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Mein Leben mit dem Besonderen #104 Vom Scheitern und Kämpfen um die Inklusion

Hallo, vielleicht erinnert sich noch jemand an uns. Ich hatte mal über meine Tochter berichtet, die recht überraschend mit Spina bifida, Hydrozephalus und Klumpfüßen auf die Welt kam.

Mittlerweile ist sie 6,5 Jahre alt und wird nach den Sommerferien eingeschult. 2016 hatten wir „ein bisschen Pech“. Ende Mai, als es so heiß war, zeichnete sich immer deutlicher ab, dass mit ihrem Shunt (Hirnkatheter zur Ableitung von Flüssigkeit) etwas nicht stimmen könnte. Sie klagte über Kopfschmerzen, schlief mehr als sonst und wollte sich schließlich gar nicht mehr aufrecht halten. Sogar gegessen und getrunken hat sie im Liegen. Ein typisches Anzeichen von Überdrainage. Nach zwei stationären Krankenhausnächten wurden wir zunächst noch einmal nach Hause geschickt mit der Hausaufgabe, noch mehr zu trinken, aber es half alles nichts – das Shunt-Ventil musste getauscht werden. Mitte Juni schließlich war es dann so weit. Die Maus hat alles gut überstanden und war fast sofort wieder fit und auch endlich wieder „ganz die Alte“. Bis September kamen noch Termine zum Entfernen des Nahtmaterials und postoperative Kontrollen – dann war das Thema schon fast wieder vergessen. Die Haare wuchsen auch fleißig nach.

Im Oktober dann, bei einer Routinekontrolle beim Orthopäden, der nächste Schock. Drei Ermüdungsbrüche an den Zehen auf beide Füße verteilt – wenn schon, denn schon. Da wir in wenigen Tagen in den Urlaub fahren wollten und der kleine Bruder obendrein ein schlimm verletztes Auge durch einen Unfall im Kindergarten hatte (und selber fast hätte operiert werden müssen), schickte der Orthopäde uns erstmal ohne OP-Termin nach Hause, um zunächst Kraft zu tanken. An Entspannung und Erholung war natürlich im Urlaub nicht zu denken. Ende November, eine Woche vor Mausis 6. Geburtstag, war es dann so weit. Nächster Check-in in einer Klinik. In aller Herrgottsfrühe wurden wir geweckt, dann ging es recht zügig los. Im Gegensatz zu unserer Kinderklinik durfte ich leider bei der Narkose nicht dabeibleiben, aber die Maus war tapfer. Nach endlosen fast 5 Stunden kam sie endlich aus dem OP zurück. Man hatte uns Bescheid gegeben, so dass wir vor dem Aufwachraum schon auf sie gewartet haben. Zum Glück musste sie nicht beatmet werden. Ansprechbar war sie aber kaum. Sie fing recht zügig an zu brechen und konnte mir immerhin noch mitteilen, dass sie Pipi muss. Da sie ein Inkontinenzmedikament bekommt, muss sie alle 4 Stunden katheterisiert werden. Vor der OP hatte ich mehrfach darauf hingewiesen, dass sie einen Blasenkatheter benötigt, wenn sie intravenös unter der OP Flüssigkeit bekommt. Leider wurde das vergessen, so dass das arme Kind sich schon wer weiß wie lange gequält hatte. Ich rannte also 4 Etagen hoch in unser Zimmer, um unser Katheter-Zubehör zu holen und flog wieder nach unten, um das arme Kind zu erlösen. Sie kam recht schnell wieder auf Station, war aber bis spät abends kaum ansprechbar. Beide Beine waren bis unter die Knie dick eingegipst, Drähte und Drainagen ragten heraus – es hieß „cool bleiben“. Ende der Woche durften wir auf mein Drängen hin nach Hause. Ich musste schließlich noch Mausis Geburtstag vorbereiten. Es folgten vier endlose Wochen im Rollstuhl, die die Mausi schließlich zermürbten. Auch, wenn sie sich nie beschwerte, so sah man ihr doch deutlich an, wie unglücklich sie oft war. Der Kindergarten fehlte ihr, und Vieles, das vorher selbstverständlich war, war jetzt wegen der Immobilität schwer oder gar nicht umzusetzen. Wir freuten uns regelrecht auf den Termin, an dem die Drähte gezogen werden sollten. Als es vermeintlich so weit war, zeigte das Röntgenbild jedoch, dass wir das lieber noch verschieben sollten. Leider hatte ich bei unserem Orthopädie-Menschen schon einen Termin für Gipsabdrücke für die neuen Orthesen ausgemacht, den wir dann auch wahrnahmen. Verband ab, Frischhaltefolie um die Füße und Beine und losgegipst. Eine halbe Woche später durften die Drähte nach einem weiteren Röntgenbild dann endlich raus. Schließlich stand Weihnachten schon unmittelbar vor der Tür, und man war ja dankbar für jede Infektionsquelle weniger. Auch an diesem Termin war die Mausi tapfer. Ich habe ihr gut zugeredet, der Papa hat die Beine fixiert, und der Oberarzt hat gezogen. Da bei uns ja selten was auf Anhieb klappt, war einer der Drähte natürlich hartnäckig und schwer zu ziehen. Der Ruck ging durchs ganze Kind, aber nach ihrer eigenen Aussage tat es nicht weh (das hatte der Arzt zuvor auch versprochen). Ganz knapp vor Weihnachten konnten wir die Gipsschienen endlich in die Tonne kloppen und die neuen Orthesen abholen. Ich weiß nicht, wer vor dem ersten Stehversuch mehr Angst hatte – die Mausi oder ich. Die Mausi hatte Angst, dass sie sich sofort wieder was bricht, und ich hatte Angst, weil ich nicht wusste, ob sie durch die vier Wochen im Rollstuhl überhaupt noch in der Lage sein würde, auf eigenen Beinen zustehen. Denn natürlich hatten die eh schon kaum vorhandenen Muskeln noch weiter abgenommen. Doch es klappte. Als wir schließlich zu Hause waren, musste ich sie regelrecht bremsen, damit sie wirklich langsam wieder anfängt. Der Orthopäde hatte gesagt, wir müssten mit Entzündungen rechnen, da die neue Knochensituation in den Füßen (auch die Sichelfußstellung war behoben worden, deshalb hatte die OP auch so lange gedauert) natürlich auch für Mausis Körper neu und ungewohnt sei und die Füße mit einer Entzündung reagieren könnten. Trotzdem: der Rolli musste in den Keller – Mausi „wollte ihn nicht mehr sehen“! Auch die Unterarmgehhilfen waren eher störend als hilfreich und flogen direkt hinterher.

Seit ein paar Wochen ist die postoperative Behandlung abgeschlossen. Wir mussten über Monate regelmäßig zum Röntgen und zur Kontrolle, und nun ist endlich auch die letzte Kerbe im Knochen zugewachsen. Bald sind die neuen Orthesen fertig, die dem Fuß auch wieder mehr Dynamik erlauben.

Theoretisch könnten wir mal aufatmen.

Praktisch sieht es so aus, dass ich mich permanent mit den Widrigkeiten, die Mausis Einschränkungen mit sich bringen, herumschlagen muss. Ich möchte eines vorwegnehmen: ich bin nicht verbittert – ich fühle mich nur oft von meinen Mitmenschen unverstanden. Und ich frage mich oft, ob mir überhaupt mal jemand zugehört hat in den letzten Jahren. Ob es wirklich jemanden interessiert, warum bei Mausi manche Dinge sind, wie sie sind. Es folgen einige Beispiele.

In der Kita hat meine Tochter eine Integrationshelferin. Leider darf diese weder katheterisieren, noch Medikamente verabreichen. Parallel kommt also einmal täglich ein ambulanter Pflegedienst in die Kita. Soweit, so gut. WENN meine Tochter nicht vor oder nach dem Einsatz des Pflegedienstes Pipi muss. Das kommt aber immer mal wieder vor, so dass ich angerufen werde und zur Kita rase, um sie zu katheterisieren. Oder aber, ich komme zur Abholzeit hin und sie klammert sich mit glasigen Augen an mich und weint fast, so voll ist ihre Blase – aber sie hat’s keinem gesagt. Und: WENN kein Ausflug ansteht. Doch als Vorschulkind macht man zahlreiche Ausflüge, die oft auch viele Stunden dauern. Das heißt: Mama muss mit, falls das Kind mal muss. Je nach Entfernung des Ausflugsziels fahre ich sie hin, verdufte wieder und hole sie wieder ab. Oder aber, so wie heute, ist es zu weit weg, so dass ich nun in der Warteecke einer großen Bäckerei sitze und knapp drei Stunden vertrödeln muss. Denn dabei haben möchte man mich offenbar auch nicht. Aussagen wie „wir können nicht mit so vielen Erwachsenen da durchlatschen“ sind, glaube ich, nicht miss zu verstehen. Das Angebot des freundlichen Bäckers, mit durch den Betrieb zu gehen, habe ich abgelehnt. Ich hatte mir vorgenommen, die Zeit zum Telefonieren und Organisieren zu nutzen, womit wir beim nächsten Thema wären: Integrationsfachkraft für die Schule.

Beantragung, Hilfeplankonferenz und Gespräch mit einem Schulbegleitdienst habe ich bereits hinter mir. Nun gilt es, bis zu den Sommerferien eine geeignete Kraft zu finden. Dank Vorschlag vom Amt habe ich eine Fachkraft beantragt, d.h. eine Krankenschwester oder Pflegefachkraft, die auch katheterisieren darf. Ich möchte in der Schule jemanden haben, der meine Tochter in allen Belangen betreuen kann – sonst bringt es einfach nichts. Wie soll sie jemals Mamas Rockzipfel loslassen, wenn ich bei jedem Ausflug dabei bin? Was ist, wenn ich mal krank werde oder wegen des kleineren Bruders nicht kommen kann? Wenn ich doch mal wieder einem Beruf nachgehe? Dann muss es laufen – auch ohne mich. Und wenn man möchte, dass etwas läuft, kümmert man sich am besten selber.

Somit bin ich nun – parallel zum Schulbegleitdienst – auf der Suche nach einer Integrationsfachkraft für meine Tochter. Dank vieler Connections habe ich zahlreiche Tipps bekommen, wo ich es mal versuchen könnte, und ich hoffe, dass wir es bis zum Ferienbeginn schaffen.

Was die Schule betrifft muss ich sagen: ich habe mich selten so verstanden gefühlt. Dort arbeitet man mit Hochdruck daran, dass ab dem 1. Schultag alles so perfekt läuft, dass meine Tochter in Ruhe ankommen und sich wohlfühlen kann. Sie wird einen eigenen Toilettenraum bekommen, wo wir unser ganzes Zeug stehen lassen können. Die Schule hätte auch kein Problem damit, dass ich bei Ausflügen und Klassenfahrten dabei wäre. Im Gegenteil, ich musste mich sogar dazu verpflichten für den Fall, dass diese Situationen sich nicht anders lösen lassen. Dort stehen das Wohl und das Wohlfühlen des Kindes im Vordergrund. Dort vermittelt man mir nicht das Gefühl, eine Helikopter-Mutter zu sein. Und die bin ich auch nicht. Leider lassen mir die Unzuverlässigkeit und die Unfähigkeit anderer Menschen oft keine andere Wahl, als mich selbst um alles zu kümmern. Dann wären auch nicht zweimal die Orthesen kaputt gewesen. Dann wäre meine Tochter nicht diverse Male mit einer randvollen Blase herumgelaufen. Das könnte ich jetzt noch endlos zu weiterführen.

Ich bin so oft enttäuscht. Von der Freundin, die schon kurz nach Mausis Geburt gesagt hat „Ach, Du brauchst mir das gar nicht zu erklären, ich habe von den ganzen Begriffen eh keine Ahnung“. Von einer anderen Freundin, die den Kindergeburtstag ihres Sohnes grundsätzlich in einer Bällebad-/Trampolin-/Kletter-Hölle feiert und meine Tochter jedes Jahr aufs Neue einlädt. Von wieder einer anderen Freundin, die den Kindergeburtstag ihres Sohnes „ohne Elternbegleitung“ feiert, obwohl ihr Sohn dieselbe Behinderung hat und sie weiß, dass ich ggf. katheterisieren muss. Von Fragen wie „Müssen Sie denn wirklich in der Jugendherberge übernachten oder können Sie abends und morgens zum Kathetern kommen?“. Von Aussagen wie „Das schafft Ihre Tochter nicht zu Fuß, das müssen wir anders regeln.“ Da erinnere ich mich gerne auch an den Kita-Start. Anfangs kam die Mausi montags nicht, weil wir da noch vormittags Physiotherapie hatten. Eines Montags wollte sie aber unbedingt noch in die Kita gehen. Als ich sie brachte, wurden wir völlig entsetzt angeguckt. Die Gruppe wollte nämlich gerade zu Fuß zur Bücherei aufbrechen, und wir hatten ja jetzt kein Dreirad oder Bollerwagen dabei. Mit dem gehbehinderten Kind hatte man ja nicht gerechnet und wollte die Gelegenheit direkt für einen kleinen Ausflug nutzen. Das tut weh. Ich habe meine Tochter wieder eingepackt und bin mit ihr nach Hause gefahren. Und von solchen Anekdoten gibt es viele, das kann ich Euch sagen.

Ich weiß nicht, was mehr weh tut. Von Menschen aus dem privaten Umfeld so enttäuscht zu werden oder von – ich nenne es mal – offizieller Seite. Wenn die Enttäuschungen sich dann häufen, steigere ich mich so da rein, dass es schnell in Wut umschlägt. Und dann wächst kein Gras mehr. Aber möchte man das? Muss das sein? Inklusion ist für mich jedenfalls nur ein Witz. Ein schlechter Witz. Und total gescheitert.

Auf ein Neues in der Schule – ich werde berichten!

An dieser Stelle ein riesengroßes Dankeschön an meine Familie fürs Immer-Dasein und Immer-Unterstützen. Gleiches gilt für die vielen lieben Menschen aus dem medizinischen Bereich, die wir in Kliniken und Arztpraxen kennen- und schätzen gelernt haben – Ihr wisst, dass ich Euch meine 😉

Danke fürs Lesen…

P.S.: Der freundliche Bäcker hat mich später übrigens nochmal gefragt, ob ich zum Schlussteil nicht doch mitkommen möchte – und das habe ich sehr gerne (und ein bisschen schadenfroh) dann auch getan…

7 Kommentare

  1. Jessi sagt

    Hut ab, eure Maus ist soooo tapfer! Auch euch den Eltern ein Riesen Lob! Respekt für eure Situation! Man leidet ja so mit wenn etwas mit den Mäusen ist! Ich wünsche euch und einen wunderschönen Schulstart! Glg

  2. Hallo Katharina,

    auch bei uns steht der Schulanfang kurz bevor und ist total aufregend (also für mich, nicht fürs Kind), auch ohne dass wir uns um Rahmenbedingungen kümmern müssen. Ich kann mir grob vorstellen, wie es dir gerade geht. Und andererseits: Wir, die wir nicht so viel Erfahrung mit Inklusion im Alltag haben, benötigen vielleicht ganz einfach mal deutliche Worte. Eine klare Ansage, wenn wir mal wieder gedankenlose Sachen von uns geben und ungewollt verletzen.

    Alles Liebe
    Steffi

  3. Natalie Reimnitz sagt

    Wie gemein und unsensibel die im Kindergarten! Ich habe beim Lesen regelrecht mitgelitten und drücke auch ganz doll die Daumen, dass die Menschen in der Schule die ganzen vier Jahre so aufgeschlossen und hilfsbereit bleiben, wie du es beschrieben hast.
    Ich bin wirklich schokiert, dass es in der heutigen Zeit so kalte und empathielose Erzieherinnen bzw. KiTas gibt!
    Ich habe selber eine Tochter in dem Alter und ich bewundere deine Maus für ihr Durchhaltevermögen. Wahnsinn!
    Schön, dass du hier schreibst und uns teilhaben lässt! DANKE!
    Ganz liebe Grüße
    Natalie

  4. Yvonne sagt

    Also ich kenne dieses Problem genau. Auch unser Kindergarten hatte wenig Verständnis für mich und ich war sehr schnel einfach die Glucke, die ihrem Kind nichts zutraut.
    Allerdings versuche ich auch immer die andere Seite zu verstehen. Deine Freundinnen meinen das ganz sicher nicht böse, sie sind vermutlich einfach überfordert. Und die Mama, die den Kindergeburtstag im Spieleparadies feiert, hat sicher auch dafür ihre Gründe. Warum sollte der Junge denn nicht dort feiern dürfen? Du erlebst doch selbst, wie viele Schwierigkeiten man hat. Vielleicht will sie einfach ein wenig „Normalität“ für ihn?
    Und ganz ehrlich, wenn sie deine Tochter nicht einladen würde, würdest du dich sicher auch ärgern.
    Wie oft bekomme ich die Aussage zu hören: „Man sieht ja gar nix“ (meine Tochter hat eine Hemiparese/ inkomplette Halbseitenlähmung). Das versetzt mir jedes Mal einen Stich. Man kann aber darunter verstehen, dass das Gegenüber einen nicht ernst nimmt, oder aber, dass sie es ganz toll finden, wie gut das Kind damit umgeht. Deshalb versuche ich nicht zu schnell zu urteilen.

    Dir und deiner Tochter wünsche ich auf jeden Fall einen ganz tollen Start in der Schule und viele nette und verständnisvolle Menschen auf eurem Weg.

  5. Kerstin sagt

    Ich kann deinen Frust über die Arbeit der Kita verstehen! Das ist keine inklusion. Bei Kindergarten Kindern ist es doch noch ziemlich einfach für Ausflüge einen Bollerwagen oder buggy für dieses Kind in der Kita zu haben. Das ist nur eine Mini Kleinigkeit und würde schon ein gefühl von „Willkommen sein“ vermittel. Und es zeigt mal wieder inklusion beginnt im Kopf.
    Ich wünsche euch das es in der schule deutlich besser läuft!

  6. Conny sagt

    Hallo,

    ein ganz toller Bericht! Das Problem mit Inklusion kenne ich aus eigener Erfahrung aufgrund eigener Behinderung.

    Ich drücke euch ganz toll die Daumen das mit der Schule für eure Mausi klappt und sie sich dort wohl fühlt.

    viele Grüße Conny

  7. Dieser und auch der vorherige Post haben mich sehr bewegt. Ich wünsche euch von Herzen alles erdenklich Gute und drücke die Daumen ganz fest für einen wundervollen Schulstart und einer Schulzeit, an die alle mit Glück und Freude zurück denken können.

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