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SOS-Dorfgemeinschaft Hohenroth unter der Lupe

Manchmal frage ich mich: wie mag das wohl sein, wenn Sonea einmal erwachsen ist? Wird sie ihren Traum von einem Job im Krankenhaus oder beim Arzt verwirklichen können? Wie sehr wünsche ich mir ein selbständiges und selbstbestimmtes Leben für sie!

Kakaotrinken im Café

Vor einigen Wochen haben Herr Sonnenschein und ich mit den Kindern und dem Plüsch an der Leine einen Ausflug nach Hohenroth bei Gemünden am Main gemacht.

„Jaaahaaa, wir fahren ins EOS-Kinderdorf!“ hatten die Kinder aufgeregt geschnattert (und meinten natürlich SOS-Kinderdorf) und gedanklich wahrscheinlich eher so etwas wie einen Freizeitpark erwartet. Was auch sonst sollte man mit einem Kinderdorf assoziieren?

Euch da draußen muss ich aber nicht erklären, was es mit SOS-Kinderdorf auf sich hat. Aber wusstet Ihr auch, dass es neben den Kinderdörfern auch noch drei SOS-Dorfgemeinschaften gibt?

Die Dorfgemeinschaft Hohenroth ist eine von ihnen und 162 Dorfbewohner finden dort ihren Lebens- und Arbeitsraum. Wir haben diese Dorfgemeinschaft vor ein paar Wochen besucht und die SOS-Mitarbeiter und Bewohner ausgiebig zu ihrem Leben und ihrer Arbeit im Dorf befragt.

Obwohl ich im Vorfeld recherchiert hatte und versucht habe mir ein Bild von dem Leben in einer solchen Dorfgemeinschaft zu machen, fiel es mir schwer. Ich freute mich also sehr auf unsere kleine Reise und darauf mehr zu erfahren.

Man rechnete Montagmorgen mit uns, aber wir reisten bereits am Vortag an und ließen die Dorfgemeinschaft einfach einmal ungefiltert auf uns wirken. Obwohl wir Fremde waren, wurden wir auffällig herzlich empfangen. Immer wieder begegneten uns Dorfbewohner und statt eines mürrisch-misstrauischen Blickes, den man gerne mal kassiert, wenn man fremdes Terrain betritt, wurden wir mit herzlicher Neugierde überschüttet und fühlten uns absolut willkommen.

Die Dorfbewohner sind Besucher gewohnt, das Gelände für jeden frei zugänglich. Rund 150 Besuchergruppen besuchen die Dorfgemeinschaft im Jahr und so war man auch auf unseren Besuch bestens vorbereitet.

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Herr Kölbl, der Leiter der Dorfgemeinschaft Hohenroth nahm sich ausgiebig Zeit uns durch die 12 Arbeitsbereiche der Dorfgemeinschaft zu begleiten und uns einen durchweg positiven Eindruck von diesem durch und durch inklusiven Dorfleben zu vermitteln.

Aber fangen wir von vorne an.

Wir starten unsere Besichtigung in der Metallwerkstatt, in der uns Dorfbewohner Rüdiger sichtlich stolz gefertigte Dinge aus der Werkstatt präsentiert. Viele Sachen fertigen die Dorfbewohner selbständig und in Eigenregie. „Unser Werkstattleiter schaut, ob das machbar ist oder nicht. Viele Dinge machen wir aber alleine“.

Wie diese Laternen, die es nun auf dem ortsansässigen Weihnachtsmarkt zu kaufen gibt.

Aber auch aufwändige Dinge und Sonderanfertigungen, wie hochwertige Grills oder kunstvolle Kerzenständer, entstehen in der Metallwerkstatt. Die Mitarbeiter sind versunken in ihrer Arbeit. Jeder Handgriff sitzt. Sie wirken motiviert und selbständig bei ihrer Arbeit.

Wesentlich ruhiger geht es bei unserem Besuch in der Weberei zu. Und das bestätigt uns auch Katharina Bauert, die Leiterin der Weberei: „Dieser Arbeitsbereich ist vor allem für ältere Dorfbewohner und diejenigen, die einen ruhigen Arbeitsbereich brauchen.“

Teilweise wechseln die Dorfbewohner ihre Arbeitsbereiche und arbeiten vormittags in dem einen und nachmittags in einem anderen Arbeitsbereich.

Es ist zutiefst beeindruckend was für tolle Dinge an den Handwebstühlen entstehen: Tischdecken, Läufer und sogar Wolldecken. „Die Nachfrage ist groß“, sagt Katharina Bauert stolz.

Die Außentemperaturen sind an jenem Tag schon sehr herbstlich frisch und deshalb fühle ich mich in unserer nächsten Station, der warmen Bäckerei, ganz besonders wohl. Auffällig ist auch hier die ausgelassen fröhliche Stimmung, die kein bisschen aufgesetzt wirkt. Man gewinnt zunehmend den Eindruck, dass die Dorfbewohner ihre Arbeit wirklich von Herzen gerne machen und mit viel Spaß bei der Arbeit sind.

Uns interessiert natürlich wie die Arbeitszeiten in der Bäckerei sind und wie die Arbeitszeiten der Dorfbewohner geregelt sind. Die externen Mitarbeiter sind bereits um 4 Uhr morgens in der Bäckerei. Der Arbeitsbeginn der Dorfbewohner ist nicht vor 8.30 Uhr.

Das hat auch seinen Grund, denn „es würde die einzelnen Hausgemeinschaften stören, wenn manche Bewohner mitten in der Nacht zur Arbeit aufbrechen“, erklärt man uns.

Während unseres Rundgangs begegnen wir den zwei Dorfältesten. Gemeint ist nicht ihr Alter, auf das die Bewohner überraschend stolz sind, sondern die Dauer ihrer Dorfzugehörigkeit. 37 Jahre sind Klaus und Arthur bereits Bewohner der Dorfgemeinschaft Hohenroth.

In diesem Zusammenhang interessiert es mich welche „Kriterien“ ein Dorfbewohner erfüllen muss. „Es muss eine geistige Behinderung vorliegen und die Person muss mindestens 18 Jahre alt sein“, lautet die Antwort von Herrn Kölbl.

Zwischendurch dürfen die Kinder noch die Kälber streicheln. Und ich glaube, das ist eine angemessene Entschädigung für sie, dass sich hinter SOS Kinderdorf kein spannender Freizeitpark verbirgt.

Die Molkerei-Erzeugnisse haben DEMETER-Qualität und werden im Umkreis von Hohenroth ausgeliefert.

Auch in der Saatgutwerkstatt ist man während unseres Besuchs emsig.

Es ist absolut faszinierend zu sehen was die Dorfgemeinschaft alles zur Selbstversorgung und zum Verkauf produziert. Ein bisschen wie eine Reise in eine fremde Zeit, in der die Welt noch in Ordnung ist. Erst mittags fällt mir auf, dass ich zwischenzeitlich noch keinen einzigen Blick auf mein Handy riskiert habe. Absolut untypisch für mich.

Unsere nächste Station ist die Holzwerkstatt. Die Kinder sind sofort abgelenkt und machen mit einer der Wackelenten, die hier produziert werden, die Werkstatt unsicher.

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Diverse Holzfiguren mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden werden hier produziert. „Wir achten sehr darauf die Bewohner einzubeziehen und abends mit einem guten Gefühl nach Hause zu gehen“, betont Frau Schleich, die Leiterin der Holzwerkstätte.

Eine Etage tiefer befindet sich die Schreinerei, in der vor allem Auftragsarbeiten, Reparaturarbeiten und hochwertige Holzbretter aus Edelhölzern, wie Nussbaum und Edelhölzern produziert werden.

Aber auch ausgebildet wird hier in der Dorfgemeinschaft Hohenroth.

Die Produktion für den Weihnachtsmarkt läuft bereits auf Hochtouren. Manchen Dorfbewohnern, wie Daniel, begegnen wir immer wieder bei unserem Rundgang. Seine gute Laune ist ansteckend.

Wir fühlen uns alle vier sehr wohl inmitten des emsigen Treibens der Dorfgemeinschaft.

Während wir zu der Hausgemeinschaft schlendern, in der wir zum Mittagessen eingeladen sind, erzählt mir Herr Kölbl von den Plänen der Dorfgemeinschaft „Hier soll irgendwann ein Zentrums für Menschen mit erhöhtem Betreuungsbedarf entstehen“. Er zeigt auf die alten Scheunen und Kuhställe, die inzwischen leer stehen.

Viele Dorfbewohner sind bereits über 30 Jahre in der Dorfgemeinschaft, da ist es verständlich, dass man einen Schritt weiter denkt und überlegt, wie man die Zukunft dieser Menschen gestalten kann. Natürlich sind finanzielle Mittel für ein solches Projekt von Nöten. Finanzielle Mittel, die sich größtenteils über Spenden generieren.

Die einzelnen Hausgemeinschaften in der Dorfgemeinschaft sind großzügig geschnitten. Man möchte am liebsten sofort einziehen, denn das Haus strahlt eine gemütliche Wohlfühlatmosphäre aus.

Durchschnittlich leben 8 bis 9 Dorfbewohner gemeinsam mit ihren Hauseltern in einer Hausgemeinschaft. 21 Häuser gibt es insgesamt in der Dorfgemeinschaft. In der Regel kümmern sich die Hauseltern um leichte pflegerische Tätigkeiten, gestalten den gemeinsamen Alltag und kümmern sich um den Haushalt.

In der Hausgemeinschaft, die wir an diesem Tag besuchen, gibt es nicht nur die besondere Situation, dass eine der Bewohnerinnen Geburtstag hat.

Bewohnerin Maren wird an diesem Tag stolze 53 Jahre alt. Ihr Freund Rainer, der in einem der anderen Häuser lebt, ist auch zu Besuch. Die beiden kennen sich seit ihrer Kindheit und kommen ursprünglich aus Bremen. „Beim Schwimmkurs haben wir uns damals kennengelernt“, erzählt Rainer lächelnd. Auch Maren und Rainer leben seit über 30 Jahren in der Dorfgemeinschaft Hohenroth.

Besonders ist aber auch, dass die Hauseltern gerade mal seit zwei Wochen in der Hausgemeinschaft leben, vieles noch neu ist und sich mit der Zeit erstmal einspielen muss.

„Innerhalb jedes Hauses gibt es Unterschiede. Jedes Haus gestaltet den Alltag für sich, so wie es für alle am besten ist“, erzählt uns Herr Kölbl.

Mich interessiert es aber vor allem von Hausmutter Franziska zu erfahren, wie man dazu kommt Hauseltern in einer solchen Dorfgemeinschaft werden zu wollen.

„Mein Mann und ich wollten eine Veränderung. Wir kommen beide aus dem pflegerischen Bereich. Ich habe irgendwann nach anderen Lebensgemeinschaften gegoogelt und irgendwie bin ich dann auf die Dorfgemeinschaft Hohenroth aufmerksam geworden“.

Als Hauseltern hat man natürlich auch Freizeit und Urlaub. Es gibt sogar ganze Familien mit kleinen Kindern, die als Hauseltern in der Dorfgemeinschaft wohnen.

„Eine Zeit lang hatten wir 20 Kinder hier im Dorf“, erinnert sich Herr Kölbl.

Es gibt so genannte Anfangsmodule, die den Start erleichtern und das grundlegende Wissen vermitteln. Die meisten Hauseltern haben eine pflegerische Ausbildung. Auch während der Zeit als Hauseltern ist eine Aus- und Weiterbildung oder ein Studium möglich.

Denn „uns ist es wichtig den Hauseltern auch ein Danach zu ermöglichen“, betont Herr Kölbl.

Während des Essens ist die Stimmung ausgelassen und fröhlich. Auch hier merkt man sofort, dass sich alle wohl und zu Hause fühlen. Es gibt Hähnchen mit Pommes. Das hat sich Geburtstagskind Maren als Festessen gewünscht. Beim Essen wird darüber gesprochen, dass es keine Fritteuse im ganzen Dorf gibt. Wie gut, dass auch Herr Kölbl beim Essen dabei ist und sich diesem Wunsch annehmen kann.

Die Bewohner unterhalten sich über eine Kuh, die am Morgen abgehauen ist. „Die war sicherlich nicht richtig angebunden! Das ist mir auch schon passiert“, kommentiert eine andere Bewohnerin das Geschehnis.

Und ich stelle auch hier wieder mal fest, dass die Bewohner ihre Arbeit sehr verantwortungsbewusst und wirklich gerne machen.

Es gibt außerdem Projekte mit Bosch Rexroth, die ihre Azubis einmal im Jahr zur „Sozialen Woche“ in die Dorfgemeinschaft Hohenroth schicken. Einen dieser Azubis treffen wir nach unserem Mittagessen in der Kerzenwerkstatt, die unsere vorletzte Etappe des Dorfbesuches ist.

Beeindruckende Kunstwerke werden hier aus Bienenwachs gegossen. „Die natürliche Fettschicht des Bienenwachses heißt Parina und braucht ein halbes Jahr zum Reifen“, bekomme ich erklärt, während ich fasziniert zur Decke schaue, von der dutzende Kerzen runter hängen.

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Nach einer abschließenden Runde durch den Dorfladen, in dem wir noch ein paar Erzeugnisse der Dorfgemeinschaft, wie Honig und Marmelade kaufen, machen wir uns wieder auf den Weg Richtung Köln.

Beflügelt und voller Eindrücke. „Wie hat es Euch gefallen?“, möchte ich von meinen Kindern wissen. „Ein bisschen laaaaangweilig“, lautet die ehrliche Antwort meines Sohnes. „Ist Euch denn etwas an den Menschen dort aufgefallen?“, möchte ich wissen.

Pause. „Der Mann eben hat mich gefragt, ob ich schon zur Schule gehe! Der war echt nett!“ und Sonea stimmt zu „super cool, ja!“. Ich lächele zufrieden, weil ich wieder mal feststelle, dass Inklusion sich auszahlt. Und die Dorfgemeinschaft Hohenroth ist für mich ein perfektes Beispiel für funktionierende Inklusion.

Es dauert nicht lange und die Kinder hängen schlafend in ihren Gurten. Es war eben doch alles sehr spannend und die vielen Eindrücke müssen erst einmal verarbeitet werden.

„Wenn die Dorfgemeinschaft ein bisschen näher an Köln dran wäre, könnte ich mir das später einmal richtig gut für Sonea vorstellen“, sagt Herr Sonnenschein aus dem Nichts heraus und spricht dabei meine Gedanken laut aus.

Natürlich ist so eine Dorfgemeinschaft auch auf finanzielle Mittel angewiesen, um bestehen zu können. Denn von dem, was in der Dorfgemeinschaft erwirtschaftet wird, lässt es sich alleine nicht leben.

Unterstützen kann man diese SOS-Dorfgemeinschaften, wie die Dorfgemeinschaft Hohenroth durch Spenden oder Patenschaften. Und nachdem wir selbst vor Ort waren und uns all das einmal genau angeschaut haben, können wir auch aus voller Überzeugung sagen, dass es sich lohnt die Arbeit und das Bestehen dieser Dorfgemeinschaft zu unterstützen.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit SOS-Kinderdorf. Die Inhalte und Meinungen in diesem Beitrag sind meine eigenen. 

Mein Leben mit dem Besonderen #112 Medikamentenallergie

Mein Name ist Alu und ich habe eine Medikamentenallergie. Wissen tue ich das seit ich 14 Jahre alt bin und bereits manches Mal hat mich diese Allergie in arge Bedrängnis gebracht. Ich habe mit 14 Jahren aufgrund dessen einen epileptischen Anfall über sieben Stunden gehabt und wäre fast gestorben da mein Körper seine Funktionen nicht mehr kontrollieren konnten, alles Dinge die unschön sind und die einen prägen. Erst nachdem man mich körperlich komplett durchgecheckt hatte mit Nervenwasser (AUA!), Hirnströmen, Magen, Herz usw. hat man festgestellt, dass ich eine von 0,1 Prozent von Menschen bin die eben auf bestimmte Inhaltsstoffe so reagiert. Meine Eltern und ich waren sehr erleichtert, dass man wenigstens wusste woher der epileptische Anfall denn kam, aber ich muss sagen, so einfach ist das eben doch leider nicht. In den letzten 20 Jahren hatte ich insgesamt vier nennenswerte Anfälle die nicht aufgrund von Medikamenteneinnahme entstanden sind. Einmal hatte ich einen Anfall nach chinesischem Essen, einmal nach dem Verzehr einer Süßigkeiten Marke (ich verrate nicht welche), einmal nach Weißwein und einmal nach Glühweingenuss auf Weißweinbasis. Jedes Mal läuft ein Anfall ähnlich ab. Ich merke eine Versteifung von Nacken und Mund, meine Mundwinkel werden unkontrolliert und spätestens dann muss ich jemanden Bescheid sagen was nun passiert und dass sie einen Krankenwagen rufen sollen. Bis dato hat das immer gut geklappt, egal ob in den öffentlichen unterwegs oder nicht. Ich habe in meinem Portemonnaie einen Zettel auf dem Nummern und Wirkstoff stehen. Irgendwann kann ich weder sprechen noch meinen Körper kontrollieren und verliere ab da auch meist meine Erinnerungen dann. Aufwachen tue ich meist im Krankenhaus wenn mir der Magen ausgepumpt wird. Ich wurde auch schon mehrmals gefragt ob ich drogenabhängig bin und getestet. Bin ich aber nicht (und war ich auch nie) und kann dann immer wieder nur auf meine Zettel verweisen. Ich habe immer große Sorgen, dass irgendwann mal ein Krankenwagen nicht schnell genug ist, oder dass ich allein mit den Kindern bin, hoffen wir einfach, dass dies so nicht geschehen wird. Ich lese jedenfalls Beipackzettel immer sehr genau.
Alu

Mehr über Alu und ihr Leben erfahrt Ihr auf ihrem Blog Grossekoepfe.

Von Teigschlachten und Abenteuerkochen mit der Maus *VERLOSUNG

Meine Kinder lieben es beim Kochen und Backen zu helfen. Ich weiß ihre Hilfsbereitschaft wirklich sehr zu schätzen. Aber ich verzichte auch mindestens genau so gerne darauf.

Seitdem Simon dabei hilft das Gemüse zu schneiden, wird er auch etwas probierfreudiger und isst inzwischen außer Kartoffeln auch gekochte Möhren und Kohlrabi. Wobei die Kohlrabi hab ich live noch nicht miterlebt. Das erzählt er mir nur jedes Mal, wenn ich ihn aus der Kita abhole „Gekochte Kohlrabi ist mein Lieblingsessen!“.

Sonea ist da wesentlich unkomliziert. Sie kommentiert fast jede Speise mit einem begeisterten „Leckaaaa!“

Backen mache ich lieber abends, wenn beide Kinder schlafen. Oder wenn ich um meine Helferlein nicht drum herum komme, dann bereite ich zumindest alles so vor, dass es abgewogen bereit steht.

Anders haben wir natürlich auch zahlreiche Male ausprobiert. Aber dann ist das Ei nicht in der Schüssel, sondern daneben. Oder das Eiweiß nicht sauber vom Eigelb getrennt und das Geschrei laut, weil das Kind aber der Meinung ist „ICH. KANN. DAS. ICH. WILL. DAS. MACHEN. ALLAAAAIIIINEEEE!!“

Ich versteh das. Ich backe auch lieber alleine.

Normalerweise kocht Herr Sonnenschein lieber und ich bin fürs Backen zuständig. Nicht aber letztes Wochenende. Da haben meine drei das Apfelkuchen Rezept aus dem neuen Kochen und Backen mit der Maus Buch ausprobiert.

Auch wenn es augenscheinlich ein anderes Bild wirft, hielt sich das Chaos in Grenzen. Die Kinder hatten Spaß, Herr Sonnenschein hatte Spaß und ich durfte nachmittags leckeren Kuchen essen. So gefällt mir das!

Für Sonea war ganz klar: in Kuchen gehört auch Milch. Und nachdem die Milch bis zum Schluss keine Verwendung fand, studierte sie noch einmal intensiv das Rezept, um sich vom Gegenteil zu überzeugen.

Die Rezepte in dem neuen Koch und Backbuch von der Maus sind kinderleicht, gelingsicher und mehrfach mausprobiert. Die Brownies und den Apfelkuchen können wir auf jeden Fall schon einmal empfehlen.

In den nächsten Wochen probieren wir auf jeden Fall noch das eine oder andere Plätzchenrezept aus.

Und falls Ihr nun auch Lust auf waghalsiges Abendeuerkochen und klebrige Teigschlachten bekommen habt, könnt Ihr heute bei uns ein Exemplar des Buches Kochen und Backen mit der Maus gewinnen.

Alles, was Ihr dazu tun müsst, ist hier und/oder auf Facebook einen Kommentar unter diesen Beitrag hinterlassen.

Die Verlosung endet am 26.11. um 23:59 Uhr.

Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook, Instagram oder Twitter. Jeder, der über 18 Jahre alt ist, darf teilnehmen, sofern er eine Anschrift in Deutschland hat. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mit der Teilnahme willigt ihr ein, dass Ich Euch namentlich hier auf dem Blog als Gewinner bekannt gebe und Euch über die angegebene E-Mail Adresse kontaktiere. 

Viel Glück!

edit: gewonnen hat –

Herzlichen Glückwunsch! Eine Mail ist bereits an Dich raus.

So ein richtiges Müllwetter

Das Wetter ist derzeit mal wieder sehr bescheiden. Da muss ich schon tiiiiiief in die Trickkiste greifen, wenn ich beide Kinder für eine Gassirunde begeistern möchte.

Grundsätzlich vermeide ich es mit beiden Kinder und Plüsch an der Leine spazieren zu gehen. Das eine Kind möchte lieber links gehen, der Hund lieber rechts und das andere Kind gar nicht und bleibt einfach mitten auf dem Gehweg sitzen. Von links und rechts fahren Autos an uns vorbei und das in einem rasenden Tempo. Stress pur und so lange das sich vermeiden lässt, verzichte ich auf solche Abenteuer.

Nun muss der Hund aber eben auch mal gelüftet werden, wenn Herr Sonnenschein mal nicht zu Hause ist. Und da sich die Option „Kind alleine zu Hause lassen“ leider nicht stellt, brauchten wir eine einfallsreiche Trickkiste.

Die eine Option ist: wir laufen bis zum Kiosk und jeder darf sich für 50 Cent Gummibärchen kaufen. Allerdings gibt es auf dem Rückweg ständig Theater, weil diese Option funktioniert nur so lange bis der Kiosk erreicht und die Gummibärchen eingetütet sind.

Die Alternative ist: Augen zu und durch! Heißt: nur mal eben eine schnelle Runde drehen bis der Plüsch all seine nötigen Dinge verrichtet hat.

Die ultimative Geheimwaffe ist: Müll sammeln. Und das funktioniert aktuell hier (noch) ganz gut.

Seitdem wir einen Hund haben, fällt mir der herum liegende Müll nicht nur auf, sondern er stört mich auch so richtig massiv.

Die Kinder begleiten den Plüsch und mich auf unserer Runde mit Greifzange und Eimer und unser lauffaules Kind vergisst darüber sogar ihre mangelnde Begeisterung fürs Laufen.

Diese Spaziergangvariante schont also nicht nur Nerven, sondern sorgt für eine sauberere Umwelt. Und ganz nebenbei schult sie auch ein bisschen das Bewusstsein unserer Kinder für unsere Umwelt.

Außerdem sind sie jedes Mal stolz auf ihre Sammlung. Die Stoßstange, die wir heute im Wald gefunden haben, passte allerdings nicht mehr in den Eimer.

 

Guck mal was ich kaaaaann!

Diesen Spruch höre ich im Moment ständig von meinem Fünfjährigen und dann beginnt er mit funkelnden Augen und stolz bis in die Haarspitzen mir etwas vorzuführen.

Neulich stand er in genau so einem Moment vor mir und rollte die Zunge. Yeah! Das sollte eigentlich der Moment sein, in dem man dann ganz frech kontert „Guck mal, kann ich auuuuuch!“.

Aber ich kann die Zunge nicht rollen und Herr Sonnenschein auch nicht. Und das macht keinen Sinn! Hatte Herr H. im Bio-Leistungskurs nicht ganz klar das Zungerollen als Beispiel für  ein dominantes Erbmerkmal aufgeführt? Wer ist dieses Kind? Und wer sind seine Eltern??

Ich schickte meinem Mann ein Bild von unserem vermeintlichen Sohn, die Zunge rollend.

„Kannst Du das auch??“

„Nein. Du?“

„Auch nicht. Von wem ist dieses Kind??“

„Da er mir sehr ähnlich sieht, stellt sich mir die Frage: wen habe ich damals geschwängert?“.

Nun ja. Ich weiß es.

Inzwischen hat Dr. Google mich beruhigt, denn die These über das Zungenrollen, wurde inzwischen längst widerlegt.

Trotzdem fühlte es sich erst einmal an, als wolle man mir sagen „Haha, die Welt ist doch eine Scheibe und keine Kugel, wie Du immer geglaubt hast. Du Dummerchen!“.

Sonea kann die Zunge nicht rollen. Sie hat es natürlich trotzdem immer wieder versucht. So wie ich es früher immer wieder versucht habe. Sie ist eben meine Tochter. Genau so, wie ihr Bruder natürlich trotzdem mein Sohn ist. Auch, wenn er so verrückte Sachen macht, wie eben die Zunge rollen.

Die Outfits von uns drei sind alle aus der aktuellen me&i Kollektion. Die Saison nähert sich fast schon dem Ende zu.

Unsere drei Top-Favoriten sind für Sonea die Bomber-Jacket, die online komplett an mir vorbei gegangen ist, mir auf der Party aber immer wieder ins Auge sprang.

Überraschend fand ich auch, dass Simon das Shirt Monsters als Liebling auserkoren hat. Die pinken Monster stören ihn überhaupt nicht (und die Kinder aus seiner Kita scheinbar auch nicht) und das macht das Shirt auch für mich zu einem ganz klaren Favoriten. Und ganz nebenbei freue ich mich, dass das Genderdenken bei meinem Sohn noch nicht zugeschlagen hat.

Ja und mein absoluter Top-Favorit aus der aktuellen Kollektion ist (neben dem Multi Checked Cardigan) das Leo Ruffled Sleeve Top.

Solltet Ihr Euch noch das eine oder andere Kleidungsstück aus der aktuellen Kollektion sichern wollen, müsst Ihr schnell sein. Denn bei me&i sind alle Kleidungsstücke in jeglicher Hinsicht fair produziert. Das bedeutet auch, dass alle Kleidungsstücke stark limitiert und nicht in Masse produziert werden.

Heyday

So vieles schwirrt mir im Moment im Kopf herum, worüber ich schreiben möchte. Aber mein Zeitmanagement ist aktuell mal wieder der reinste Kollateralschaden.

Und was hilft mehr als die Gedanken neu zu strukturieren, als zu nähen? Ich bin so dankbar für dieses Hobby. Es macht nicht nur auch nach vielen, vielen Jahren jede Menge Spaß, sondern es erdet auch so schön..

Morgen kommt meine neue Overlock. In den letzten Wochen hatte ich die Maschine von einer Freundin geliehen gehabt. Meine alte Ovi ist nach sechs Jahren verstummt. Der Punkt, an der ich nicht nur mit einer neuen, besseren Maschine liebäugeln, sondern mich auch ernsthaft mit dem Thema auseinander setzen musste.

Nun ist die Vorfreude groß und die Liste der Nähprojekte noch sehr lang. Vor Weihnachten kann die neue Maschine schon mal so richtig warm laufen.

Am Samstag erscheint ein neues, spannendes Design von miss patty bei lillestoff: Sweat Heyday.

In drei tollen Farben könnt Ihr den schönen Sweat haben. Ich habe mir eine weitere Frau Polly von Schnittreif aus dem Stoff genäht und finde, Schnitt und Stoff passen wunderbar zusammen.

Mich findet Ihr heute natürlich bei RUMS. Wir sehen uns dort!

U(DS oder aber… von der Qual der Wahl

U(DS

Das hat Euch der Hund geschrieben. Heimlich. Während ich nur mal schnell meine Kaffeetasse auffüllen war und der Plüsch die Gelegenheit nutze und über meine Kekse herfiel. In aller Hektik hat er dabei dann auch mal eben einen fast fertigen Blogbeitrag gelöscht.

Also nochmal von vorne.

Die Schulsuche von Sonea gestaltete sich damals wie eine Achterbahnfahrt. Nicht nur, dass sie uns viele Nerven und zahlreiche Urlaubstage kostete. Denn neben den üblichen Terminen, mussten sämtliche Arzttermine wahrgenommen werden, Intelligenztests gemacht und das komplette Kind auf den Kopf gestellt werden. Aber am schlimmsten an alledem war diese Ungewissheit, dieses in der Luft hängen und nicht wissen wie es mit ihr weiter geht und welchen schulischen Weg sie gehen darf.

Umso leichter stellte ich mir dieses Prozedere bei ihrem kleinen Bruder vor. Keiner, der einem diese wahnwitzige Idee das Kind inklusiv beschulen zu wollen, ausredet. Keiner, der Kritik an Deiner Wahl ausübt und vor allem keine Schule, die sagt „Wir können Ihr Kind leider nicht bei uns beschulen“.

Aber ganz so einfach war das dann doch nicht. In den vergangenen Wochen hatte ich einige schlaflose Nächte. Warum können wir nicht einfach in einem kleinen Dorf mit einer einzigen Grundschule im Umkreis von 20 Kilometern wohnen? Wahrscheinlich alleine aus dem Grund, dass ich am Ende die Schule, die 20,5 km entfernt ist, für die einzig richtige halten würde.

Es gibt da diese eine puschelige Grundschule in unserer Nähe, die ich jahrelang favorisiert habe. Erst für Sonea. Und dann für ihren Bruder.

Aber ganz so einfach habe ich es mir dann doch nicht gemacht und mir zusammen mit Simon eine weitere Grundschule angeschaut, die noch näher gelegen ist und eben eine ganz normale Grundschule ist. Recht steril und wenig puschelig. Eigentlich klammerte ich diese Schule jahrelang aus und als ich dann mit Simon dort war, ihn erlebte, wie er sich recht schnell von mir löste und sich in dem Gebäude bewegte, als würde er es schon ewig kennen, da war die Sache sofort klar. Auf dem Heimweg spürte ich wie eine Last von mir fiel, die gar nicht so wirklich da gewesen war. Sollte es tatsächlich so einfach sein?

Keinen halben Jahresurlaub verplempert? Keine Wuttränen? Keine Verzweiflung? Sondern einfach eine klare Entscheidung für eine Schule, weil wir sie für richtig hielten. Und vor allem kein „Wir können Ihr Kind leider nicht beschulen“ mit nem charmanten Verweis auf die Förderschule.

Natürlich konnte ich es nicht einfach dabei belassen und schaute mir einige Tage später noch die puschelige Grundschule an. Leider ohne Simon und so fehlte mir jegliches Gefühl dafür wie es ihm dort gefallen würde. Ich fand diese Schule deutlich schöner. Kein steriler Ort zum Lernen, sondern ein kunterbunter, familiärer und vor allem einer, der ganz viel Liebe und Geborgenheit ausstrahlt.

Eine liebe Freundin, deren Sohn auf genau diese Schule geht, nahm Simon wenige Tage später mit, damit er sich dort einmal umschauen konnte. Und natürlich wollte er anschließend genau an diese Schule, weil „Die haben Hühner UND Schweine!“. Mich plagten Zweifel und ich fühlte mich hin und hergerissen.

Zweifel deshalb, weil ich die puschelige Grundschule ganz klar für einen wesentlich schöneren Lernort halte, mir meinen Sohn dort aber nicht richtig vorstellen kann.

Keine Fächer, sondern Lernzeiten. Andere Strukturen, die viel selbständiges Arbeiten erfordern. Es war der Wunsch, dass es diese Schule werden könnte, aber das Wissen, dass ihm die Klarheit und Struktur in der anderen Schule besser tun wird.

Der Termin der Schulanmeldung rückte immer näher und am Ende war mein Kopfchaos abgeebbt. Zuversichtlich ging ich mit den Kindern im Schlepptau zu der Schulanmeldung und ehe ich mich versah, war Simon auch schon mit einer Lehrerin, die mit den Worten „Dann wollen wir mal sehen, was Du alles schon kannst“ die Tür hinter sich schloss, im Nebenraum verschwunden.

Ich füllte derweil einen Fragebogen aus und ließ mir vom Schulleiter Infos zum Schulhund geben. Übrigens mein Ass im Ärmel, als Simon der anderen Schule den Vorzug wegen der Hühner und Schweine gab.

Nun. Es wäre alles gut gelaufen, wenn mir die Lehrerin nicht ein richtig blödes Gefühl gegeben hätte, weil mein Sohn seinen Namen noch nicht richtig frei schreiben und übrigens auch noch nicht das Alphabet kann. Ich war ziemlich durcheinander und kurz davor die Rückstellung meines Sohness zu beantragen, der ja erst ganz frisch 6 Jahre alt ist, wenn er eingeschult wird. Viel zu früh. Mein Baby. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben, was da in mir tobte.

Simon freut sich aber auf die Schule und interessiert sich sehr für alle Vorschulthemen. Für ihn war auch der Termin in der Schule „richtig cool“.

Egal ob es um die inklusive oder Regel-Beschulung geht, man macht sich einfach unglaublich viele Gedanken und Sorgen. Schließlich legt man irgendwie einen entscheidenden Stein für die Zukunft seines Kindes.

Genau so sonnenklar wie bei seiner Schwester, war auch bei Simon die Wahl des Schulranzens eine zweifellose Angelegenheit.

(Bildrechte: Fond of Bags)

Vor einigen Wochen waren bei zur Bagomania 2.0 bei Fond of Bags eingeladen und neben neuen Affenzahn und Satch-Modellen, wurden natürlich auch die neuen Ergobags präsentiert.

Wie Ihr wisst, arbeite ich nun schon seit Jahren mit diesem tollen Unternehmen zusammen und es ist wirklich spannend und beeindruckend zugleich die rasante und erfolgreiche Entwicklung zu sehen.

Natürlich habe ich Simon gefragt welchen Schulrucksack er sich aussuchen würde. Ich war felsenfest davon überzeugt, dass er sich Bäranusaurus Rex entscheiden würde. Vielleicht noch den RambazamBär. Der erste Ergobag Rucksack, der nun in einer neuen Edition sein Revival findet.

Aber seine Wahl fiel auf den SchlauBär und ich war ein wenig irritiert, weil das das schlichteste Modell unter all den fetzigen Varianten ist. Es stellte sich aber ziemlich schnell heraus, dass er diesen Rucksack nur wegen der Klettis haben wollte. Denn als ich die Klettis einfach auf einen anderen Rucksack klettete, war dies sein ganz klarer Favorit.

Ich mag die Stabilität vom Cubo sehr gerne und deshalb wird es auch für Simon ein Cubo werden. Für welches Modell sich Simon am Ende entschieden hat, verraten wir Euch ganz sicherlich bald.

Sollte bei Euch im nächsten Jahr eine Einschulung anstehen, empfehle ich Euch auf jeden Fall einmal bei Ergobag zu stöbern. Es gibt viele tolle, neue Modelle. Gerade im Bereich reflektierende und fluorisierende Modelle, für noch bessere Sichtbarkeit im Straßenverkehr, hat sich einiges bei Ergobag getan.

Zumindest in der Wahl unseres Schulranzens plagen mich keine Zweifel. Und für den Rest, habe ich ja noch ein paar Monate Zeit.

 

Kaventszellender – es gibt was zu gewinnen

Verlosung

„Maaaaamaaaaa, bekomme ich einen Kaventszellender?“. Auch, wenn sie ansonsten recht deutlich spricht, Adventskalender kriegt meine Achtjährige einfach nicht ausgesprochen.

„Kaventszellender? Ich weiß gar nicht was Du meinst?“ antworte ich mit einem geheimnisvollen Augenzwinkern. „Ooooorrrrr MAMA!“ ist meistens ihre beleidigte Antwort.

Natürlich gibt es auch in diesem Jahr einen Kavents… Adventskalender für die Kinder (und ich hoffe, dass Herr Sonnenschein und ich auch noch je einen für uns beim schwedischen Möbelhaus ergattern können). Aber Fakt ist auch, dass ich keinen Adventskalender für die Kinder basteln werde. Und das macht mich weder zu einer schlechteren, noch zu einer besseren Mutter.

Aber ganz so pragmatisch wie Herr Sonnenschein, der im Supermark einfach einen Schokoladenkalender für die Kinder kaufen würde (über den sie sich maximal freuen würde) bin ich dann leider auch nicht.

In diesem Jahr habe ich mich für eine Mischung aus pragmatischen Schokoladenkalender und völlig übertriebenen Geschenkekalender entschieden. Und das Geniale daran ist, sogar die ganz persönlichen Helden meiner Kinder habe ich dabei berücksichtigt.

Für Sonea gibt es einen Kaventszellender von Bibi und Tina und für Simon einen Adventskalender von Hey Wickie hey! (so heißt der schlaue Kerl bei uns).

Dazu waren keine Nachtschichten und kreative Vorarbeit mit Kleberunfällen und viel Geschnipsel notwendig.

Ich habe einfach über Framily den passenden Kalender für die Kinder konfiguriert. Framily bietet personalisierte Adventskalender an und ihr könnt zwischen beliebten Figuren wie Feuerwehrmann Sam, Mia and Me, die Olchis, Benjamin Blümchen und eben Wickie und Bibi und Tina wählen. Die Konfiguration ist kinderleicht und innerhalb weniger Minuten erledigt.

Man kann zwischen zwei Varianten wählen: einem ungefüllten Kalender oder aber einen gefüllten Kalender mit 24 Ritter Sport Würfeln.

Ich habe mich für die ungefüllte Variante entschieden und neben der Lieblingsschokolade meiner beiden Schokomonster, werden sich jeweils auf 9 Türchen Nummern verteilen. Hinter jeder Nummer verbirgt sich ein kleines Päckchen (ja, so ganz kann ich das mit dem Basteln dann doch nicht lassen… für mein Gewissen und so), in dem sich ein kleines Teil aus einem Playmobil-Set befindet. Für Sonea ist dies eine kleine Ergänzung zu ihrem Playmobil Krankenhaus und für Simon eine Ergänzung zu seinem Playmobil Zoo.

Ein Bild von dem Päckchen Ensemble poste ich gerne noch auf Instagram. Das ist aber noch weit von seiner Fertigstellung entfernt und wird dann voraussichtlich am 30.11. in einer langen Nachtschicht fertig gestellt.

Ich bin schon sehr gespannt wie meine Kinder auf ihre Kalender reagieren und ob sie sich an die goldene Türchen-Regel halten werden.

Und falls Euch noch nicht die zündende Adventskalender-Idee gekommen ist und ihr auch zu müde für eine Bastelnachtschicht seid, könnt Ihr heute bei uns auf dem Blog einen Gutschein-Code für einen personalisierten Adventskalender von Framily gewinnen. 

Dazu hinterlasst Ihr hier oder auf Facebook einfach einen Kommentar mit Eurem Lieblings-Plätzchenrezept. Denn das steht auch noch auf dem Plan und Soneas kleiner Bruder ist schon in großer Backlaune.

Teilnahmeschluss ist der 13.11.2017, 23:59 Uhr.

Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook, Instagram oder Twitter. Jeder, der über 18 Jahre alt ist, darf teilnehmen, sofern er eine Anschrift in Deutschland hat. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mit der Teilnahme willigt ihr ein, dass Ich Euch namentlich hier auf dem Blog als Gewinner bekannt gebe und Euch über die angegebene E-Mail Adresse kontaktiere. 

Viel Glück!

Und falls Ihr absolut kein Freund von Schokoladenadventskalendern seid, haben wir auch noch eine freche Alternative für Euch, die ich Euch sehr empfehlen kann. Ein Frecher Adventskalender für ein Früchtchen Eurer Wahl.

 

edit: gewonnen hat ein Kommentar aus dem Blog und zwar Claudia! Ich habe bereits eine Mail mit dem Gutschein-Code an Dich raus geschickt. Viel Spaß beim Personalisieren Eures Kalenders.

Fünf Monate Plüschalarm und warme Füße

*dieser Beitrag enthält Werbung*

„Und? Ist es so, wie Du Dir das vorgestellt hast, mit Hund?“ fragte meine Schwiegermutter mich die Tage.

Wie soll man so eine Frage mit einem JA oder NEIN beantworten? Fakt ist: ich bereue es kein bisschen.

Und so eine Frage lässt sich einfach nicht pauschal beantworten. Ich kann ganz klar sagen, dass mir fast ausnahmslos alle reingeredet haben „Mach es nicht! Du wirst das bereuen!“. Nun, nach fünf Monaten Hundehaushalt, bin ich immer noch glücklich mit unserem plüschigen Familienzuwachs. Und nein, es ist nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Es ist definitiv anders. Aber nicht schlechter.

So ein Vierbeiner wirbelt den Alltag noch einmal auf eine ganz besondere Art und Weise auf. Und bindet. Und erzieht. Spielzeuge, die herum liegen, werden rigoros zerkaut (außer es ist Hundespielzeug). Nach jeder Mahlzeit sollten ALLE Teller und Schüsseln in die Küche geräumt werden. Sonst kümmert sich der Hund hektisch und schnell um die Reste.

Plötzlich ist es so viel ordentlicher. Nur ein paar Hundespielsachen liegen herum und ein Rindsohr, ein Ochsenziemer und zwei Kuscheltiere, die der Hund aus den Kinderzimmern gemopst hat.

Man macht sich vorher keine Gedanken, dass man so einen Hund fast nirgends mit hinnehmen darf. Noch nicht einmal in den Zoo. Und man macht sich auch keine Gedanken darüber wie viele Menschen Angst vor einem Hund haben. Vor allem „Der tut nix. Echt nicht!“ .

Mich nervt nicht das Gassigehen bei Wind und Wetter. Dafür kleidet man sich schließlich neuerdings mehr funktional und weniger modebewusst.

Nein, es nervt mich, dass ich meine Kinder gefühlt 849 Mal am Tag ermahnen muss „Lass den Hund… NICHT rumtragen… naaaahaaaaiiiiin, der Hund bekommt NUR Hundefutter… lass das!“. Man kann das beliebig fortsetzen. Sie sind absolut resistent. Die Kinder. Und der Hund.

Es gibt nicht Schlimmeres als Hundebesitzer. Schlimmer noch als diese Non-Plus-Ultra-Mütter. Ich habe es ja nicht für möglich gehalten. Aber mit dem ersten Hund ist es ja fast genau so wie mit dem ersten Kind. Jeder sagt Dir wie Du was zu machen hast. Und wenn Du etwas in ihren Augen nicht richtig machst, wirst Du gleich ANGESCHRIEN. Und jeder hat eine andere Meinung.

Lissy war gerade mal einen Tag bei uns, da hatte ich so ein Erlebnis im Wald. Ich auf Wolke 7 mit Lissy unterwegs und alle, die mir begegneten so „Ooooooohhhh. Ist. Die. Süß!“. Ja, wir haben eben den weltbesten Hund. Noch ein bisschen ängstlich im Kontakt mit anderen Hunden. Aber das sollte sich ziemlich schnell legen, wie ich mittlerweile feststellen durfte.

Ich war also im Wald und da kamen drei wirklich große Hunde aufgeregt und neugierig angelaufen. Inzwischen kann ich es gut einschätzen, ob ein Hund in freundlicher Absicht kommt. Damals aber noch nicht. Und mein Hund hatte Angst und stand da geduckt, mit eingezogenem Schwanz. Also stellte ich mich vor sie, um sie vor den drei großen Hunden zu schützen. Was mir aufgrund der Anzahl der Hunde nicht wirklich gelang. Die gingen nämlich einfach um mich herum und beschnupperten meinen kleinen Hund von hinten. Mein Hund hatte Angst und auch ich, muss ich ehrlich zugeben.

Aber nicht nur das. Die Hundebesitzerin keifte mich an, weil ich mich schützend vor meinen Hund stellte und somit seine Angst nicht besser mache.

Meine Hundeidylle war ab jenem Tag getrübt, mein Hund erstmal wochenlang nicht in den Wald zu bewegen und seitdem gibt es eben solche und solche Hundebegegnungen. Die meisten sind aber positiv.

Wir haben eine sehr kontaktfreudige, lebhafte und neugierige Hündin, die aktuell mitten in der Pubertät steckt. Grundsätzlich benimmt sie sich daneben. Und hört kein bisschen auf meine Kommandos. Zu Hause klappt das prima. Außer es klingelt an der Tür. Da flippt sie dann völlig aus vor Freude und ist nicht mehr zu halten.

Draußen das gleiche Spiel. Ist ein anderer Mensch oder ein anderer Hund in Sichtweite, zieht sie wie wild an der Leine und ist kaum zu halten. Natürlich besuchen wir die Hundeschule und vor allem ich habe schon viel gelernt. Insbesondere was ich falsch mache.

Hundeerziehung ist im Prinzip wie Kindererziehung. Bist Du nicht konsequent, hast Du verloren.

Und für ausgiebige Gassirunden im Herbst braucht man nicht nur warmes, sondern vor allem bequemes Schuhwerk.

Vor ein paar Wochen waren wir zum Launch der neuen Crocs Kollektion im Corcs Store auf der Ehrenstraße in Köln eingeladen. Nicht nur Herr Sonnenschein und ich waren geladene Gäste, sondern auch der Hund stand auf der Gästeliste. Und der fühlte sich sichtlich wohl im Rampenlicht. Wir drei hatten einen schönen Abend bei Crocs.

Ich war positiv überrascht von der Auswahl an Winterboots bei Crocs. Sie sehen nicht nur stylisch aus, sondern sind auch noch federleicht und absolut bequem.

Die Women’s LodgePoint Shiny Pull-on Boots haben nicht nur einen außergewöhnlich coolen Namen für ein Paar Winterboots, ich kann sie auch uneingeschränkt weiterempfehlen. Und das nicht nur Hundebesitzern, sondern auch allen Müttern und Leuten, die es an kalten Tagen gerne bequem und warm an den Füßen haben.