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Wellness für die Familie – unser Besuch im Familienhotel DAS LUDWIG

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit dem Familienhotel DAS LUDWIG entstanden. Die Inhalte, Bilder und Meinungen in diesem Beitrag sind meine eigenen. 

Während wir hier unser letztes Ferienwochenende gerade hinter uns gebracht haben und uns der Alltag wieder vollkommen packt, steppt in dem idyllischen Kurort Bad Griesbach diese Woche so richtig der Bär. 100 kleine Hotelgäste erwartet Detlev, der Leiter des Kinderclubs im Hotel DAS LUDWIG an Halloween.

Die Herbstferien in Bayern starten heute und dann ist Hochbetrieb im DAS LUDWIG, dem 4s Sterne Hotel in Bad Griesbach, welches an der Grenze zu Österreich liegt. Wir durften das Familienhotel für zwei Tage unter die Lupe nehmen und ausgiebig testen.

Nachdem wir im Sommer schon nicht gemeinsam wegfahren konnten und so eine Wohnungssanierung und Renovierung auch nicht nur gepaart ist mit Vorfreude, waren wir echt froh um ein bisschen Urlaub und Vincents erste Herbstferien.

Wir haben zwei Zimmer, die durch eine Türe miteinander verbunden sind. Aber wie das meistens so ist, schlafen die Kinder dann nachts doch in unserem Bett und wir wechseln aufgrund des Platzmangels in die Kinderbetten.

Bei unserer Ankunft werden wir herzlich mit einem Willkommens-Gruß auf dem Zimmer empfangen.

Sport und Wellness sind die Schwerpunkte des Hotel LUDWIG. Insbesondere für Golfspieler bietet das Hotel viele Angebote und Möglichkeiten. Jeden Tag erwarten einen verschiedene Sportangebote, wie Nordic Walking, Yoga und Aerobic. Da war ich fast schon ein wenig traurig meine Sportsachen nicht eingepackt zu haben.

Und da Bad Griesbach ein Kurort ist, bietet die Therme und der Saunabereich eine schöne Portion Erholung. Also genau das Richtige für uns.

Aber natürlich dürfen dabei die Kinder nicht zu kurz kommen und das tun sie auch nicht, denn Familie wird im Hotel Das Ludwig groß geschrieben. Schon beim Check in im Hotel bekommen die Kinder Trinkflaschen mit ihren Namen, die sie jederzeit am Getränkespender mit Wasser und Säften auffüllen können. Für Kinder ist hier alles inklusive. Auch das Mittagessen.

Auf dem Weg zum „Kinderclub“ zieren hunderte von bunten Handabdrücken die Wände. Später erfahren wir, dass hier ausschließlich Kinder ihre Spuren hinterlassen, die mindestens schon zweimal im Hotel zu Besuch waren. Darunter sind allerdings auch Stammgäste, die regelmäßig kommen und neben ihrem Handabdruck stehen nur noch Striche, die sie für ihre Anzahl der Hotelbesuche machen.

Stammgäste hat das idyllisch gelegene Hotel viele. Für uns hingegen ist diese Form von Auszeit eine ganz neue Erfahrung. Nach einem ausgiebigen Frühstück, das wirklich keinerlei Wünsche offen lässt, können die Kinder es kaum noch abwarten bis sie endlich in den Kinderclub dürfen, in dem sie am Vortag kurz rein geschnuppert haben. Nach einer Runde am Kicker stehen wir kurz vor zehn am Anmeldebereich des Kinderclubs, der außerhalb der Saison von 10 bis 18 Uhr geöffnet hat.

800 qm ist der Bereich des Kinderclubs groß und erstreckt sich über insgesamt vier Etagen. Das Angebot ist so ausgerichtet, dass die Kinder alles selbst erkunden und ausprobieren können. Es ist extra so ausgelegt, das jedes Kind im Rahmen seiner Interessen das Angebot nutzen kann. „Wir machen kein Animations-Programm“ betont Detlev, während er uns die verschiedenen Ebenen des Kinderclubs zeigt. Vom Kinderclub führt eine Brücke über die Straße direkt zum Abenteuerspielplatz, der seinen Namen zurecht hat. SO einen Spielplatz müssten wir bei uns zu Hause vor der Tür haben, schwärmen Herr Sonnenschein und ich. Der Platz dafür wäre ja da.

DAS LUDWIG bietet aber auch für die kleinen Hotel Gäste Reit-Camps, Golf-Camps , Soccer-Camps und sogar Schwimm-Kurse an. Auch gibt es regelmäßig Theater-Aufführungen, die die Betreuer des Kinderclubs mit den Kindern einstudieren.

Für die Kleinsten, unter drei Jahren gibt es außerdem einen kleinen Betreuungsbereich, den Zwergerl-Club, der rund um die Uhr von Eltern für ihre kleinen Lieblinge genutzt werden kann.

Den Vormittag nutzen Herr Sonnenschein und ich, um uns das Örtchen rund um das Hotel ein wenig genauer anzusehen. In der Hauptsaison wimmelt es sicherlich vor Besuchern, aber wir genießen vor allem die Ruhe, die dieser kleine Ort ausstrahlt.

Als die Kinder sich zum Mittagessen im Restaurant versammeln, schauen wir kurz nach dem Rechten. Den Kindern geht es gut, sie haben offensichtlich gute Laune und schenken uns kaum Beachtung. Nur Sonea möchte sich einfach nicht den Namen des Betreuers merken. Mal nennt sie ihn Dieter, dann Johannes und später Peter. Da sie sich ansonsten Namen sehr gut merken kann, wissen wir, dass auch sie sich einfach nur wohl fühlt.

Wir gehen weiter und beschließen die Therme und die Saunalandschaft zu erkunden. Wer mich kennt, weiß, dass ich mich vor Schwimmbädern regelrecht ekele. Es spricht sehr für DAS LUDWIG, dass ich an diesem Tag keinen Gedanken darüber verschwende. Es ist sauber und auch, wenn der Kopf voll ist, gelingt es mir sogar ein kleines bisschen abzuschalten.

Dank des beheizten Becken im Außenbereich, zieht es mich zwischendurch auch nach draußen. Das Wetter ist traumhaft, aber auch schon ein bisschen frisch.

Als wir zurück auf dem Hotelzimmer sind, zeigt mein Handy 5 Anrufe in Abwesenheit an. Sonea möchte aus dem Kinderclub abgeholt werden. Vor zwei Stunden bereits. Für sie ist es eben auch ungewohnt gemeinsam Urlaub zu machen, aber doch getrennt voneinander zu sein.

Wir holen wenig später auch Vincent aus dem Kinderclub ab und erkunden mit beiden gemeinsam noch einmal die Therme. Darauf haben die Kinder sich bereits seit Tagen gefreut. Und ich muss Euch natürlich nicht sagen, dass der Whirlpool der Mondsee ist und Sonea darauf wartet, dass ihr bei dem blauen Licht endlich ihr Fischschwanz wächst.

Glücklicherweise verlässt sie die Therme dann doch auf zwei Beinen und zum Abendessen gibt es zwar dann doch noch Fisch, aber nur für mich. Sonea bleibt lieber bei Lasagne und Vincent ist total begeistert von seinen Spaghettis aus dem Parmesan. Das sind die leckersten Nudeln, die er je gegessen hat, stellt er begeistert fest. Und auch wir anderen sind total begeistert von dem vielseitigen Buffet, das es abends im Hotel gibt. Jeden Tag gibt es einen Buffet-Schwerpunkt. Die Variationen sind vielseitig. Das Fleisch wird vom Koch persönlich geschnitten und natürlich auch an die Vegetarier ist gedacht.

Aber bei unserer Führung durch das Hotel erfahren wir, dass es noch ein weiteres Restaurant im Hotel gibt. Im urigen Zum Heurigen werden neben Live-Musik eher traditionelle Bayrische Kost serviert wird.

Unser Aufenthalt im DAS LUDWIG ist kurz und als wir am nächsten Morgen noch einmal die große Frühstücks Vielfalt genießen, fällt mir Vincent um den Hals und sagt „Danke für diesen tollen Urlaub. Mama!“. Das Dankeschön geben wir sehr gerne an das Team von DAS LUDWIG weiter, das stets freundlich, zuvorkommend und sehr engagiert war.

Bevor wir fahren, wollen die Kinder aber unbedingt im Kinderclub vorbei schauen und „Bettlev“ tschüss sagen. Zumindest kann Sonea sich inzwischen FAST seinen Namen merken.

Was mich nachhaltig beeindruckt hat, ist das viele große Firmen die Kombination aus Familienhotel und Tagungsangebot nutzen. So haben die Angestellten die Möglichkeit mit ihren Kindern anzureisen und während ihrer Tagung sind die Kinder rundum betreut. Ein großes Plus für die Vereinbarkeit an dieser Stelle.

Bevor unsere Reise weiter geht, bestehe ich aber noch darauf einen kurzen Abstecher nach Bad Griesbach zu machen. Denn ich möchte auf gar keinen Fall ohne diesen leckeren Honig, den es morgens zum Frühstück gab, weiter fahren.

Falls wir Eure Neugier auf einen Familienurlaub im DAS LUDWIG geweckt haben, findet Ihr hier die Familienangebote.

Noch mehr über DAS LUDWIG erfahrt Ihr hier

und auf den Blogs von

Mama Schulze

Zwillingswelten

Einer schreit immer

Mama Nisla rockt & bloggt

Zuckersüße Äpfel

4 Kommentare

  1. Yvonne sagt

    Liebe Katharina, ich lese deine Beiträge so gerne und hab schon viele von Dir vorgestellte Produkte und Ausflugsziele angeschaut. Bei diesem hier ärgere ich mich ziemlich. Sämtliche „Familienangebote“ sind für ein Ehepaar mit EINEM Kind! Haben die überhaupt schon das Recht ein Paar mit Kind als Familie zu bezeichnen?
    Dass ich mit sechs Kindern eine Ausnahme bin, verstehe ich völlig. Dass sechs Kinder nicht kostenlos alle verpflegt werden können, ist auch selbstverständlich. Aber dass man groß mit Familienhotel wirbt und ich nicht mal ansatzweise die Chance hätte mit meinen Kindern dort hinzufahren, darüber bin ich echt enttäuscht. Ist leider nicht nur in diesem Hotel so. Sorry für´s Meckern. Ihr hattet offensichtlich viel Spaß dort und das ist die Hauptsache 🙂
    LG Yvonne

    • Liebe Yvonne,

      ich kann Deine Kritik sehr gut nachvollziehen und danke Dir für Deine ehrlichen Worte. Es fängt ja schon für Familien mit 2 Kindern an kompliziert zu werden. Meistens muss man zwei Doppelzimmer buchen und dann schlafen die Kinder doch mit bei einem im Bett, weil die Umgebung fremd ist.

      Soweit ich das sehen konnte, sind die Angebote zwar auf Familien mit 1 Kind ausgelegt, aber weitere Kinder können bequem dazu gebucht werden. Von dem Leiter der Kinderbetreuung im DAS LUDWIG wissen wir, dass auch Großfamilien regelmäßig zu Besuch im DAS LUDWIG sind. Also Möglichkeiten gibt es da ganz sicherlich 🙂

      Liebe Grüße
      Katharina

  2. Ohhh wie cool, da hätte ich auch Lust hinzufahren, das hört sich genial an, besonders die Tagungen mit Familienanschluss, so etwas müsste es viel öfter geben

    • Ja, das finde ich auch sehr vorbildlich. Und die meisten Tagungs-Hotels sind ja gar nicht familienfreundlich ausgerichtet.

      Liebe Grüße
      Katharina

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