Alle Artikel in: Lillestoff

Wendepunkt

Als wir uns vor drei Jahren für die Inklusion entschieden, stießen wir auf jede Menge Gegenwind. Und das hat sich bis heute nicht geändert. Inklusions-Pessimisten gibt es überall. Und für „diese Kinder“ gibt es schließlich auch extra Schulen. Warum muss es also eine normale Grundschule sein? Und warum muss man seinem Kind diesen Druck aufbürden? Kann man die Behinderung des Kindes nicht einfach akzeptieren? Wofür die Inklusion, wenn es doch ohnehin niemals für die Hochschulreife reichen wird? Nun, ein paar Fakten und Gedanken zur Inklusion habe ich in diesem Beitrag bereits zusammengefasst. Dass es kein leichter Weg werden würde, wussten wir von vorne herein. Aber wenn wir es uns hätten leicht machen wollen, hätten wir die Förderschule direkt um die Ecke gewählt. Immer noch eine Option, wenn die Inklusion für unsere Tochter keine Möglichkeiten mehr bietet und sie mit dieser Variante überfordert sein sollte. Das dritte Schuljahr kam und mit ihm viele Veränderungen. Die Schule zog nach einem etwas holprigen Hin und Her in ein anderes Gebäude und Sonea macht nun im dritten Schuljahr den …

Ach Mist! Vergessen…

Kennt Ihr das? Ihr betretet einen Raum, weil ihr irgendwas dort holen oder erledigen wolltet und kaum habt Ihr die Schwelle überquert, überlegt Ihr „Was wollte ich eigentlich nochmal hier?“. Ihr geht also zurück von wo ihr hergekommen seid, in der Hoffnung, dass es Euch auf dem Weg wieder einfällt. Mit einem kleinen Umweg über den Kühlschrank. Ihr steht also gedankenversunken vor dem geöffneten Kühlschrank als könnte dieser all Eure unbeantworteten Fragen beantworten. Wie so ein Spieglein an der Wand. Manchmal wandert dabei eine Scheibe Käse in Euren Mund oder vielleicht sogar gleich ein ganzer Joghurt und während Ihr kaut, denkt Ihr verwundert „Ich hab doch eigentlich keinen Hunger?“. Na ja, zumindest habe ich die stille Hoffnung, dass ein paar Leutchen von Euch jetzt eifrig den Kopf nicken und nicht denken „Ist die nun völlig plemplem??“. Ich muss den lieben langen Tag an so viele Dinge denken, für die Kinder, für mich, für den Job und manchmal auch für den Mann. Ach ja, und natürlich für den Hund! Da kann man doch auch schon mal …

Trolltage

Kennt Ihr diese Tage, die viel zu früh und viel zu laut starten. Und dann schmeißt Dein Kind auch noch Deine volle Tasse Kaffee um, bevor Du auch nur einen Schluck trinken konntest. Da liegt sie also, Deine Lieblingstasse. In Scherben. Ausgerechnet! Nachdem Du Dein Frühstück mit Sicherheitsabstand abstellst, machst Du Dich daran dem Hund sein Futter zuzubereiten und realisierst dann, dass er bereits gefrühstückt hat. Hastig. Dein Leberwurstbrot. Es scheint geschmeckt zu haben, denn er leckt sich ein wenig schuldbewusst, aber genüsslich die Schnauze. Der Sicherheitsabstand war kein Hindernis. Na ja, und der Tag verspricht nicht wirklich besser zu werden und knüpft an die vorherigen Geschehnisse an. Eine schlechte Nachricht jagt die nächste. Ein Missgeschick toppt das andere. Die Laune ist schon auf dem Tiefststand, dabei ist noch nicht einmal Mittag. Apropos Mittag. Da fällt mir siedend heiß der Topf mit dem Milchreis ein, den ich heute Morgen… angebrannt. Ja Mann. Ich. Kann. Das. Doch. Nicht. Riechen. Wann kann ich nochmal endlich wieder ins Bett? Der Tag hat noch viel zu viele Stunden. Der Abend …

Ein bisschen Geduld und Gelassenheit in der Vorweihnachtszeit #RUMS

In der Vorweihnachtszeit geht es sehr hektisch zu. Geduld ist für viele ein Fremdwort und irgendwie nimmt sich niemand die Zeit einfach mal inne zu halten und den Zauber der Vorweihnachtszeit zu genießen. Hier ist das leider nicht anders. Ich ertappe mich dabei, dass ich ungeduldig bin, dass ich tausend Dinge im Kopf habe und dadurch nicht immer voll mit meiner Aufmerksamkeit bei der Sache bin, weil ich noch so viel zu erledigen habe und gedanklich schon drei Schritte voraus bin. Aktuell fehlt mir gefühlt eine Woche Vorbereitungszeit. Das war im letzten Jahr auch so. Und im Jahr davor auch… Und Jahr für Jahr schwöre ich mir, dass ich einfach mal früher mit meinen Vorbereitungen für Weihnachten starte. Aber dann kommt der August und mir fehlt einfach die Weihnachtsstimmung um in Schwung zu kommen. Im September gibt es zumindest schon einmal weihnachtliches Gebäck im Supermarkt. Das ist aber höchstens lästig als motivierend. Und im Oktober denke ich – bis November kann es noch warten. Ja und auch der November kommt… mit großen Schritten und zieht …

Heyday

So vieles schwirrt mir im Moment im Kopf herum, worüber ich schreiben möchte. Aber mein Zeitmanagement ist aktuell mal wieder der reinste Kollateralschaden. Und was hilft mehr als die Gedanken neu zu strukturieren, als zu nähen? Ich bin so dankbar für dieses Hobby. Es macht nicht nur auch nach vielen, vielen Jahren jede Menge Spaß, sondern es erdet auch so schön.. Morgen kommt meine neue Overlock. In den letzten Wochen hatte ich die Maschine von einer Freundin geliehen gehabt. Meine alte Ovi ist nach sechs Jahren verstummt. Der Punkt, an der ich nicht nur mit einer neuen, besseren Maschine liebäugeln, sondern mich auch ernsthaft mit dem Thema auseinander setzen musste. Nun ist die Vorfreude groß und die Liste der Nähprojekte noch sehr lang. Vor Weihnachten kann die neue Maschine schon mal so richtig warm laufen. Am Samstag erscheint ein neues, spannendes Design von miss patty bei lillestoff: Sweat Heyday. In drei tollen Farben könnt Ihr den schönen Sweat haben. Ich habe mir eine weitere Frau Polly von Schnittreif aus dem Stoff genäht und finde, Schnitt und …

Monsteralarm

Der Name des neuen Stoffdesigns von et voilà ist hier Programm. Heute mal keine ausschweifenden Texte, sondern einfach nur eine kleine Bilderreihe, die Herr Sonnenschein jüngst von den Monstern… ääääh Kindern gemacht hat. Den Stoff bekommt Ihr ab sofort bei lillestoff.

Ich bin die Schnarchnase vor Ihnen

Im Sommer berichtete ich über meine Angst vor dem Autofahren. Damals rechnete ich nicht damit, dass ich so viel Verständnis und Zuspruch bekommen würde. Dass es so viele unter Euch gibt, denen es ähnlich wie mir ergeht. Nachdem ich damals mutig auf dem Verkehrsübungsplatz gestartet bin, folgte einige Wochen nichts. Ständig fand ich irgendwelche Argumente dafür nicht fahren zu müssen. Herr Sonnenschein brachte wirklich viel Verständnis für meine Angst auf und trotzdem konnte er es nicht wirklich nachvollziehen und war genervt von der Tatsache, dass vor unserer Tür ein Auto steht, das fahrbereit ist, jeden Monat nen dicken Batzen Versicherung kostet und nicht genutzt wird. Vielleicht nervte es aber auch einfach nur mich und ich bildete mir seine Genervtheit ein. Denn ich ärgerte mich selbst tierisch über meinen inneren Schweinehasen… äh… Angsthund. Vor ein paar Wochen kam dann Tag X, an dem eine liebe Freundin sich zu mir ins Auto setzte und wir losfuhren. Einfach so. Raus aus dem Nichtschwimmerbecken, ab ins offene Meer. Seitdem setze ich mir Woche für Woche neue Ziele und taste …

Bald beginnt meine Wichtelzeit

So lange es mir noch möglich ist, werde ich den Zauber um Weihnachten noch aufrecht erhalten. Der Weihnachtsmann, das Christkind und die vielen kleinen Wichtelhelfer. Ganz so zauberhaft und idyllisch läuft das leider nicht ab und meistens artet die ganze Vorbereitung in Stress aus, weil ich immer wieder alles auf dem letzten Drücker erledige. Oder wenn die Kinder schlafen… wenn ich dann nicht bereits selbst viel zu müde bin. Auch wenn ich es mir jedes Jahr nach Weihnachten vornehme, bin ich leider nicht der Typ Mensch, der im Oktober schon alle Geschenke beisammen hat. Zwar bin ich auch nicht diejenige, die an Heiligabend loszieht und noch Last-Minute Geschenke shoppen ist, aber ganz sicher rattert am Vorabend noch meine Nähmaschine bis tief in die Nacht. Ich liebe es anderen Leuten eine Freude zu machen und trotzdem übersteigt es zur Weihnachtszeit immer wieder meine Wichtelkompetenzen. Und vor allem mein Zeitmanagement. Aber irgendwie gehört dieser ganze Wahnsinn ja auch zu Weihnachten dazu. Ein paar Wochen Geschenke-Hyperventilation untermalt von Julesang und der Weihnachts-CD von Celine Dion. Ach kommt schon, …

Sei wild und frech und wunderbar!

Eins meiner absoluten Lieblingszitate, der wunderbaren Astrid Lindgren. Pippi Langstrumpf war ein großes Vorbild in meiner Kindheit. Und durch meine Kinder kann ich heute noch einmal ein bisschen die wilden Zeiten aufleben lassen. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, in der es nur darum geht, selbständig zu werden, nach Perfektion strebend. Am Samstag habe ich mir mit Simon eine Grundschule angeschaut, denn im nächsten Jahr endet die Kindergartenzeit für uns endgültig. Der Ernst des Lebens klopft an unserer Tür. Der Ernst des Lebens – wie ich diese Worte verabscheue. Es sind doch unsere Kinder! Warum muss man aus Kindern immer versuchen schnellstmöglichst kleine Erwachsene zu machen? Aus Bequemlichkeit? Oder weil es unsere Gesellschaft und das Rad der Zeit so vorgeben? Ich finde es schon schlimm genug, dass mein Kind mit gerade mal frische sechs Jahre alt ist, wenn dieser neue Lebensabschnitt beginnt. Die Schule, die wir am Wochenende besucht haben, hat uns sehr gut gefallen. Simon hat sich schnell wohl gefühlt und ist ohne mich losgezogen, um mit anderen Kindern zu spielen. Er hat gemeinsam mit …

Wochenende in Bildern – ein vollgepacktes Familienwochenende

*Dieser Beitrag enthält Werbung* Ein vollgepacktes, aber schönes Familienwochenende liegt hinter uns. Der Samstagmorgen startete für Simon und mich mit einem Besuch in der Schule. Eine der Schulen, die wir für ihn in die engere Wahl genommen haben, hatte zum Besuch die Türen geöffnet. Wir besuchten den Deutschunterricht der 1. Klasse und den Sachkundeunterricht der 3. Klasse. Und ich hatte nach einer kurzen Aufwärmphase das Gefühl, dass Simon sich rundum wohl fühlte. Aber bevor ich ausführlich darüber schreibe, möchte ich mir noch eine andere Schule ansehen. Währenddessen war Herr Sonnenschein mit Sonea beim Friseur und machte noch schnell ein paar Bilder von dem neuen Kleid aus Living on Leaves von BORA für lillestoff. Mittags machten wir uns dann alle auf dem Weg zur Familienbande nach Köln, die im Rahmen der Le Tour Belgique eine Cybex Modenschau veranstaltet haben. Für uns ist das Thema Kinderwagen ja bereits abgeschlossen. Aber für den einen oder anderen von Euch sicherlich nicht. Und da wir das Konzept der Familienbande so toll finden und Herr Sonnenschein auch bereits einen Fotoauftrag von …