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Sonea 13. – ein Geburtstagspost

Ich komme die Treppe hoch und sehe Dich noch schnell aus dem Raum huschen. Zu gut kenne ich Dich und weiß, dass Du schon wieder sämtliche Schränke durchsucht hast, um dem Geheimnis Deiner Geburtstagsgeschenke auf die Spur zu kommen. Einfach überraschen lassen, ist nicht so Dein Ding.

Die Vorfreude auf Deinen Geburtstag könnte auch nach 13 Jahren nicht größer sein, obwohl sie durch die anhaltende Pandemie wiederholt stark getrübt ist.

Aber so sehr Du auch versuchst irgendwelche Geburtstagsgeheimnisse zu lüften, so gut verstehen Dein Papa und ich es trotzdem einige Überraschungen parat zu haben und vor Dir zu verbergen. Auch in diesem Jahr. Wir kennen Dich eben ziemlich gut.

Und trotzdem bist Du es, die die besten Überraschungsmomente schafft. Momente, in denen Du mich morgens damit verblüffst, das über Nacht der Lieblingspulli hässlich oder Zöpfe zu peinlich sind.

Da liegst Du abends im Bett und fragst mich, ob wir Dein Playmobil bei Kleinanzeigen verkaufen können. Das Playmobil, mit dem Du wenige Stunden zuvor noch total versunken gespielt hast.

Schmunzelnd schiele ich zu Dir rüber, während Du Dich noch extra aufstylst, um rüber auf den Spielplatz zu gehen. „Ich möchte unausstehlich aussehen!“ und dann lache ich, weil ich weiß, dass Du eigentlich „unwiderstehlich“ meinst.

Es macht wirklich Spaß Dir beim „Aufwachsen“ zuzusehen. Die meiste Zeit zumindest. Es gibt so viele Momente, in denen ich Tränen lache. Vielleicht lache ich manchmal an Stellen, in denen etwas mehr Ernst angebrachter wäre und vielleicht lache ich auch lauter als ich sollte, aber ich liebe einfach die Art, wie Du die Welt für Dich eroberst. Ich liebe Deinen Humor und Dein offenherziges, ehrliches Wesen.

Endlich Teenager. Oder TeenageriIN, wie Du mich gerne korrigierst. Weil Dir der Unterschied sehr wichtig ist.

Ich bin dankbar für alles, was da gerade passiert.

Dankbar, wenn Du mir eine SMS schreibst (statt mit mir zu reden), dass ich eine „ekelhafte Katze“ sei, weil ich fünf Minuten vorher Bettzeit angekündigt habe.

Dankbar für Deine Streifzüge durch meinen Kleiderschrank und diese Selbstverständlichkeit, wie Du anschließend mit meinem Lieblingshoodie an mir vorbeistreifst.

Ein Recht, das Du für Dich einfach mal einforderst, mich selbst aber mit einem missbilligenden Blick strafst, wenn ich mir ein einziges Mal Dein Halstuch ausgeliehen habe. „Ich möchte Dich nie mehr mit meinem Tuch an Deinem Hals sehen!“ kommentierst Du das dann mit sehr ernster Miene.

Dankbar für Deutscharbeiten, die Du völlig am Thema vorbei schreibst, weil in Deinem Kopf gerade andere Dinge rumschwirren (in dem Fall, warum der Lehrer immer so laut in der Klasse rumschreit).

Dankbar für viel zu laute Musik, die aus Deinem Zimmer dröhnt, unterbrochen von den Erschütterungen, durch Deine energischen Tanzeinlagen.

Dankbar bin ich, wenn ich meinen lange vermissten Kirschlabello zufällig in Deiner „Cosmetix-Box“ entdecke. Nicht zuletzt dafür ihn endlich wiedergefunden zu haben.

Aber vor allem bin ich dankbar für miese Laune, für Widerworte, für all das, was einem immer als „DAS Übel“ dieser Zeit prophezeit wird.

Ich bin dafür dankbar, weil es einfach herrlich normal ist.

Du weißt was Du willst und was nicht. Darin bist Du immer klar und deutlich.

„Und jetzt die Pubertät. Das ist doch bestimmt total anstrengend für Dich, oder?“ fragte mich neulich jemand.

Das kann ich so aber nicht bestätigen. Es gab und gibt immer diese haarsträubenden Momente, die geprägt sind von Verzweiflung und Ratlosigkeit. Die gab es in der Trotzphase, in der Wackelzahnpubertät, dazwischen und auch jetzt, in der offiziellen Pubertät.

Aber es sind nicht diese Momente, die das ausmachen, was es bedeutet mit Dir Zeit zu verbringen.

In Deinem Kopf und in Deinem Körper ist eine Menge los. Das ist nicht immer leicht für Dich. Ich erinnere mich noch gut an diese Zeit bei mir selbst. All das ist schön und frustrierend zugleich. In vielen Dingen sind wir uns sehr ähnlich.

Du spekulierst darauf, dass Du heute endlich eine SIM Karte in Dein Handy bekommst. Bislang funktioniert es nur zu Hause im WLAN. Aber wir hadern noch ein bisschen.

Es sind diese Momente, in denen Du die Mutter des besten Freundes Deines Bruders anrufst, um mit ihrem Mann zu sprechen. Der Grund: Du hast koreanische Schrifzeichen gemalt, die er bitte ins Deutsche übersetzen soll (es sind übrigens Dreiecke, Vierecke und Kreise…verbotene Sachen haben ihren Reiz, auch für Dich).

Es ist das Wissen, dass Du die digitalen Medien schon unglaublich geschickt für Dich zu nutzen weißt, Du kennst die die Regeln, vergisst aber leider zu oft Dich daran zu halten.

Es tut mir so leid, dass Du auch in diesem Jahr Deinen Geburtstag nicht so feiern kannst, wie Du Dir das schon lange erträumt und in Gedanken ausgemalt hast. Mit einer Übernachtungsparty, Fernsehen bis in die Nacht und Beautyprogramm.

Doch Corona, Omikron und nicht zuletzt ein positiver Pooltest geben gerade wirklich alles, um auch noch in letzter Minute unseren kleinen Alternativplan zu durchkreuzen.

Eine Deiner Klassenkameradinnen hatte mich angeschrieben, weil Du sie und noch ein anderes Mädchen zu Deinem Geburtstag eingeladen hast und sie wollte wissen wann und wo das stattfinden wird.

Meine Ängste, dass Du Deinen Platz in der Klassengemeinschaft nicht finden könntest, scheinen gerade ein wenig zu verpuffen. Hoffentlich. Und dann ist da ein anderer Teil in mir, der empört die Hände in die Hüfte stemmt und sagt „Na hör mal! Sie wird IMMER ihren Platz finden. An so viel Persönlichkeit kommt man einfach nicht vorbei.“

Obwohl diese monatelange Vorfreude auf DEINEN großen Tag auch in diesem Jahr ausblieb, hast Du bis zum Schluss nicht aufgegeben und doch noch auf die eine oder andere Möglichkeit Dich zu feiern gehofft.

Und ich verspreche Dir: wir werden feiern. Endlich Teenie! Es ist schon ein bisschen verrückt.

Happy Birthday, mein großes Mädchen.

Ich liebe Dich, Deine Mama

Inklusion in der Schule – manchmal kommen Zweifel

Die ersten Wochen des ersten Schulhalbjahres sind nahezu verflogen. Doch genau so, wie sie in Blitzgeschwindigkeit vorüberzogen, waren sie auch sehr kräftezerrend.

Die Lockdown-Monate hatten hier starke Auswirkungen, die die darauffolgende Zeit erst so richtig zum Vorschein brachte.

Das 5. Schuljahr hat Sonea aufgrund der Lockdowns nur phasenweise in der Schule verbracht. Vieles habe ich im Homeschooling von zu Hause aufgefangen. Und nicht nur, dass ich permanent neben ihr saß, hatte sie auch noch so gut wie gar keinen Kontakt zu ihren (neuen) Mitschülern.

Das neue Schuljahr startete mit einigen Veränderungen, neuen Lehrern und Sonderpädagogen. Sonea braucht ihre festen Strukturen und eine gewisse Verlässlichkeit. Neue Lehrer, räumliche Veränderungen und andere Abläufe, brauchen deshalb bei ihr Zeit und Geduld.

Auch die Lehrer mussten sich erst einmal herantasten und schauen was Sonea kann und was nicht. Das führte zu jeder Menge Frust. Und manchmal saß Sonea bis in den Abend am Tisch, weil sie noch Aufgaben zur Winkelberechnung machen musste oder Vokabeln abschreiben. Oder aber sie verweigerte sich von vorne herein.

Mir fehlte da in vielen Bereichen die Differenzierung und Sonea die Motivation, weil sie einfach restlos überfordert war.

Glücklicherweise konnte ich das alles im letzten Elterngespräch vor ein paar Wochen ansprechen und seitdem scheint es wirklich gut zu laufen. Das Lermaterial ist zieldifferenzierter und auf Soneas Lernbedürfnisse angepasst. Sonea muss pro Woche nicht mehr 30, sondern nur 6 neue Vokabeln lernen und geht auch wieder deutlich motivierter in die Schule.

Beim Tag der offenen Tür vor einigen Wochen konnte der Papa mal ein bisschen in ihren Unterricht hinein schnuppern.

Ich wäre auch zu gerne dabei gewesen, aber aktuell steht die Suche nach einer weiterführenden Schule für Soneas Bruder an. Und da haben wir uns in den letzten Wochen einige Schulen angeschaut. Aber auch dort wurde inzwischen ein Favorit gefunden.

Egal welche Schulform man für sein Kind wählt. Es ist nie eine leichte Entscheidung. Es nagen immer wieder Zweifel an einem und dann fühlt es sich doch wieder richtig an. Ein richtig oder falsch gibt es nicht.

AMIGO Spiele schnell wie der Blitz und voller Konzentration

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit AMIGO Spiele entstanden. Die Bilder und Meinungen in diesem Beitrag sind unsere eigenen.

Vor einigen Wochen hatten wir Euch die beiden Spiele Magnefix und Der Plumpsack geht um auf Facebook und Instagram vorgestellt.

Beide Spiele werden auch noch Wochen später regelmäßig bespielt.

Während es bei Magnefix um Schnelligkeit und Reaktion geht, sind bei Der Plumpsack geht um vor allem Konzentration und Merkfähigkeit gefragt.

Ich mag den Lerncharakter, den die AMIGO Spiele haben. Da steckt einfach Sinn und Verstand dahinter.

MagneFix – wer baut am schnellsten

Bei Magnefix erhält jeder Spieler einen farblich sortierten Satz Magnete (es können bis zu vier Spieler mitmachen, da es vier Magnetsätze gibt.

AMIGO Spiele Plumsack Magnefix Sonea Sonnenschein

In der Mitte aller Spieler liegen umgedreht die Spielkarten, die die Abbildung vorgeben, welche schnellstmöglich nachgebaut werden soll. Wer als erstes die Abbildung richtig nachgebaut und die Hand auf die Spielkarte gelegt hat, gewinnt die Karte.

AMIGO Spiele Plumsack Magnefix Sonea Sonnenschein
AMIGO Spiele Plumsack Magnefix Sonea Sonnenschein

Der oder die Spieler mit den meisten Karten gewinnt am Ende das Spiel. Insgesamt umfasst Magnefix 55 Spielkarten, deren Abbildungen unterschiedlich schwer nachzubauen sind.

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Plumpsack – wo liegt nochmal der rote Wecker?

Acht Karten liegen im Kreis verdeckt auf dem Tisch. Vor einer dieser Karten wird der Der Plumpsack geht um gelegt. Der Spieler, der an der Reihe ist, errät was sich unter dieser Karte verbirgt. Rät der Spieler richtig, bleibt diese offen liegen und der Spieler darf weiter raten. Die Karten geben die Pfeilrichtung und die Anzahl der Karten vor, die der Plumpsack weiter wandert.

AMIGO Spiele Plumsack Magnefix Sonea Sonnenschein

Der Spieler ist so lange an der Reihe, wie er die richtige Antwort gibt. Kommt der Spieler an einer aufgedeckten Karte zum Stehen, darf er sich die Karte als Gewinn nehmen und eine neue (zugedeckte) Karte kommt ins Spiel.

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Der Spieler, der als erstes 6 Karten hat, ist der Gewinner des Spiels.

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Wenn Du auf der Suche nach Geschenkideen für Weihnachten bist, können wir Dir AMIGO-Spiele auf jeden Fall sehr ans Herz legen.

Weitere Spieletipps von AMIGO Spiele findest Du hier.

Spieltipp und Gewinnspiel: die Funko MARVEL Battleworld – Geheimnis der Thanostones

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit dem Spieleherstellers Funko entstanden. Die Inhalte, Meinungen und Bilder sind unsere eigenen. 

Soneas Bruder hat sich im vergangenen Jahr zu einem großen MARVEL Fan gemausert. Das findet nicht nur der Papa toll. Auch Sonea und ich lieben die Action geballten Marvel-Superhelden Geschichten.

Daher war die Freude riesig als wir das Angebot bekamen das neue Spiel Funko Marvel Battleworld zu testen und hier vorzustellen. Dies ist ein abenteuerliches Sammelspiel. Das heißt, Du hast die Möglichkeit das Spiel beliebig zu erweitern.

Worum geht es in dem Spiel Marvel Battleworld?

Bei der Marvel Battleworld – Geheimnis der Thanostones kannst Du mit Deinem Lieblings-Helden Freunde retten und Schlachten schlagen.

Bei dem Spiel des Herstellers Funko gibt es viele beliebte Charaktere aus dem Marvel-Universum, die gesammelt und beim Spiel eingesetzt werden können.

Während des Spiels ist es Deine Aufgabe den mysteriösen Thanostones aufzubrechen, in dem sich ein neuer Marvel-Charakter befindet. Was sich im Thanostones befindet, ist eine Überraschung. Das sorgt für zusätzliche Spannung und Abwechslung im Spiel.

Die Mega Packs der Marvel Battleworld beinhalten jeweils 6 Marvel-Charaktere, darunter vier Startsuperhelden und zwei weitere MArvel-Charaktere, die sich im Thanosstein befinden und eine Überraschung sind.

Man kann das Spiel um weitere Battle Balls erweitern und so weitere Marvel-Superhelden sammeln und Marvel-Battles starten. Insgesamt gibt es 30 verschiedene Charaktere. Darunter auch besondere und seltene Superhelden Figuren.

Wie ist der Spielablauf?

Neben den ausgewählten Helden gibt es Heldenkarten, auf denen die Kräfte vermerkt sind. Zudem gibt es Kampfkarten, die vor Spielbeginn gemischt werden müssen und neben dem Thanostone, der Mysteryhelden-Karte, den Gefahr-Tokens, den Angriffswürfel und der Gefahr-Münze auf dem Spielfeld platziert werden.

Die Battle beginnt…

Für jeden aktiven Helden wird eine Kampfkarte aus dem Stapel gezogen und eine Battleworld kreiert. Pro Runde darf jeder aktive Held seine Stärke beweisen und den Kampf antreten kann. Nach der Auswahl einer Kampfkarte für Deinen Helden wird gewürfelt. Die Augenanzahl in Kombination mit der Stärke Deines Helden entscheidet darüber, ob ein Kampf gewonnen oder verloren wurde.

Damit ist das Spiel ganz nebenbei auch ein tolles Additionstraining für die jüngeren Spieler.

Spiel-Facts

Das Spiel Marvel Battleworld ist für Kinder ab 6 Jahren geeignet, wobei wir empfehlen es erst einmal mit einem Erwachsenen zu spielen, damit die Spielregeln klar sind. Das Spiel kann alleine, aber auch im Team mit bis zu vier Spielern gespielt werden.

Mit einer Spieldauer von 15 bis 30 Minuten pro Spielrunde ist Marvel Battleworld ein recht kurzweiliges Spiel.

Die Spiele-Edition ist ab sofort im Handel bei myToys, Rofu und MÜLLER erhältlich.

Unser Fazit

Das Spiel Marvel Battleworld bietet Soneas Bruder die Möglichkeit mit seinen Lieblingshelden altersgerecht zu spielen und zu interagieren. Viele der legendären Marvel-Filme darf er nämlich noch nicht sehen, weil er noch ein bisschen zu jung ist.

Das Spiel- und Sammelspiel Marvel Battleworld macht uns auf jeden Fall Spaß und weitere Battle Balls stehen bereits auf dem Weihnachts-Wunschzettel.

Neugierig geworden?

Mit ein bisschen Glück kannst Du eins von zwei Marvel Battleworld Sets, bestehend aus 1 Megapack und 2 Battle Balls, gewinnen.

Verrate uns in den Kommentaren einfach welcher Marvel-Charakter Dein Favorit ist.

Das Gewinnspiel läuft bis einschließlich 11.11.2021.

Das Gewinnspiel wird anschließend per Zufallsgenerator ausgelost und die/der Gewinner*in per PN von uns über ihren Gewinn benachrichtigt. Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook oder Instagram. Jede*r, die/der über 18 Jahre alt ist, darf teilnehmen, sofern sie/er eine Anschrift in Deutschland hat. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mit der Teilnahme an diesem Gewinnspiel erklärt die/der Gewinner*n sich einverstanden,
dass im Falle eines Gewinns die Weitergabe der Postanschrift ausschließlich
zur Zustellung der Gewinne an die S&L Medianetworx GmbH erfolgt. Die Daten
werden anschließend wieder gelöscht.

Viel Glück!

Unser Urlaub im Marissa Ferienpark Dümmersee

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit dem Ferienhausanbieter Novasol entstanden. Die Inhalte, Meinungen und Bilder sind unsere eigenen. 

Die vergangenen Wochen sind nahezu verflogen und waren doch so intensiv zeitfressend, dass ich kaum glauben kann, dass jetzt schon wieder Herbstferien sind.

Für einige von Euch geht es im Herbst nochmal in den Urlaub.

Und für diejenigen, die auf der Suche nach einem schönen Urlaubsziel für die Familie ohne lange Fahrt sind, oder aber ein ausgedehntes Wellness-Wochenende mit Freundinnen planen, haben wir eine super Empfehlung, die sogar hinsichtlich Barrierefreiheit ein dickes Plus bekommt.

NOVASOL Marissa Ferienpark Sonea Sonnenschein

Der Marissa Ferienpark – ein Stück Skandinavien direkt vor der Haustür

Ich bin ganz ehrlich. Urlaub zu Hause funktioniert bei mir absolut gar nicht. Da ist das Homeoffice direkt vor der Nase, da sind so viele Ausmist-Projekte vom Keller bis ins Nähzimmer und viele Faktoren, die einen nicht einfach mal abschalten lassen.

NOVASOL Marissa Ferienpark Sonea Sonnenschein

Urlaub bedeutet für mich also möglichst weit weg von zu Hause und einfach mal was anderes sehen.

In diesem Jahr haben wir mal was ganz Neues ausprobiert. Aufgrund der Pandemie und damit verbundenen Risiken, kam für uns eine Reise ins Ausland nicht in Frage.

Aber wir haben dank der tollen Empfehlung von NOVASOL eine Alternative gefunden, für die wir noch nicht einmal lange fahren mussten: den Marissa Ferienpark Dümmersee. Ein herrliches Fleckchen Natur.

Es war fast wie ein Kurztrip nach Skandinavien. Und wir wurden so lieb vom Park empfangen.

NOVASOL Marissa Ferienpark Sonea Sonnenschein

Das ist auch genau so gewollt. Denn der Marissa Ferienpark ist insgesamt im charakteristisch minimalistischen skandinavischen Stil gehalten.

NOVASOL Marissa Ferienpark Sonea Sonnenschein

Wir waren 10 Tage im Marissa Ferienpark und hatten trotz teilweise durchwachsenem Wetter eine richtig tolle Zeit.

NOVASOL Marissa Ferienpark Sonea Sonnenschein

Obwohl der Marissa Ferienpark im Sommer teilweise noch im Ausbau war, gab es bereits viele Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten.

NOVASOL Marissa Ferienpark Sonea Sonnenschein

Der Dümmersee grenzt direkt am Park an und eignet sich selbst für kleinere Kinder perfekt zum Schwimmen (die tiefste Stelle misst 1,50 Meter). Nicht nur die Kinder waren bei jeder sich bietenden Gelegenheit im Wasser, sondern auch unsere kleine Plüschkanone, bei der es kein Halten gab, sobald der See in Sicht war.

Glücklicherweise gibt es einen Hundestrandbereich, in dem die Hunde auch mal frei toben dürfen.

Es gibt einen tollen Fahrradverleih, in dem man vom Skateboard, über Roller bis hin zum E-Bike mit Fahrradanhänger, Kindersitz und Helm alles ausleihen kann.

Ein Angebot, das ich in der Zeit leider gar nicht nutzen konnte (obwohl ich vorsorglich Sportklamotten eingepackt hatte), war das Sportangebot, das im Marissa Ferienpark angeboten wird. Täglich gibt es verschiedene Trainingsangebote von gemeinsames Jogging bis hin zu Yoga und Workout-Trainings.

NOVASOL Marissa Ferienpark Sonea Sonnenschein

Natürlich gibt es auch Wassersport-Angebote. Das bietet sich am Dümmersee einfach an. Wir waren zweimal Tretbootfahren.

Wie anstrengend das sein, hatte ich schon wieder vergessen.

Im Prinzip kann man eine schöne Zeit im Park verbringen, ohne die Parkanlage zu verlassen. Für die Kinder gibt es verschiedene Spielplätze und einen coolen Skatepark.

Frische Brötchen im Backshop

Brötchen kann man sich morgens frisch von der Backstube des kleinen Park-Supermarktes holen, der gerade für den Notfallbedarf gut ausgestattet ist. Natürlich gibt es in Lembruch und Umgebung auch die Standard Supermärkte, wie man sie zu Hause auch hat. Und auch viele weitere Ausflugsziele gibt es im Umkreis des Parks, die sich für Tagesausflüge eignen.

Ausflugsziele rund um den Park

Leider konnten wir aufgrund des bescheidenen Wetters nicht alle Ausflugsziele realisieren.

Aber wir waren einen Tag im Wild- und Freizeitpark Ostrittum, haben einen Kurztrip nach Bremen gemacht und uns mit einer langjährigen Blogleserin für einen Waldspaziergang verabredet.

Ein Besuch in Damme und der Aalräucherei Hoffmann

Außerdem waren wir im Örtchen Damme. Die Raststätte Dammer Berge war seit meiner Kindheit immer unser erster Raststopp auf der Reise nach Dänemark. Deshalb war es für mich besonders spannend den Ort zu erkunden.

In Damme gibt es auch die alteingesessene Aaalräucherei Hoffmann, die uns von einigen Lesern empfohlen wurde. Auch diese haben wir an einem der Tage besucht und ein paar geräucherte Fischspezialitäten gegessen. Für die Kinder gab es Eis.

Die beste Pizza seit langem hatten wir im Mezzomar im Marissa Ferienpark. Dort erwartet Dich eine unglaublich leckere italienische Küche. Du solltest frühzeitig einen Tisch reservieren, denn dass das Essen dort total lecker schmeckt, hat sich bereits bei anderen Parkbesuchern rumgesprochen.

Dass wir während unseres Aufenthalts im Marissa Ferienpark ordentlich Pech mit dem Wetter hatten, hab ich ja bereits erwähnt. Dafür hatten wir ein riesen Glück mit unserem Ferienhaus.

Das war bis jetzt mit Abstand das schönste Ferienhaus, in dem wir Urlaub gemacht haben.

So schön, dass man am liebsten einziehen möchte – unser NOVASOL Ferienhaus

Wir hatten ein NOVASOL Haus der Größe L, in dem neben zwei Bädern auch eine kleine Sauna enthalten ist. An den offenen Wohnraum grenzen drei Schlafzimmer an. Eigentlich waren es sogar vier, denn oben auf der Galerie versteckte sich die vierte Schlafgelegenheit. Wir hatten gedacht, dass sich Sonea dort einquartieren würde, aber dann war es ihr Bruder.

Dafür hatte Sonea sich sehr schnell in einem der Schlafzimmer wohnlich eingerichtet. Sogar Bilderrahmen von zu Hause hatte sie mitgenommen.

Über die Sauna hat sich vor allem der Papa gefreut, aber auch ich hatte mich an einem Regentag für ein viertel Stündchen kurz aufgewärmt.

Inzwischen hat aber auch für alle Wellness Fans die Seesauna wieder geöffnet.

NOVASOL Marissa Ferienpark Sonea Sonnenschein

Ich habe mich natürlich spontan in die Einrichtung unseres Ferienhauses verliebt, denn viele der Möbel waren von HAY Design, einem dänischen Möbeldesign Label, das ich schon lange echt toll finde. Am liebsten hätte ich einfach alle Tische und Stühle eingepackt. Wäre aber wahrscheinlich aufgefallen.

Außerdem musste ich einer Leserin versprechen ein paar Stühle dazulassen, weil sie eine Woche nach uns Urlaub mit ihrer Familie im Marissa Ferienpark gemacht hat.

Das helle, freundliche und cleane Design im skandinavischen Stil ist genau unser Ding und lud sofort zum Entspannen ein.

NOVASOL Marissa Ferienpark Sonea Sonnenschein

Während unseres Aufenthaltes gab es noch einige Baustellen, die aber inzwischen fertig gestellt wurden. Ich verfolge den Instagram Account vom Marissa Ferienpark seit unserem Aufenthalt dort sehr gespannt und freue mich immer über Bilder von neuen Attraktionen, wie jetzt jüngst die fertiggestellte Rezeption, der Seilgarten und die Outdoor Fitness-Station.

Da bekommt man direkt Lust auf einen weiteren Urlaub im Park. Wir sind ja recht fix dort.

Unser Ferienhaus kannst Du übrigens hier buchen.

Selbstversorger oder Restauranttester?

An den meisten Tagen haben wir selbst gekocht.

NOVASOL Marissa Ferienpark Sonea Sonnenschein

Aber natürlich ist es auch immer schön auswärts essen zu gehen. Während wir im Mezzomar die beste Pizza gegessen haben, gab es auf dem Hin- und Rückweg in und aus dem Urlaub die leckersten Pommes beim Stadtkoch 4.0.

An unserem letzten Urlaubstag waren wir außerdem in der Kajüte essen. Dort gibt es leckere, fangfrische Fischgerichte.

Markttag im Marissa Ferientag

Insgesamt haben wir so viele tolle Tipps von Bloglesern und Instagram- und Facebook-Followern bekommen. Eine haben wir dann sogar persönlich getroffen, denn an einem unserer letzten Parktage hat der erste Markt im Marissa Ferienpark eröffnet und Süßstoff hatte dort einen Stand mit selbstgefertigten Dingen.

Besonders faszinierend waren die Dekoobjekte von TreibArt2Go, die aus Treibhölzern und Segeltüchern gefertigt werden.

Sicherlich sind inzwischen auch dort einige Stände dazu gekommen. Es ist total spannend zu verfolgen wie im Marissa Ferienpark immer mehr Attraktionen dazu kommen.

Souvenirs und schöne Dinge im Seekontor

Tolle Mitbringsel und Andenken finden sich im Seekontor. Lauter schöne Dinge und coole selbstdesignte Kleidung findest Du dort – geschmackvoll und nicht kitschig.

Die Zeit im Marissa Ferienpark war sehr kurz und schreit auf jeden Fall nach einer Wiederholung. Irgendwann.

NOVASOL Marissa Ferienpark Sonea Sonnenschein

Für nächstes Jahr haben wir erstmal todesmutig Urlaub in Kroatien gebucht. Dort hat es uns im vergangenen Jahr einfach so gut gefallen, dass wir das gleiche Haus wie im letzten Jahr gebucht haben. Natürlich auch von NOVASOL.

Schulische Inklusion – So war das 5. Schuljahr auf der Gesamtschule

Schulische Inklusion hat viele Kritiker. Meist basieren die Gegenstimmen auf einzelne Negativbeispiele (die es natürlich gibt), auf Nichtwissen und Vorurteile oder einfach Angst davor.

Grundsätzlich gilt, dass Inklusion in allen Bereichen ein Gewinn für ALLE ist. Vor allem die schulische Inklusion. Denn sie hindert die anderen Schüler nicht am Lernen, sondern bietet einfach mehr Individualität.

Inklusion ist für alle da

Inklusion ist nicht nur ein Goodie für Menschen mit Behinderung. Sie ist ein Menschenrecht. Und wenn Du Dich darauf einlässt, kannst Du nur davon profitieren.

Ich würde niemals jemanden kritisieren, der den Förderschulweg einschlägt. Für uns ist die Förderschule immer der Plan B im Hinterkopf. Aber genau so wenig möchte ich dafür angegriffen werden, dass wir uns eben für den steinigeren Weg entschieden haben.

Die Entscheidung für die weitere schulische Inklusion haben wir uns nicht leicht gemacht. Wir wussten, es wird nicht einfach. Wir wussten, die Pubertät wird ein paar zusätzliche Hürden mit sich bringen. Was wir nicht wussten, dass Corona das Schuljahr so ausbremsen würde.

Es war ein hartes Jahr, aber auch ein sehr lehrreiches und ich hatte mehr Einblick in Soneas Schulalltag, als all die Jahre zuvor.

Ich konnte die Mitschüler kennenlernen und deren Umgang mit Sonea schaffte in mir jede Menge Erleichterung. Es gab im Online-Unterricht Momente, in denen die Kinder in kleine Gruppen eingeteilt wurden. Jedes Mal hatte ich Angst vor der Reaktion der anderen Kinder auf Sonea (frag mich nicht warum, aber die Angst ist eben da. Und ich weiß leider auch wie Kinder sein können). Aber immer wieder wurde ich positiv überrascht.

#Schulische Inklusion Sonea Sonnenschein

Sonea sticht hervor. Da müssen wir uns nix vormachen. Ob sie nun ihrem Lehrer in jeder Stunde sagt wie sehr sie seine Stimme mag, ihren Mathe-Lehrer mit „Moin Meister“ begrüßt, der GL-Lehrerin Herzchen und sie fragt „wie sie eigentlich an ihren Job gekommen ist“ oder ihr einfach mal frei heraus sagt, dass sie sie lieb hat.

Oder im Klassenchat, wenn sie schreibt, dass sie den Unterricht heute ziemlich „creepy“ findet oder aber die ganze Woche nicht kommen wird. Wenn im Teams-Kalender plötzlich für jeden Tag um 8 Uhr eine Besprechung mit dem Thema „Meerjungfrauen Team“ geplant ist. Das ist eben Sonea.

Sie gehört einfach dazu und sorgt mit ihrem Verhalten für erheiternde und ja, manchmal auch peinliche Momente.

Das Jahr war hart. Nicht nur für mich, die neben dem Job das Homeschooling betreut hat, sondern vor allem für Sonea. Welche Zwölfjährige hat gerne während des gesamten Unterrichts die Mama neben sich sitzen?

„Na komm! Zeig schon auf, Du kannst das!“.

„Lass mich Mama! Das ist peiiinlich!“

Ich lernte während des Online-Unterrichts aber auch die Lehrer kennen. Sie alle haben sich wirklich große Mühe gegeben den Online-Unterricht für alle Schüler so gut wie nur möglich zu gestalten. Ein durchweg junges und sehr sympathisches Lehrerteam. Auch die Lehrer gingen auf Sonea immer freundlich und geduldig ein. Mit der Sonderpädagogin stand ich fast täglich in Kontakt und wenn in Fächern wie Mathe und Englisch eine Differenzierung notwendig war, hat sie geschaut welche alternativen Materialien sie Sonea bereitstellen konnte.

Nein, das Schuljahr war nicht eitel Sonnenschein. Auch wenn Sonea der digitale Unterricht grundsätzlich besser als der Präsenzunterricht gefallen hat, fehlten vor allem die sozialen Kontakte. Die hatte sie im Homeschooling, wenn man von 2-3 privaten Videochats absieht, gar nicht.

Der Blick auf das 6. Schuljahr ist sorgenvoll. Die Vorstellung wieder im Homeschooling zu landen, triggert mich.

Und dann ist die Klassenlehrerin (die ich echt großartig fand) in Elternzeit und auch die Sonderpädagogin wechselt auf eine andere Schule.

Gespannt sind wir aber nicht nur auf neue Lehrer, sondern vor allem auf Soneas Wohlbefinden. Wird sie weniger müde und ausgeschlafener sein, wenn sie nun ins 6. Schuljahr kommt?

In einer Woche erfahren wir mehr…

Obstruktive Schlafapnoe und CPAP Therapie

Anfang letzten Jahres waren wir das erste Mal im Schlaflabor. Soneas wilder Schlaf, die ständigen Positionswechsel, der Schlaf im Sitzen, häufiges Aufwachen und merkbare Atemaussetzer waren damals ausschlaggebend.

Hier kannst Du nochmal nachlesen wie der Besuch damals war.

Schlafapnoe – bei Kindern mit Down-Syndrom kommt dies häufiger vor

Da Kinder mit Down-Syndrom häufiger zu Atemwegsinfekten und anatomisch auch hin und wieder blockierte Atemwege und andere Besonderheiten haben, die zu Apnoen im Schlaf führen können, wird aus ärztlicher Sicht eine Vorstellung im Schlaflabor empfohlen.

Ich möchte niemanden beunruhigen. Grundsätzlich gilt natürlich: ist alles nach eigenem Ermessen in Ordnung und der Schlaf nicht beunruhigend auffällig, ist eine Vorstellung im Schlaflabor natürlich nicht zwingend notwendig.

Uns veranlassten damals neben dem extrem unruhigen Schlaf bis hin zur Schlaflosigkeit ab den frühen Morgenstunden, der damit resultierende Tagschlaf sowie Unausgeglichenheit und Gereiztheit.

Nachts schlief sie sehr unruhig und tagsüber kämpfte sie gegen die Müdigkeit. Verständlich.

Nach unserem Termin im Schlaflabor im vergangenen Jahr, wurden noch einmal Soneas Mandeln verkleinert und das erste Mal stand eine CPAP Therapie im Raum, sollte die Mandel-OP nicht den gewünschten Erfolg und den erforderlichen Platz für die Atmung im Schlaf bringen.

Eigentlich war der Plan, dass wir sechs Wochen nach der OP noch einmal eine Nacht im Schlaflabor verbringen. Aber im Frühjahr letzten Jahres wollte ich mit Sonea nicht freiwillig eine Nacht im Krankenhaus verbringen müssen. Und dann war unser Eindruck, dass Sonea nach der Mandel-Verkleinerung deutlich besser schlief. Zumindest schnarchte sie nicht mehr so laut und auch diese deutlichen Atemaussetzer beobachteten wir nicht mehr.

Aber so ganz sicher waren wir uns da auch nicht. Schließlich sind wir keine Experten.

Und wenn ich schlafe, dann kannst Du mich mitsamt meines Bettes entführen, ich kriege nix mit.

Und so war die Kontrolle im Schlaflabor ein Termin, den ich Corona-bedingt vor vor uns herschob. Vom Frühjahr in den Sommer und dann „…im Herbst aber ganz bestimmt!“.

Wir hatten schließlich den Termin für Anfang November geplant und kurz vorher rief ich im Krankenhaus an und sagte alles wieder ab, weil mir das in Anbetracht der wieder stark steigenden Corona-Zahlen zu heikel war und ich eben auch nicht die Dringlichkeit in Relation einschätzen könnte.

Ich plante für Ostern 2021… und es wurde Sommer.

Voller Selbstvorwürfe

Jetzt sitze ich hier und mache mir Vorwürfe. Vorwürfe wie ich sie mir bereits nach der Zöliakie Diagnose gemacht habe, die erst kurz vor Soneas 10. Geburtstag diagnostiziert wurde. Und Vorwürfe wie ich sie mir jüngst nach der Hashimoto-Diagnose gemacht habe, weil ich doch die ganze Zeit wusste, dass da etwas nicht stimmen kann, aber in Anbetracht von Soneas Angst davor, auf ein zusätzliches Blutbild außer der Reihe verzichtet habe.

Ich mache mir Vorwürfe, dass ich die Dringlichkeit des zweiten Schlaflabor-Termins nicht gesehen und den Termin immer wieder verschoben habe. Aus Angst vor einem Virus. Welch Ironie, wenn man bedenkt, dass genau diese Angst Soneas Gesundheit und Wohlbefinden die ganze Zeit gefährdet hat. Auch wenn die Ärztin mir versichert hat, dass es gar nicht schlimm ist, dass wir nicht bereits letztes Jahr gehandelt haben.

Diagnose Obstruktive Schlafapnoe

Seit letzter Woche wissen wir, dass die Mandel-Verkleinerung im vergangenen Jahr leider nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat. Zumindest nicht für die Nacht. Und auch, dass es aus HNO-Sicht keine Möglichkeit gibt den Schlaf zu begünstigen.

Es führt für uns also keinen Weg an der CPAP Therapie vorbei. Denn Sonea hat 13 bis 14 Atemaussetzer pro Stunde und auch die Sauerstoffsättigung ist instabil.

Schlaflabor Sonea Sonnenschein

Und obwohl ich die wilden Nächte mit Sonea kenne und diese manchmal selbst von außen echt schlauchen können, weil sie ziemlich unruhig und kurz sind, hatte ich diesen Ausgang nicht erwartet. Ich hatte mehr mit einem „Das ist einfach so und damit müssen Sie leben.“ gerechnet.

Nicht ohne meine Maske – die CPAP Therapie

CPAP Therapie bedeutet, dass während des Schlafens eine Maske getragen wird, und mit einem Atemgerät ein kontinuierlicher Atemüberdruck erzeugt wird, der die Atmung im Falle eines Aussetzers reguliert. Eine ungefährliche Sache, aber auch etwas, woran vor allem Sonea sich erstmal gewöhnen muss.

(Tragebilder von der Schlafmaske gibt es, aber da wir hier nur Bilder posten, die uns nicht zu privat sind und die von Sonea selbst freigegeben wurden, gibt es an dieser Stelle kein Bild)

Sonea hat nun die ersten Nächte mit ihrem neuen Schlaf-Feature hinter sich. Und wieder mal zeigt sie was für ein starkes Mädchen sie ist. Sonea trägt die Schlafmaske wirklich toll. Nicht wirklich mit Begeisterung, was allzu verständlich ist, denke ich. Aber sie scheint zu akzeptieren und vielleicht sogar schon zu merken, dass die Schlafmaske ihr einen besseren Schlaf bringt.

Und wer weiß: vielleicht ist sie zum Schulstart in zwei Wochen ja total ausgeschlafen und zudem bestens gelaunt.

Löwenkind 9.0

„Vielleicht lässt Du den Clown heute mal zu Hause“ sag ich Dir noch schnell, bevor Du Dich mit einer flüchtigen Umarmung auf den Schulweg verabschiedest. Die Zeiten der Abschiedsküsschen sind endgültig vorbei. Es ist okay und doch vermisse ich es.

„Aber ich mag es, wenn andere lachen und fröhlich sind!“ rufst Du noch schnell über die Schulter, bevor Du die Treppe runter flitzt. Ein kleines bisschen zu laut und eine Spur zu wild. So wie Du bist.

Neun Jahre wirst Du heute. In wenigen Wochen startet Dein letztes Grundschuljahr. Und nein, es kommt jetzt kein: wo ist nur die Zeit geblieben. Und trotzdem fühlt es sich an, als wäre Deine Einschulung erst letztes Jahr gewesen.

Mit 9 Jahren ist man schon ziemlich groß (in Zentimetern: 147) und trotzdem noch nicht groß genug.

Manchmal brauchst Du einen kleinen Reminder. Wenn wir darüber diskutieren, dass manche Filme nicht ohne Grund erst ab 12 Jahren sind und warum es eine Ausnahme bleibt, wenn wir einmal großzügig über die Altersfreigabe hinweg sehen. Oder eben, dass ein Glas Mezzo Mix im Urlaub mal okay ist, aber im Alltag eben nicht.

Grenzen werden neu ausgelotet, knallharte Verhandlungen und schweißtreibende Diskussionen sind unser neuer Alltag. Die Vorpubertät sorgt dafür, dass es hier auf gar keinen Fall langweilig und bitteschön auch nicht allzu harmonisch ist.

Wobei der Teil mit der Langeweile natürlich Auslegungssache ist. Nichts hasst Du mehr und niemand wird so oft von ihr heimgesucht, wie Du. Ein Teufelskreis.

Du machst die Welt zu einem besseren und schöneren Ort. Nicht nur für uns, sondern auch für viele andere.

Ich kenne kein Kind, das so mitfühlend ist und sich so für benachteiligte Menschen einsetzt, wie Du. Wenn jemand Ungerechtigkeit erfährt, setzt Du Dich unerschrocken ein. Bei all Deiner Empathie muss Dich hin und wieder daran erinnern bei alledem nicht Dich selbst zu vergessen, darauf zu achten was DIR gut tut und zu schauen was DU brauchst. Und vor allem: Dinge nicht allzu persönlich zu nehmen.

Am Wochenende auf dem Parkplatz vom Supermarkt hast Du sehr bestimmt gesagt, dass wir nicht wegfahren werden, bevor Du dem armen Mann vor dem Supermarkt 1 Euro in seinen Becher geschmissen hast. Er hat Dich den restlichen Tag gedanklich nicht losgelassen.

Ungerechtigkeit hasst Du. Und ungerecht war sehr vieles im vergangenen Jahr. Die Kontaktbeschränkungen im Lockdown waren das schlimmste für Dich und Du konntest es kaum erwarten endlich wieder Unterricht in der Schule zu haben.

Ich schreibe so oft davon wie sehr Sonea unser Leben positiv verändert hat. Dabei hast auch Du einen sehr erheblichen Anteil daran.

Du hast uns nicht nur komplett gemacht, Du öffnest uns auch die Augen für vieles und lässt uns Dinge nochmal aus einem ganz anderen Blickwinkel sehen. Es gibt nichts schöneres als mit Dir über Dinge zu philosophieren. Und überhaupt „Warum gibt es eigentlich so viele Lieder über die Liebe?“.

Jeden Tag stellst Du die außergewöhnlichsten Fragen, die mich oft zum Grübeln und manchmal auch laut zum Lachen bringen.

Du bist das Puzzleteil, das alles komplett macht

Du bist der beste kleine Bruder, den sich Deine Schwester wünschen kann. Und selbst tust Du mir oft leid, wenn sie Dir verrät was Du zum Geburtstag bekommst (zum Glück hatte ich das schon befürchtet und deshalb weiß sie im Prinzip nichts). Oder aber, wenn sie wieder mal einen der Knöpfe drückt, der Dich sofort aus der Haut fahren lässt.

Aber am Ende des Tages liegt Ihr Euch in den Armen und die Welt ist in Ordnung (und ich kann den Moment selten genießen, weil ihr Euch garantiert vorher gezofft habt).

Ich blicke gerade nicht so gerne in die Zukunft, weil es oft so beängstigend ist.

Du tust es umso lieber, schmiedest Zukunftspläne, malst Dir Dein Leben aus, wenn Du erwachsen bist und freust Dich wahrscheinlich jetzt schon darauf, dass Du alle Marvel Avangers Filme gucken kannst, wann auch immer Dir danach ist und dabei Flaschenweise Mezzo Mix trinken kannst.

Aktuell möchtest Du gerne Tierarzt werden. Oder vielleicht doch lieber Fitnesstrainer. Aber Du hast noch so viel Zeit und jetzt rückt erstmal die Wahl nach der weiterführenden Schule an. Es ist total verrückt. Aber nein, ich schreibe auch jetzt nicht, dass die Zeit viel zu schnell vergangen ist…

Und doch habe ich mich neulich ertappt wie ich einen kurzen Moment traurig war, dass nach Dir nicht noch jemand kleineres nachgerückt ist. Denn plötzlich wirst auch Du flügge. Ich möchte Dich manchmal stoppen, weil ich weiß, dass die Zeit nicht zurück kommt, winke Dir dann aber doch ermutigend hinterher. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Du wirst geliebt, mein wunderbares Löwenkind. Von uns dreien und von noch so vielen mehr.

Deine Mama

#NoNIPT Warum eine Kassenfinanzierung grob fahrlässig ist

Meine größte Angst vor dem Kinderkriegen war immer die, ein Kind mit Behinderung zu bekommen.

Ich weiß nicht wo diese Angst herkam und warum sie so stark war. Aber sie war da.

Als ich dann zum ersten Mal schwanger war, mischte sich eine weitere Angst dazu. Die Angst keine gute Mutter für mein Kind zu sein. Angetrieben von dieser Angst hatte ich nur ein Bestreben: alles richtig zu machen.

Ich aß möglichst gesund und vor allem nur Dinge, die unbedenklich in der Schwangerschaft sind, nahm jeden Tag meine Schwangerschaftsvitamine ein und auch zu unserer eigenen Hochzeit in der 34. Schwangerschaftswoche, stieß ich mit O-Saft, statt mit Sekt auf die frische Vermählung an. „Nein, auch nicht bloß mal nippen!“.

Obwohl mir die Ärzte bei jeder Ultraschalluntersuchung versicherten, dass sich meine Tochter gut entwickelt und alles in Ordnung sei, beschlich mich jedes Mal im Nachhinein das Gefühl, dass es nicht so ist. Eine Vorahnung. Auch wenn das Schicksal es von mir verbergen wollte, hatte ich es längst durchschaut. Das wurde mir aber erst viel später bewusst (und auch die Verkettung sämtlicher Ereignisse, die offensichtlich auf das Down-Syndrom hindeuteten).

Sonea behielt ihr kleines Extra bis zur Geburt für sich. Und im Nachhinein bin ich ihr sehr dankbar dafür. Dankbar dafür, dass ich bzw. wir keine Entscheidung treffen mussten. Wie sie ausgefallen wäre, kann ich nicht ganz klar beantworten.

Und genau so wenig mag ich diese Frage.

Habt Ihr es vorher gewusst?

Selbst das könnte ich nicht ganz klar beantworten. Denn rückblickend würde ich sagen, dass ich es wusste. Schon lange bevor ich überhaupt schwanger wurde.

Die Frage nach dem „vorher“ ist genau so übergriffig wie die nach der Nackenfaltenmessung.

Viele Frauen entscheiden sich für die Messung in der 11. Schwangerschaftswoche. Auch mein Frauenarzt hatte mir die Möglichkeit kurz erläutert, aber aufgrund meines Alters (ich war damals 28 Jahre alt) durchblicken lassen, dass diese nicht nötig sei. Außerdem kam es dann so, dass er genau zu dem Zeitraum, in dem die Messung für mich in Frage gekommen wäre, im Urlaub war. Dies und noch ein paar andere Faktoren sorgten dafür, dass ich die Nackenfaltenmessung nicht machte.

Und dann war da dieser White Spot in der 23. Schwangerschaftswoche und eine Chefärztin, die mir trotz des Softmarkers versicherte, dass mein Kind kein Down-Syndrom habe und mir dringend davon abriet eine Fruchtwasseruntersuchung zu machen. Denn diese würde ein viel größeres Risiko bergen.

Ich vertraute auf die Worte der Ärztin, spürte aber, dass sie nicht Recht hatte. Ein Gefühl, das ich zum damaligen Zeitpunkt nicht einordnen konnte und auf die Schwangerschaftshormone schob.

Nun, es kam wie es kommen sollte. Und letztendlich wie es besser nicht hätte sein können. Das mag unvorstellbar klingen.

Niemand möchte, dass das eigene Kind mit einer Behinderung auf die Welt kommt. Man möchte stets das Beste für sein Kind. Eine Behinderung gehört ganz sicher nicht dazu.

Aber im Grunde genommen ist nicht die Behinderung das Problem, sondern das gesellschaftliche Denken und auch unser eigenes, geprägtes Denken. Das Denken darüber was wichtig ist, was das Beste ist und wie die Dinge sein sollen.

Aber jeder, der Kinder hat, weiß wie desillusioniert man plötzlich ist. Das Elternsein stellen sich die meisten ganz anders vor, als es dann tatsächlich ist.

Die Spirale der Pränataldiagnostik – „Sie wollen doch nicht, dass Ihnen SOWAS nochmal passiert!“

Als ich dann mit Soneas Bruder schwanger war, wollte ich vor allem eins: vorbereitet sein. Denn durch die Translokation wussten wir, dass das Down-Syndrom nicht bloß eine Laune der Natur war.

Und ehe ich mich versah, war ich in der Spirale der Pränataldiagnostik gelandet. Grundsätzlich keine schlechte Sache und in vielen Fällen konnte sie ein Leben retten, bevor ein Kind das Licht der Welt erblickt hat. Viel zu oft aber auch nicht.

Ich würde niemals über jemanden urteilen, der sich nach der Diagnose Down-Syndrom für einen Schwangerschaftsabbruch entscheidet. Es ist nicht meine Entscheidung, egal, ob ich sie gut finde oder nicht. Es steht mir nicht zu darüber zu urteilen. Und ich muss auch nicht mit den Konsequenzen leben.

Aber im Gegensatz zu vielen Ärzten, die nach einer solchen Diagnose Kontakt zu den werdenden Eltern haben, kann ich beurteilen wie das Leben mit behindertem Kind tatsächlich ist.

Und ich weiß was Ärzte zu einem sagen, wenn es genau darum geht eine Behinderung festzustellen. In unserem Fall war es damals „Na Sie wollen doch nicht, dass Ihnen sowas nochmal passiert“.

Sowas

Dieses Wort hallte wie eine schallende Ohrfeige nach. Sowas. Das war meine Tochter. Der wundervollste Mensch in unserem Leben. Perfekt auf ihre eigene Art. Und es kam mir damals plötzlich wie ein Varrat an sie vor, dass ich auf dem Untersuchungsstuhl der Pränataldiagnostik saß, um zu schauen, ob mein zweites Kind auch „sowas“ wird.

Noch viel schlimmer war aber, dass ich in jenem Moment nichts auf diese verletzenden Worte entgegnen konnte. Dass ich mich statt dessen einfach nur schuldig fühlte.

„Hast Du denn keine Nackenfaltenmessung gemacht?“.

„Habt Ihr es vorher gewusst?“.

„Wie konnte SOWAS nur passieren?“.

Damals war ich unfähig etwas zu sagen und vielleicht sehe ich es deshalb als meine Aufgabe jetzt umso lauter zu sein.

Weil ich weiß, dass ein Kind mit Behinderung nicht das Ende Deines Lebens ist, sondern eine Chance auf ein Neuanfang.

Weil ich weiß, dass ein Kind mit Behinderung nicht anstrengender als die Geschwister sind.

Weil da so bereits unendlich viel bedingungslose und unerschütterliche Liebe war, bevor einen Tag später die niederschmetternde Diagnose kam.

Und weil ich weiß wie sehr äußere Einflüsse die eigene Entscheidung trüben und einen total verunsichern können. Gerade in der ersten Schwangerschaft und nach der ersten Geburt habe ich so viel davon gespürt. Man möchte nur das Beste für das eigene Kind.

Natürliche Geburt vs. Kaiserschnitt und Fläschen vs. Brust. Stillt man nicht, ist das verkehrt und stillt man zu lange ist das auch nicht richtig. Die ergonomisch perfekte Babytrage. Der einzig wahre Kindersitz. Pädagogisch wirklich wertvolles Spielzeug, bloß kein Zucker und ich drifte zu sehr ab… unfassbar viele verschiedene und verunsichernde Meinungen darüber, was wirklich richtig und das Beste ist.

Was das Beste für Dich und Dein (ungeborenes) Baby ist, entscheidest ganz alleine Du!

Deshalb würde ich niemals darüber urteilen, wenn jemand sich gegen die Fortführung einer Schwangerschaft entscheidet, nachdem ein Down-Syndrom diagnostiziert wurde. Auch, wenn es mich zutiefst traurig macht, wenn ich so etwas höre oder lese.

Aber… ich freue mich jedes Mal riesig über jedes Kind, das (trotzdem) leben darf. Und sicherlich bin ich nicht ganz objektiv, aber Babys mit Down-Syndrom sind einfach die süßesten Babys.

#NoNIPT

Voraussichtlich im Juli soll der nicht-invasive Bluttest NIPT Kassenleistung werden.

Es gibt unzählige Kritikpunkte. Dass dieser Bluttest nicht zuverlässig ist und eine Fruchtwasseruntersuchung nicht verhindern wird, ist nur einer davon.

 
 
 
 
 
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Ein von @nonipt.de geteilter Beitrag

Vor allem aber dient der NIPT weder der sozialen Gerechtigkeit und auch nicht der Selbstbestimmung der Frau.

Ihr könnt Euch auf der Seite No NIPT ausführlich über die Gegenargumente informieren. Und es lohnt sich wirklich das zu tun.

Jeder möchte doch, dass das eigene Kind ein glückliches Leben hat. Aber Glück definiert sich nicht zwingend über Leistung, auch wenn das gesellschaftlich oft so vorgegeben wird. Glück findet sich in den kleinen Dingen, die man gerne mal übersieht, wenn man nicht richtig aufmerksam ist.

Das habe ich vor allem durch meine Tochter Sonea gelernt.

Heute ist Weltspieltag und Stück zum Glück sagt Danke

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit dem Projekt „Stück zum Glück“ entstanden. Die Inhalte und Meinungen in diesem Beitrag sind meine eigenen.

Das vergangene Jahr war in vielerlei Hinsicht herausfordernd. Nicht nur unser Leben im Allgemeinen hat sich sehr verändert und wurde in vielen Bereichen eingeschränkt, auch die Inklusion hat einige derbe Rückschritte erlebt.

Über unsere Bewegungsmöglichkeiten und -alternativen hatte ich bereits vor einigen Wochen berichtet. Und auch die tollen, inklusiven Spielplätze der Initiative „Stück zum Glück“ habe ich vorgestellt.

 Seit ein paar Wochen ist das Wetter meistens stabil genug, so dass meine Kinder keine Gelegenheit auslassen ihre Zeit draußen auf dem Spielplatz zu verbringen. Nicht nur ihren Bruder zieht es wie ein Sog nach draußen, auch Sonea ist nicht zu bremsen. Es ist als hätten die beiden jede Menge Spielplatzzeit nachzuholen. 

Sonea Sonnenschein Stück zum Glück Weltspieltag
Bildbeschreibung: Sonea trägt ihren Bruder auf dem Rücken. Beide lächeln in die Kamera. Soneas Bruder macht mit der Hand ein Peace-Zeichen. 

Unsere Inklusions-Helden

 Meine persönlichen Helden des vergangenen Jahres sind die Kinder. Ein komplettes Jahr haben sie nun darauf verzichtet ihre Freunde zu sehen oder ihre Hobbys zu pflegen. Sie sind zu Hause geblieben, haben dort gelernt und sich den Gegebenheiten immer wieder neu angepasst. Manchmal von einem auf den anderen 

Tag. Genau so wie es von ihnen erwartet wurde und egal, ob die mangelnden Strukturen sie völlig durch die Bahn werfen. 

Sie sind nicht nur die besseren Krisenbewältiger, sondern auch die größten Inklusions-Vorbilder. Denn Kinder machen erstmal keinen Unterschied. Kind ist Kind. 

Wenn Kinder Fragen haben, fragen sie. Sie bemühen sich auf ganz natürliche Art und Weise umeinander. Wenn einer Hilfe braucht, wird geholfen. Jede:r wird im Spiel eingebunden und jede:r macht auf ihre oder seine Art und Weise mit. 

Im Kindergarten habe ich diese Selbstverständlichkeit tagtäglich erlebt und musste mir keine Sorgen machen. Inklusion funktionierte einfach. Die Kinder machten keinen Unterschied, ob ein anderes eine Behinderung hatte, oder nicht. Jedes Kind durfte einfach Kind sein. Es spielte keine Rolle, ob ein Kind nicht so gut sprechen konnte oder ein anderes nur sehr schlecht sehen. Sie lernten mit Begeisterung die Gebärdensprache, weil ein Kind in der Gruppe gehörlos war. Und mehr war es auch nicht: das Kind sprach einfach eine andere Sprache. 

Sonea Sonnenschein Stück zum Glück Weltspieltag
Bildbeschreibung: Soneas Bruder hat von hinten die Arme um seine Schwester geschlungen. Beide lachen mit geschlossenen Augen.

Es ist nie zu spät mit der Inklusion anzufangen

In der Grundschulzeit war das anders. Die Kinder waren andere und viele von ihnen haben eben in den ersten Lebensjahren keine Inklusion erlebt. Das bedeutete natürlich nicht, dass Inklusion keine Chance hatte. Die Selbstverständlichkeit musste nur teilweise erst erlernt und neu geschaffen werden. Und das geht natürlich am besten spielerisch. 

Sonea Sonnenschein Stück zum Glück Weltspieltag
Bildbeschreibung: Sonea und ihr Bruder liegen auf einer Wiese mit Gänseblümchen. Sie liegen entgegengesetzt zueinander, die Köpfe treffen sich seitlich in der Mitte. Soneas Bruder hat die Hand seitlich an Soneas Kopf. Beide Kinder lachen mit geschlossenen Augen.

Über die vergangenen Jahre haben wir glücklicherweise mehr Inklusion als Exklusion erlebt und nicht zuletzt ist die OT Ohmstraße eine sehr beliebte Anlaufstelle für Sonea und ihren Bruder. Die inklusiven Freizeitaktivitäten machen beiden Kindern Spaß und sie lieben den „Stück zum Glück“ Spielplatz, auf dem jedes Kind und jeder Jugendliche ohne Hindernisse und nach allen Möglichkeiten einfach sein kann. 

Heute ist Weltspieltag

Frische Luft und Bewegung sind nur zwei Faktoren, die für das Spielen auf dem Spielplatz sprechen. Die sensomotorische Entwicklung eines Kindes wird durch Bewegung gefördert. Und Klettern ist im weiten Sinne auch Mathematik. 

Sonea Sonnenschein Stück zum Glück Weltspieltag
Bildbeschreibung: Soneas Bruder sitzt mittig auf einem Fußballtor. Er schaut zur Seite.

Wir haben direkt vor der Tür einen großen Spielplatz. Leider keinen der Initiative „Stück zum Glück“ und auch sonst keinen besonders tollen, aber die Kinder spielen zusammen. Es werden keine Unterschiede gemacht, ob mit oder ohne Behinderung und auch Herkunft und Kultur spielen keine Rolle. Nur das Spielen selbst steht im Vordergrund. 

Mit „Stück zum Glück“ ein Stück mehr Selbstverständlichkeit

Auf den Spielplätzen der Initiative „Stück zum Glück“ geht das noch einmal ein Stück weiter und besser, denn die Spielplätze sind so konzipiert, dass alle Kinder mitspielen können. Hier hat auch das Kind im Rollstuhl die Möglichkeit im Karussell zu fahren oder gefühlt bis in den Himmel zu schaukeln. 

Auf dem „Stück zum Glück“ Spielplatz haben Freundschaften eine Chance, die im Alltag aufgrund der vielen Barrieren und der mangelnden Inklusion oft leider keine Möglichkeiten haben. 

Danke an alle kleinen und großen Inklusionshelden, dass Ihr aus Inklusion keine große Sache macht, sondern einfach macht, ohne groß darüber nachzudenken. 

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Die Inklusion von morgen mit „Ein Stück zum Glück“

Unsere Kinder zeigen uns wie Inklusion geht. Aber wir Erwachsenen, die wir meist ohne Inklusion aufgewachsen sind, müssen dafür sorgen, dass für die Erwachsenen von Morgen Inklusion selbstverständlich ist. 

Die „Stück zum Glück“ Spielplätze sind ein großartiger Anfang für besondere Freundschaften, für ein selbstverständliches Miteinander und natürlich für Inklusion. 

Du kannst die inklusive Spielplatzinitiative von Procter & Gamble, Rewe und Aktion Mensch unterstützen und dazu beitragen, dass noch viele inklusive „Stück zum Glück“ Spielplätze gebaut und umgebaut werden können. Denn mit jedem Kauf eines Procter & Gamble Produktes (z.B. Pampers, Head & Shoulders, Gilette, Oral-B und Wick) im Rewe-Markt Deines Vertrauens wird je 1 Cent für „Stück zum Glück“ gespendet

Bildbeschreibung: Sonea lächelt in die Kamera. Ihre Hände hat sie vor sich zu einem Herz geformt.

Heute ist Weltspieltag. Lass uns dafür sorgen, dass ALLE Kinder mitspielen können.