Alle Artikel in: Lillestoff

RUMS mit Grand Marrakesch

Ein toller Name für einen wirklich tollen Stoff. Da kommt direkt Urlaubslaune auf… und Kleiderlaune! Falls der rote Teppich dieses Jahr auf mich warten sollte oder aber eine Veranstaltung für die ein Abendkleid das einzig wahre Outfit ist,,, ich hab da mal was vorbereitet… Vielleicht führt Herr Sonnenschein mich aber auch einfach mal zum Essen aus… Mein neues Abendkleid ist ein verlängertes Onion Knotenkleid (ohne Ärmel… dafür war kein Stoff mehr übrig).  Grand Marrakesch, so heißt das neuste Design von enemenemeins für lillestoff und ist ab Samstag erhältlich. Der Stoff ist aufgrund seines großen Musters sehr vielseitig und inspiriert zu den unterschiedlichsten Kleidungsstücken. Noch mehr tolle Werke findet Ihr im aktuellen RUMS-Beitrag.

Über kleine Risiken und Nebenwirkungen

Wir bekommen oft zu hören „Toll wie Ihr das macht!“ und eigentlich machen wir doch alles ganz normal, nach dem besten Gewissen und Wissen, meistens rein intuitiv. Lob ist schön zu hören, trotzdem macht es mich verlegen. Aber es gibt Störfaktoren. Das sind Meinungen anderer, die es besser wissen. Das sind Artikel darüber wie es richtig funktioniert in der Erziehung (an denen man irgendwie nicht vorbei lesen kann). Viele Ansichten, die unterschiedlichsten Erziehungsmodelle und doch weichen sie irgendwie von den eigenen ab… plötzlich ist man verunsichert, weiß nicht mehr was richtig und was falsch ist. Die Intuition, die eigentlich zum Elternsein als wertvolles Geschenk mitgegeben wurde, bröckelt vor sich hin. Es gibt Zeiten, in denen läuft ens rund bei uns. Manchmal ist das tatsächlich so. Aber die Regel ist es nunmal leider nicht. Ein Kind, das die Nacht über getobt und alle am Schlafen gehindert hat – der nächste Tag ist als Katastrophentag vorbestimmt. Alle sind müde. Stress im Job, die Kinder sind quengelig. Abends wollen sie nicht schlafen, weil sie unausgeglichen sind. Weil man …

Kleider machen Leute

Ich bin ja so ein klassisches Modeopfer. Nein, ich muss nicht jeden Trend mitmachen und mir gefällt auch längst nicht alles, aber mich interessiert Mode. Vor allem Kindermode. Aber auch mal was für mich. Privat habe ich meinen ganz eigenen Stil, ein bisschen verspielt, auch erne mal bunt und vor allem Retro. Ich mag das. Das spiegelt sich sowohl in meinem Kleidungsstil als auch in unserer Einrichtung wieder. Im Job trage ich meistens eher das, was alle anderen auch tragen – die klassische Bürokleidung. Und trotzdem kommt immer wieder mal mein eigenes Ich durch. Ein selbstgenähtes Kleid, eine gemusterte Strumpfhose, unverkennbar Frau Sonnenschein. Unwohl fühle ich mich nur, wenn ich unangemessen gekleidet bin – overdressed oder auch mal underdressed. Als tägliche Nutzerin des öffentlichen Personenverkehrs könnte ich ein ganzes Blog nur mit Geschichten über meine Bahnfahrten schreiben. Wer braucht da noch Trash-TV? Ich fahre Bahn! Letzte Woche, ich saß mal wieder im Bus und kämpfte gegen meine Nachmittagsmüdigkeit, setzte sich eine junge Frau neben mich, eine Schülerin, wie sich später heraus stellte. Ich blickte müde …

Mit großen Schritten auf den steinigen Weg

Je näher der große Tag der Einschulung rückt, umso nervöser werde ich. An den Kita-Abschied mag ich gar nicht denken, den verdränge ich bis jetzt noch relativ erfolgreich. In der letzten Woche waren sie wieder da, diese immer wieder kehrenden Zweifel. Ich zweifle nicht an dem inklusiven Weg, den wir auch nach der Kita einschlagen werden. Wir sind diesen Weg bis jetzt immer gegangen und wenn man die richtigen Rahmenbedingungen schafft, funktioniert das auch. Welche Rahmenbedingungen sind wichtig? Alle Beteiligten müssen bereit sein – die Schule, die Lehrer und natürlich die Schüler. Es war wirklich nicht einfach eine Schule zu finden, die sich überhaupt in der Lage sah ein Kind mit Down-Syndrom zu beschulen. In unserem unmittelbaren Umkreis totale Fehlanzeige. Ich finde es traurig, dass der Sonnenschein nicht mit ihren Kitafreunden in die Schule gehen kann, dass sie sich alleine auf völlig neue und ihr fremde Kinder einstellen muss. Und ich mache mir ein kleines bisschen Vorwürfe, dass ich nicht auf das Recht der freien Schulwahl beharrt habe. Wohnortnah. Aber macht das Sinn, wenn nicht …

Neues vom Löwen

Heute lasse ich Euch ein paar Löwenbilder da. Entstanden sind sie gestern im Rahmen eines kleinen Vater-Sohn-Shootings, während der Sonnenschein und ich das Abendessen vorbereiteten. Ganz aufgeregt kam der kleine Löwe wieder und erzählte wo er alles mit seinem Papa gewesen ist und was für Tiere sie alles gesehen haben. Die Kinder lieben beide die Zeit ganz alleine mit ihrem Papa, ohne dieses ständige Kräftemessen mit dem Geschwister und ohne dem Buhlen um Aufmerksamkeit. Manchmal frage ich mich wie man sich so viel streiten kann. Im Moment habe ich das Gefühl, der Sonnenschein und das Löwenkind streiten sich mit der ersten Minute, die sie wach sind, bis hin zur letzten Minute, die sie abends wach sind. So sehr ich die Zeit mit den beiden genieße, so sehr genieße ich die Ruhe am Abend, ohne ständig das Wort „Maaaaamaaa“ zu hören. Es ist spannend den kleine Löwen im Alltag zu erleben. Gerade schlägt seine Entwicklung wieder Purzelbäume und die aufgeschlossene, neugierige, etwas hochmütige und schnell eingeschnappte Persönlichkeit, die immer mehr zum Vorschein kommt – ich liebe …

Der erste Schultag

„war nicht so gut!“, sagt der Sonnenschein. Heute durften wir mal schnuppern kommen. Eine ganze Unterrichtsstunde und anschließend ein Gebäuderundgang mit allen anderen Erstklässlern.   Ziemlich aufgeregt war der Sonnenschein und sie freute sich so sehr auf die Schule, dass sie heute Morgen kaum wach, aus dem Bett sprang und rief „Komm Mama! Beeil Dich, wir müssen in meine Schule gehen!“ Der Sonnenschein war sehr aufgeschlossen, neugierig und auch die Lehrerin schien ihr nicht unsympathisch zu sein. Ich fand sie auch sympathisch, brauchte nur eine ganze Weile bis ich realisierte, dass sie die Klassenlehrerin ist, da mir Herr Sonnenschein nach dem Elternabend berichtete, dass der Sonnenschein einen Lehrer bekommt. Alles erkundete der Sonnenschein auf ihre offene und neugierige Art. Sie interessierte sich für alle Räume, wollte natürlich wissen was in den Schränken ist und im Raum der Nachmittagsbetreuung musste sich natürlich der einäugige Käptn Blaubeer sofort einer ärztlichen Visite von Dr. Sonnenschein unterziehen. Die Kinder waren dem Sonnenschein zu laut und obwohl einige freundlich und offen auf sie zugingen, wies der Sonnenschein sie ab und …

Wie ein Helikopter

Vor ein paar Tagen habe ich diesen Artikel gelesen. Es ging um ein fünfjähriges Mädchen, das in einer Ferienanlage nachts um halb vier leblos im Pool vorgefunden wurde. Die Eltern schliefen zu dem Zeitpunkt. Meine ersten Gedanken waren – wie kann so etwas passieren? Und dann las ich  – das Kind hatte das Down-Syndrom. Man könnte natürlich jetzt behaupten – das ist das i-Tüpfelchen der ganzen Dramatik. Aber als ich das las, verstand ich. Plötzlich war alles anders. Ich hatte meinen süßen Sonnenschein vor Augen, wie sie den ganzen Tag voller Begeisterung und mit einem Riesen Spaß laut lachend im Pool plantscht und sich dann nachts heimlich im Badeanzug und mit Handtuch aus dem Zimmer schleicht… sie springt ins Wasser und… ich kneife meine Augen fest zu, schiebe den Gedanken hastig beiseite. Traurigkeit ergreift mich. Panik. Und Mitgefühl für das arme Mädchen und seine Familie. Aber ich versuche nicht weiter dran zu denken, denn jedes Mal wenn ich an das kleine Mädchen denke, habe ich mein eigenes Kind vor Augen. Sie ist so groß geworden, so selbständig …

Steingrau

Vielen Dank für Eure lieben Worte zum letzten Beitrag. Für mich ist der Wechsel zu WordPress eine große Umstellung. Alles ist ein bisschen fremd und anders und ich brauche immer ein bisschen länger für Veränderungen. Bis jetzt habe ich den Wechsel noch kein bisschen bereut und bin begeistert welche Möglichkeiten ich plötzlich habe. Das war auf dem alten Blog doch alles ein bisschen abgespeckt und komprimiert. Veränderungen… inhaltlich bleibt das Blog natürlich wie es ist. Thematisch wird es sicherlich immer wieder Schwerpunkte geben, aber eigentlich mag ich es so, wie es jetzt ist. Veränderungen… ich auch. Am Wochenende war die Friseurin da und ich habe mal was ganz neues ausprobiert – blond! Viel zu oft war ich viel zu dunkel. Nun habe ich gedacht, dass es mal an der Zeit ist die Seite zu wechseln…nicht zuletzt, weil die grauen Strähnchen immer mehr die Macht auf meinen Kopf ergreifen. Grau mag ich nach wie vor an mir nur in Kleidung… da dafür umso mehr. Zum Beispiel den neuen Sommersweat in steingrau von lillestoff. Eine wirklich tolle …

Alles neu macht der Mai

Als ich vor drei Jahren mit dem kleinen Sonnenschein-Bruder schwanger war, standen wir vor einer riesigen Herausforderung – einen Namen für das Kind finden, der uns beiden gefällt. Ich kam mir phasenweise schon vor wie die Königin, die dem Rumpelstilzchen listenweise Namen runter sprudelt, in der Hoffnung, dass DER richtige dabei ist. Die Geschichte hatte einen guten Ausgang – wir müssen unseren Sohn nicht mit „Du da!“ oder „Kind Nummer 2“ ansprechen… und auch nicht mit „Klaus“. Im Blog verhält es sich anders… wie Ihr vielleicht bemerkt habt, wir sind endlich umgezogen. Es ist immer noch alles ein bisschen unfertig hier, aber zumindest „bewohnbar“. Vielleicht noch ein bisschen ungewohnt, aber ich hoffe, Ihr gewöhnt Euch dran und vor allem hoffe ich, dass es Euch gefällt. Vor allem Herr Sonnenschein hat in den vergangenen Wochen sehr viel Zeit und Arbeit in das neue Blog investiert… vor allem für Dinge, die zunächst gar nicht so offensichtlich sind. Dem besonders aufmerksamen Leser ist sicher aufgefallen, dass ich in meinem letzten Blogbeitrag schon nicht mehr vom „Löwenkind“ geschrieben habe, sondern bereits …

Das dritte Kind…

… wird dann vielleicht ein Mops. Nicht. Eigentlich sollte das zweite Kind ja bereits ein Mops werden. Aber es wurde ein Löwe… und den möchte ich auch gegen keinen Mops der Welt eintauschen. Das letzte Mal als ich mir eine LoreLADY genäht habe, war ich hochschwanger mit dem kleinen Sonnenschein-Bruder. Klaus nannten wir ihn bis zur Geburt. Den richtigen Namen verrieten wir erst nach seiner Geburt. Vor ein paar Tagen habe ich mir nach fast drei Jahren wieder eine LoreLADY genäht und um die Frage vorweg zu greifen – nein, ich bin NICHT schwanger. Und auch kein Mops ist in Anmarsch. Leider… … hatte ich ganz vergessen, dass ich bei meiner letzten LoreLADY schon Schwierigkeiten hatte die Oberweite auszufüllen und auch, obwohl ich das Kleid bereits zwei Größen kleiner genäht habe, musste ich mit einem Super-Push Up BH zwei Körbchengrößen dazu mogeln. Das Kleid mag ich trotzdem sehr… Herr Sonnenschein findet es… na ja, seine Worte dafür waren nicht besonders umschmeichelnd. Am Wochenende war eine meiner besten Freundinnen zu Besuch, selbst noch kinderlos und zunehmend …