Sie ganz schön Glück gehabt, dass es nur die Migräne ist“, sagen die Ärzte, aber auch, dass ich mich schonen soll und Stress vermeiden. Das versuche ich seitdem zu beherzigen, laufe trotzdem immer wieder auf rot. Es ist eben nicht so einfach getan, wie es gesagt ist. Letzte Woche habe ich mal das gemacht, was ich …

Die Zeiten, in denen man Kinder mit Down-Syndrom verstecken musste, sind vorbei!

Kinderbilder im Netz. Gerade mal wieder dank eines Artikels im Tagesspiegel ein heftig diskutiertes Thema. Und auch im Rahmen der re:publica werden nächste Woche einige bekannte Familienblogger über dieses Thema diskutieren. Tollabox hat bereits eine tolle Zusammenfassung der unterschiedlichen Positionen zum Thema zusammengetragen. Welche Position ich in der ganzen Debatte beziehe, dürfte jedem klar sein. Und trotzdem bin ich nicht verschlossen gegenüber anderen Meinungen. Ich finde es genau so verständlich, wenn man seine Kinder eben nicht im Netz zeigen möchte und würde diese Meinung vielleicht heute auch stärker beziehen, wenn vor etwas über sechs Jahren nicht alles anders gekommen wäre. Meine Toleranz ist sogar so groß, dass ich mich niemals zu Kinderbildern im Netz äußern würde, in denen das Gesicht durch einen Button, einem Balken oder ähnliches unkenntlich gemacht wurde (das geht natürlich auch in cool, wie wir zum Beispiel an das Nuf sehen). Die arme Kate muss sich gerade der öffentlichen Kritik sämtlicher Menschen unterziehen, weil sie sich wenige Stunden nach der Geburt topgestylt mit Baby der Öffentlichkeit zeigt. Nicht alle finden das gut. …

Flowers’n Dots Kombi am RUMS-Tag

Heute habe ich auch endlich mal wieder einen kleinen RUMS-Beitrag für Euch. Vorgestern Abend auf dem kleinen Nähtreff, der jeden Dienstag in unserer Kita stattfindet, noch schnell fertig genäht. Und weil so viele den Wunsch nach Bildern von mir mit offenen Haaren geäußert haben, gibt es die auch jetzt… …ein bisschen müde um die Augen, aber der Tag gestern war mal wieder sehr lang und voller kleiner Herausforderungen. Flowers’n Dots Kombi dunkelblau… das müsst Ihr Euch merken, wenn Ihr diesen Stoff unbedingt haben MÜSST, so wie ich. Gerade für den Sommer finde ich ihn traumhaft. Ab Samstag ist er bei lillestoff erhältlich und der Schnitt ist das Basic-Wickelkleid (ohne Wickelvariante) von ki ba doo. Das war’s auch heute schon von mir… kurz und schmerzlos, aber dafür mit einem lauten RUMS! Mehr davon gibt es hier! Euch allen wünsche ich einen wunderschönen RUMS-Tag.

Freundschaft

Vor ein paar Wochen drückte mir der Sonnenschein ihr Freundebuch in die Hand und sagte „Du mir in mein Freundebuch schreiben?“. Dieses Buch ist ein Heiligtum vom Sonnenschein und so abgegriffen, dass es schon auseinander fällt. Es dürfen auch wirklich nur die Leute in dieses Buch schreiben, die sie als würdig befindet Ihr Freund zu sein. Nicht, dass es mir wichtig ist die Freundin vom Sonnenschein zu sein, ich bin schließlich ihre Mutter. Aber die Ehre war trotzdem riesig. Ein kleines, flüchtiges Liebesgeständnis. Der Sonnenschein hat ganz klar Lieblingsmenschen. Ich bin nicht die Nummer eins und werde mir in diesem Leben auch keine Anwartschaft auf diesen Thron erhoffen. In der Kita hat der Sonnenschein vor allem einen Freund gefunden – den Maik. Seinerzeit der stärkste Junge in ihrer Kitagruppe, sehr fürsorglich dem Sonnenschein gegenüber. Mittlerweile geht ihr bester Freund in die Schule. Aber diese Bande zwischen den beiden ist beständig und stark. Bis zum neuen Kitajahr hieß die beste Freundin vom Sonnenschein Nicki. Das schlauste Mädchen in ihrer Kitagruppe. Ich mag sie auch sehr gerne. …

Meine Definition von Schönheit

Bilder von mir mag ich nicht besonders gerne. Das fängt schon beim Fotos machen an – ich weiß nie wie ich mich hinstellen soll, bin unsicher und kann auch nicht so richtig aus mir heraus. Ich bekomme mich jedes Mal in die Wolle mit Herrn Sonnenschein, weil ich statt Topmodel-Posen nur Faxen mache und irgendwann über seine Regieanweisungen auch die Lust an der Sache verliere. „Schluss jetzt! 3 – 4 Bilder werden ja wohl dabei sein!“ und dann stapfe ich (wohl bemerkt wie eine Watschelente und nicht wie ein Topmodel) davon. So endet es meistens. Immer. Wenn ich Bilder von mir sehe, stören mich am meisten meine schiefen Zähne (trotz jahrzehntelanger, abgeschlossener Kieferorthopädiebehandlung mit fester Zahnspange oben und unten… Höllenqualen!). Selten mag ich meine Haare… zu viel Natur, ständig die falsche Farbe (ich finde einfach nicht die richtige für mich und ohne wäre ich bereits ziemlich grau) und absolut talentfrei in tolle Frisuren machen. Meine abstehenden Ohren, die haben mich schon als Kind gestört. Und trotzdem akzeptiere ich mich selbst heute mehr als je zuvor. …

Anchor Love

Wer von Euch näht, der kennt das – manchmal sieht man einen Stoff und man weiß sofort was es wird, wenn es unter die eigene Maschine kommt und für wen es wird. Manchmal kommen  noch während des Nähens ein paar Extra-Tüddeleien, aber sonst ist das Projekt schon fertig, bevor es angeschnitten ist. Wenn nicht der Faktor Zeit wäre… Als ich Anchor Love von Mädchenwahn für Lillestoff in den Händen hielt, wusste ich sofort, dass das ein Stoff für meine Schwester ist. Leider ist meine Schwester momentan  im Urlaub, also muss das Kleid für sie warten und ich habe mir schon einmal ein Tunika-Shirt daraus genäht… Und wenn meine Schwester aus ihrem Urlaub zurück kommt, kann ich ihr immer noch ein Kleid aus dem wunderschönen Anchor Love nähen. Das war mein kleiner Beitrag zu RUMS und mehr davon gibt es wie immer HIER… ich bin schon sehr gespannt auf die anderen Beiträge.

Der Schnuller muss weg!

Das Löwenkind hat sicherlich nicht das leichteste Los mit seiner Schwester gezogen. Hier fliegen täglich die Fetzen und ich stehe oftmals kopfschüttelnd daneben und wundere mich nur über was für Nichtigkeiten man sich so in die Wolle kriegen kann. Es ist anstrengend, nicht nur für mich. Das Löwenkind ist ein völlig anderes Kind, wenn seine Schwester mal nicht da ist, ausgeglichen und zufrieden. Der Sonnenschein umgekehrt aber auch. Und überhaupt-  eigentlich darf ich mich gar nicht beschweren, denn ich habe zwei absolut pflegeleichte Kinder… nur zusammen sind sie eine ziemlich explosive Mischung. Trotzdem gibt es auch immer wieder Momente, in denen ganz großer Geschwisterplüsch angesagt ist. Dann liegen sie sich in den Armen und sagen sich, dass sie einander lieben. Fünf Minuten später haben sie aber meistens wieder ihre Stachel ausgefahren… wegen einer winzigen Unstimmigkeit. Und obwohl es manchmal wirklich nicht leicht ist der kleine Bruder vom Sonnenschein zu sein, gibt es durchaus auch Dinge, von denen das Löwenkind profitiert. Man darf nicht nur schon viel, viel eher so Sachen wie fernsehen oder Süßigkeiten essen …

Frohe Ostern!

Hinter den Kulissen arbeitet Herr Sonnenschein gerade fleißig an dem neuen „Zuhause“ vom Sonnenschein-Blog. Bald schon wird umgezogen. Die ersten „Renovierungsarbeiten“ sind geschafft. Ihr dürft gerne Wünsche und Anregungen für das neue Blog äußern. Als kleinen Ostergruß wollte ich Euch noch schnell die neusten Bilder vom Sonnenschein mit ihrem neuen Sterntaler-Shirt da lassen… … wer uns auf Instagram folgt, hat sicherlich schon mitbekommen wie sehr der Sonnenschein im Moment Märchen liebt. Ganz besonders hat es ihr das Rotkäppchen und der böse Wolf angetan, aber auch Hänsel und Gretel und Frau Holle. Und ich bin immer wieder begeistert wie toll sie die Geschichten schon frei erzählen kann. Den wunderschönen rosa-melierten Sterntaler-Stoff von Susalabim bekommt Ihr ab sofort bei Lillestoff. Das Shirt ist nach Minikrea 50220 genäht. Ich musste aber improvisieren und eine kleine Knopfleiste machen, da durch die Borte am Halsbund der Stoff nicht mehr elastisch war und der kleine Dickkopf nicht mehr durch passte. Wir wünschen Euch allen ein wunderschönes Osterfest mit viel Sonnenschein und vielen bunten Ostereiern.

Die wahren Superhelden

Die wahren Superhelden heißen nicht Batman, Spider-Man, Iron Man oder Hulk (warum sind das eigentlich immer Männer..?) Die wahren Superhelden heißen zum Beispiel Anton, Johanna oder manchmal sogar Kevin und Jacqueline. Meine heißen Sonea und Vincent. Die wahren Superhelden sind unsere Kinder! Wir sollten viel öfter auf unsere Kinder hören und damit meine ich nicht, wenn sie wieder mal nach Süßigkeiten betteln oder beschließen die Bettzeit auf 23 Uhr hinaus zu zögern, sondern viel mehr im Alltäglichen. Wir hören unseren Kindern viel zu wenig zu. Nicht nur durch den Sonnenschein, aber natürlich auch besonders durch sie, wird mir immer wieder bewusst wie selten Erwachsene Kindern zuhören und sie wirklich ernst nehmen. Das ist ein Phänomen, das mir nicht nur im Zusammenhang mit dem Down-Syndrom auffällt, sondern ein grundsätzliches Problem unserer Gesellschaft. Wir nehmen uns keine Zeit richtig zuzuhören und auch nicht richtig hinzuhören. Dabei haben unsere Kinder so viel zu erzählen. Aber manchmal ist es, als würden wir Erwachsenen in einem Paralleluniversum leben. Dabei ist die Welt aus Kinderaugen viel, viel besser als diese graue, …