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Und während ich den (Weihnachts)Bus verpass‘, passiert ein kleines (Weihnachts)Wunder

Dieser Beitrag enthält Werbung (unbezahlt) für SOS Kinderdorf

In diesem Jahr ist es, als würde ich um mein Leben rennen, um noch in letzter Minute den Bus zu bekommen, der mir dann mit zynisch winkendem Busfahrer vor der Nase wegfährt, als ich gerade die Tür erreiche.

Genau so ist das dieses Jahr irgendwie mit Weihnachten. Ich renne und renne, hetze von einem Termin zum nächsten und komme irgendwie nicht rein, in den alljährlichen Weihnachtsbus… äh Weihnachtsmodus.

Dabei liebe ich Weihnachten und die Vorweihnachtszeit eigentlich total. Aber in diesem Jahr ist einfach alles zu viel. Zu viele Termine, zu viele Erledigungen, zu viele Sorgen und Gedanken, zu viel von allem. Aber viel zu wenig von dem gemütlichen warmen Gefühl, das mich normalerweise zum Jahresende überkommt. Die Vorfreude, wenn ich an Weihnachten denke. Chris Rea gibt mächtig Gas und kräht inbrünstig „Driving home for Christmas“ und doch holt er mich dieses Jahr irgendwie nicht ab. Ich habe es in den vergangenen Wochen immer wieder versucht. Die Weihnachts-Playlist dudelt hier rauf und runter, mal laut, mal leise… das Weihnachtsgefühl glüht maximal schwach vor sich hin.

In diesem Jahr hilft irgendwie alles nicht. Auch Weihnachtskarten gibt es in diesem Jahr erstmalig nicht. Wir haben es einfach nicht geschafft welche zu gestalten, geschweige denn zu schreiben. In letzter Minute sind die Geschenke für die Schule fertig geworden. Auch die hab ich irgendwie versemmelt.

Ich habe wirklich alles gegeben, um den Bus zu bekommen, obwohl ich diese Rennerei hasse.

Selbst Plätzchen backen, Weihnachtslieder singen und, und, und brachten mich nicht in Weihnachtsstimmung. Irgendwie ist dieses Jahr viel zu schnell vorbei und ich noch längst nicht mit ihm fertig. Wie auch, wenn der Bus mir vor der Nase wegfährt und ich das restliche Stück zu Fuß laufen muss! Vielleicht komme ich ja bis Weihnachten noch an. Ein paar Tage habe ich ja noch Zeit…

Und inmitten diesem ganzen Chaos totaler Unbesinnlichkeit, gibt es doch noch ein kleines Weihnachtswunder. Das ganze Jahr hat sie zielstrebig darauf hin gearbeitet und endlich hat Sonea ihr Seepferdchen-Abzeichen gemacht. Ihr könnt Euch sicherlich vorstellen wie stolz sie selbst ist. Jetzt steht Ihrer Zukunft als Meerjungfrau nichts mehr im Wege… außer vielleicht ein Fischschwanz, der ihr einfach nicht wachsen möchte. Wahrscheinlich schwimmt er mit meiner Weihnachtslaune irgendwo im Meer herum.

Dass dieses Kind voller Überraschungen steckt (zum Glück überwiegend positive), wissen wir ja bereits. Und ich finde es auch beachtlich wie wahnsinnig toll sie den Verzicht auf Gluten meistert. Ich habe mit Dramen gerechnet, aber diese bleiben aus. Sie hat schon ein sehr gutes Gespür dafür was sie essen darf und was nicht. Und da hält sie sich auch dran.

Inzwischen haben wir das Weizenmehl aus unserem Schrank verbannt. Stattdessen ist hier eine beachtliche Sammlung aus verschiedensten Mehlen eingezogen. Und ob ich nun doch noch rechtzeitig zum Fest in Weihnachtsstimmung komme oder nicht, eins steht fest: 2019 wird mehr gebacken.

Wo wir gerade bei der Weihnachtsstimmung sind, wollte ich Euch noch kurz einen kleinen Einblick in unser vergangenes Wochenende geben. Manch einer von Euch hat es vielleicht auf Facebook oder Instagram mitbekommen. Wir waren im Rahmen der SOS-Kinderdorf Aktion #unserliedfuerkinder beim Borussia Weihnachtssingen im Dortmunder Stadion.

Und während meine Lieben mit über 20.000 Leuten im Stadion gesungen haben, durften Mellis Blog und ich im Studio über unsere Erfahrungen im SOS-Kinderdorf bzw. ich in der SOS-Dorfgemeinschaft Hohenroth berichten. Den Livestream könnt Ihr Euch nachträglich auch hier anschauen:

7 Kommentare

  1. Pingback: Nur noch schnell die Welt retten - Wie ich Weihnachten leben lernte - Unterm Dreck ist's sauber

  2. Mir geht es ähnlich, aber schon seit Jahren.
    Erkennen kann man das an der dieses Jahr sehr übersichtlichen Deko, die war auch schon mal ganz ausufernd.
    Aber wenn dann endlich der 26.12. rum ist, dann werden wir auch besinnlich, falls ich es endlich geschafft habe die Steuer auf den letzten Drücker zu machen.
    Dann hängen hier 4 Leute vollgefuttert auf dem Sofa rum und haben endlich Familienzeit (ich genieße das doppelt, denn früher hatte ich zwischen den Jahren Urlaubssperre)
    Ach so und ein lautes JUHU zum Seepferdchen, wir sind da ewig von weg

  3. Oh, herzlichen Glückwunsch kleine Arielle! Ich habe ewig fürs Seepferdchen gebraucht, obwohl ich das Wasser liebe.
    DIeses Jahr lässt meine übliche Weihnachtsstimmung auch auf sich warten. Vielleicht, weil die Feiertage der letzten zwei Jahre immer ins Wasser gefallen sind. Ich hoffe wie du auf die nächsten Tage.
    Liebe Grüße
    Alexandra

  4. Cleo138 sagt

    Herzlichen Glückwunsch, Sonea, da kannst Du wirklich stolz auf Dich sein!!!

  5. Suomitany sagt

    Herzlichen Glückwunsch an Sonea. Eine tolle Leistung. Beides. Und nun hoffe ich, die Besinnung und Stimmung kommt zum 4. Advent noch. LG Tanja

  6. Karin Arlt sagt

    Liebe Katharina, hast du vielleicht bei „sie reißt mich in diesem Jahr einfach mit“ ein „nicht“ vergessen…? — Ich wünsche dir und deiner Familie frohe Weihnachten!!!!! Liebe Grüße und alles Gute von Karin

    • Tatsächlich! Vielen Dank 🙂 Ich wollte den Beitrag eigentlich noch gar nicht veröffentlichen, hab aber wohl die falsche Taste gedrückt.

      Liebe Grüße und auch wunderschöne Weihnachten für Dich!

      Katharina

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