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#FamilieMachtGlücklich oder aber – Stärker als Hulk und Batman zusammen

„Sei glücklich. Damit provozierst Du sie am meisten!“ Diesen Spruch habe ich irgendwann mal auf einer Postkarte entdeckt und seitdem steht er eingerahmt in unserem Flur. So treffend. Ist das Streben nach Glück nicht eine Sache, die wir alle gemeinsam haben? Manche suchen ihr ganzes Leben Lang nach DEM Glück, dass sie vor lauter Sucherei vergessen glücklich zu sein und nicht merken, dass das Glück in vielen kleinen, manchmal unscheinbar wirkenden Dingen liegt. Ich musste das auch erst einmal lernen. Das Glück zu erkennen. Manchmal ist man einfach blind dafür, obwohl es direkt vor einem steht. Früher bestand Glück für mich aus schön, erfolgreich und vermögend sein. Frustrierend wenn man seine Messlatte für das Glück so hoch setzt. Heute sieht meine Definition von Glück völlig anders aus. Mit der Geburt vom Sonnenschein hat sich damals ziemlich viel geändert. Wir wurden vor sechs Jahren nicht nur Eltern, sondern bekamen auch noch mitgeteilt, dass unser Kind anders sein wird, als wir uns das zunächst vorgestellt haben. Während ich in den ersten Monaten unglücklich verliebt in mein süßes …

Merkt er eigentlich, dass seine Schwester anders ist?

… diese Frage habe ich in letzter Zeit ein paar Mal gestellt bekommen. Oh. Ich bin ja jedes Mal froh, wenn Menschen offen ihre Fragen stellen, statt sich voreingenommen ein Bild zu machen… ohne zu hinterfragen. Wenn man den Löwen aktuell fragen würde, ob seine Schwester anders sei als er, würde er mit seiner treffend kindlichen Logik antworten „Sonea ist ein Mädchen. Ich bin ein Junge!“ oder aber „Ich bin ein Dinosaurier. Sonea ist ein Mensch.“, weil er im Moment ständig irgendein Dinosaurier ist oder aber ein ähnlich wildes Tier. Er sieht seine Schwester als Ganzes. Als die, die sie ist. Sonea. Und nicht als die, die sie sein könnte / sollte / müsste, wenn man die gesellschaftlichen Aspekte mit in die Betrachtung hinein bezieht. Er streitet sich genau so mit seiner großen Schwester, wie sich eben andere kleine Brüder mit ihren großen Schwestern streiten und er vermisst sie, wenn sie nicht da ist. Eigentlich ist alles ganz normal. Der Sonnenschein ist völlig normal in unserem kleinen Familienverbund. Im Moment kann ich also ganz klar sagen, …

Eine Schlittenfahrt im Sommer

Die Vorfreude auf das nächste Wochenende steigt. Ein ganzes Wochenende von morgens bis abends nähen. Zumindest theoretisch. Es wird sicherlich auch viel Ablenkung geben, über die ich mich sehr freue. Ich freue mich auf alle, die ich dort (wieder)sehen werde und vielleicht treffe ich ja auch jemanden von Euch! Lillestoff Festival. Ich bin dabei! Auch dieses Jahr. In den letzten Wochen habe ich weniger für die Kinder genäht und mehr für mich. Darüber haben die Kinder sich lauthals beschwert. Sie lieben es benäht zu werden und finden es immer spannend mit ihrem Papa auf Fototour zu gehen. Papa macht heute nur Bilder von Mama? Geht ja mal gar nicht! Umso größer war die Freude als ich endlich für beide Kinder den neusten Hoodie Schnitt Mico von ki ba doo für beide Sonnenschein-Kinder vernäht hatte. Es ist unglaublich süß wie die Kinder sich (noch) über die genähten Sachen freuen und wie stolz sie allen erzählen, dass ihre Mama die Sachen genäht hat (auch bei Sachen, die gekauft sind…). Die neuen Lillestoff-Bündchen haben nicht nur eine wirklich …

Die Alltags-Challenge

Mittlerweile haben wir uns in unseren neuen Alltag gut eingelebt. Es ist schon eine Umstellung, wenn plötzlich ein Kind in die Schule geht und das andere in den Kindergarten, man selbst aber fast zeitgleich zur Arbeit muss.   Wenn die Kinder, insbesondere aber der Sonnenschein, morgens kooperativ sind, pünktlich aus ihren Betten steigen und beim Waschen und Anziehen mithelfen statt es zu boykottieren, läuft alles planmäßig (vorausgesetzt man kommt selbst morgen pünktlich aus dem Bett heraus… momentan eine kleine Herausforderung… anderer Post). Wer selbst Kinder hat, kennt dieses Gefühl, wenn man zur Arbeit aufbricht, als hätte man bereits eine Heldentat vollbracht. Manchmal ist das wirklich so. Als hätte man eine tickende Bombe entschärft oder einen Zug vor dem Entgleisen gerettet. Tatsächlich hat man aber nur zwei Kindern beim Anziehen geholfen (bzw. versucht diese unter erschwerten Bedingungen angezogen), möglicherweise noch eins der Kinder unter lautem Gekreische geduscht, eine riesige Wasserpfütze weggewischt, den missbilligten Brotdoseninhalt doch noch irgendwie schmackhaft gemacht, die tägliche Medizin unter lautem Protest verabreicht, sich selbst noch schnell geduscht und mit einem schnellen 5-Minuten-Makeup …

Über Glitzer und dem Wert von kleinen Gesten

Es gab eine Zeit, in der ich Rosa und Glitzer wirklich nicht schön fand. Zumindest nicht für mich. Dann kam meine Tochter und zeigte mir die Welt nicht nur aus einem völlig neuen Blickwinkel, sondern sie sorgte dafür, dass sich mein Weltbild für viele Dinge grundliegend änderte. Rosa und Glitzer inbegriffen. Altrosa mag ich sogar sehr gerne und ein bisschen Glitzer schadet sowieso nicht. Ansonsten bin ich nicht so eine Elster und auch für Schmuck und Glitzersteinchen habe ich nicht viel übrig. Es gibt Tage, an denen finde ich sie ganz hübsch anzuschauen, meine Augen leuchten trotzdem klarer beim Anblick von Schokolade oder dem glücklichen Lächeln meiner Liebsten. Es gibt eben Dinge, die sind unbezahlbar und mehr wert als jeder Glitzerstein. Das versuche ich im Moment vor allem dem Sonnenschein zu vermitteln. Für sie hat Geld keine Bedeutung und sie erhofft sich nahezu jeden Tag, dass Herr Sonnenschein oder ich irgendein „Geschenk“ für sie von der Arbeit mitbringen. Manchmal durchwühlt sie manisch meine Handtasche nach irgendwelchen Dingen, die ich ihr mitgebracht haben könnte. Ständig äußert …

Die ersten Wochen als Schulkind

Die meistgestellte Frage im Moment ist – wie läuft es beim Sonnenschein in der Schule? Nun, der Grund warum ich mich wohl so in Schweigen hülle ist der, dass es einfach läuft! Zumindest augenscheinlich und soweit ich das mitgeteilt bekomme. Der Sonnenschein ist nachmittags weiterhin ausgeglichen und gut gelaunt, wenn sie aus der Schule kommt. Meistens möchte sie mir sofort ihre Hausaufgaben zeigen. Besprechen darf ich sie aber nicht mehr großartig mit ihr. Wenn sie zu Hause ist, hat sie eben Feierabend. Sport scheint ihr wohl großen Spaß zu machen. Bei Musik hält sie sich meistens die Ohren zu. Der Sonnenschein hat sich ausgesucht die Chor AG zu besuchen. Aber singen tut sie nur anschließend zu Hause. Auch im Unterricht ist sie (noch) eher schweigsam. Am Freitag brachte sie Kratzer im Gesicht mit nach Hause und ihre Trinkflasche hat sie auch verloren, aber die Laune war trotzdem gut. Ein bisschen Schwund ist wohl immer… egal, welches Syndrom man hat. Der Sonnenschein ist in den Pausen sehr viel mit den anderen zwei Mädchen zusammen, die auch …

RUMS mit Me – kurz und knapp

Eigentlich habe ich Stoff genug, nicht nur zum Nähen, sondern auch zum Schreiben und doch arbeitet der Faktor Zeit mal wieder massiv gegen mich. Es gibt Tage, an denen nervt es mich so sehr, dass ich nur Bruchteile von dem geschafft bekomme, was ich eigentlich noch zu erledigen habe. Zeit etwas zu ändern. Schon viel zu lange. Aber… dann habe ich doch… keine Zeit dafür, weil ich mal wieder anderen Dingen hinterher jage. Nichtig sind meine Sorgen und Probleme im Vergleich zu dem, was gerade in der Welt abgeht, welche furchtbaren Schicksale andere Menschen erleiden müssen. Ich möchte unglaublich gerne etwas tun, aber mehr wie drei Umzugskartons mit Kleidung und Bettwäsche packen, habe ich dann aus zeitlichen Gründen noch nicht geschafft. Vielleicht setze ich meine Prioritäten aber auch falsch.   Heute nur kurz und knapp – ein kleiner Mini-RUMS mit dem neuen, wunderschönen Me von enemenemeins, ein neuer Woman-Lillestoff. Der Herbst klopft immer lauter an die Tür und ich habe mein erstes Herbstshirt genäht – eine MaJuna. Noch mehr RUMS gibt es wie gewohnt hier.

Flügel

Heute Morgen weckte mich ein total fröhlicher Sonnenschein. Komplett fertig angezogen und sprudelte wie ein Wasserfall, dass sie ausgeschlafen sei und gut geträumt habe, dass sie sowohl oben als auch unten (im Wohnzimmer) geschlafen habe UND, dass sie sich komplett alleine angezogen habe. Ich träume noch. Das war mein erster Gedanke. Nicht ungewöhnlich für mich, denn morgens zur Aufstehzeit, habe ich meine intensivste Traumphase. Plopp. Ich war wach und mein komplett angezogenes, großes Mädchen strahlte mich freundlich und tatendurstig an. Normalerweise bin ich meistens diejenige, die sie weckt und oft im Halbschlaf noch umzieht, weil irgendwann die Zeit knapp wird. Oder der Sonnenschein trödelt rum und irgendwann kommt der Punkt, an dem ich ihr mit dem Anziehen helfe, damit es schneller geht. Die Klamotten lege ich meistens schon am Vorabend bereit. Es ist genau das, was ich immer wollte, worauf wir all die Jahre unermüdlich drauf hinarbeiten und wofür wir nicht müde werden darum zu kämpfen – Soneas Selbständigkeit. Sie soll irgendwann mal ein möglichst selbstbestimmtes und eigenständiges Leben führen können (und dürfen). Im Vergleich zu …

Heute ist der große Tag…

… vom Sonnenschein und bevor meine Aufregung mich komplett lahm legt und ich nur noch ziel- und planlos hier herumwusel, wollte ich Euch noch ein bisschen vom Vorbereitungswahnsinn berichten. Die Schultüte und das Einschulungskleid vom Sonnenschein sind kurz vor knapp fertig geworden. Das Kleid passt und der Sonnenschein liebt es… Glück gehabt… puh!   …das war nach der schnellen Anprobe des Kleides. Da war es noch nicht fertig gesäumt und auch nur locker gebunden. Auch die Geschwistertüte für den Löwen ist fertig. Ihn werden wir nicht mit zur Einschulungsfeier nehmen, da er in der Kita sicherlich mehr Spaß hat. Mein Urlaub neigt sich nun auch dem Ende zu und endet mit der Einschulung vom Sonnenschein und der nachträglichen Dino-Geburtstagsparty mit den Kitafreunden vom Löwen so turbulent wie die letzten drei Wochen auch waren. Ich bin kein Stück erholt, aber es war trotzdem schon viel und intensiv Zeit mit den Kindern zu verbringen. Mal ganz abgesehen von den Momenten, in denen ich nur noch tief ein- und ausatmen konnte. Momente, in denen der Sonnenschein die Uhuflasche entdeckt …

Nur noch wenige Tage…

… bis zur Einschulung, aber der Sonnenschein ist die Ruhe selbst und kann auf einmal bis fast 10 Uhr morgens durchschlafen. In den letzten Tagen kam auch wenig die Frage nach ihrer Einschulung auf, also habe ich das Thema auch einfach ruhen lassen. Die Aufregung wird noch früh genug kommen. Irgendwie geht mir das gerade ein bisschen zu schnell! Ich habe noch viel zu viel vorzubereiten. Das Einschulungskleid für den Sonnenschein ist gerade mal zugeschnitten, aber noch längst nicht genäht und ich sehe mich schon verzeifelt am Mittwoch Abend Last-Minute ein Kleid für den Sonnenschein organisieren, weil ihr das genähte überhaupt nicht passt. Horrorvorstellung. Immerhin habe ich ich dem Sonnenschein schon ein Känguru-Kleid genäht. Das ist zwar nicht für die Einschulung, aber darf im Schulalltag nicht fehlen, da sie ja die Känguru-Klasse besuchen wird. Die Stoffe sind allesamt von lillestoff. Inzwischen haben wir auch alle Sachen besorgt, die der Sonnenschein für den Schulstart mitbringen soll und das ist erstaunlich wenig, da die meisten Unterrichtsmaterialien von der Schule gestellt werden. Für die persönlichen Sachen vom Sonnenschein …