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WiB – so ein 8. Kpostak

Vorab möchte ich mich im Namen von Sonea für die unendlich vielen Glückwünsche bedanken. Das war ganz schön überwältigend und so gerne ich würde, schaffe ich es wohl nicht mich bei jedem einzeln dafür zu bedanken. Und Sonea würde ich das auch ungern überlassen, denn sie würde die Chance an meinem Rechner einladend nutzen und nach „bibiontina“ (Bibi und Tina) oder „wunssetlkpostak“ (Wunzettel Geburtstag) oder „jako“ googeln und fleißig den Warenkorb voll packen.

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Ein aufregendes Wochenende liegt hinter uns. Ich liebe es ja die Bude voller Gäste zu haben und wir haben uns alle sehr auf den Kindergeburtstag von Sonea gefreut. Die letzte Woche habe ich jeden Abend bis tief in die Nacht damit verbracht auf Pinterest und in Google nach Partyideen für so einen Bibi und Tina Geburtstag zu stöbern. Ich habe einen Spielablauf ausgetüftelt und alles in einer kleinen Partybox bereit gestellt, gut gerüstet für so einen Hexengeburtstag. Sogar ein paar echte Hexensprüche hatte ich mir bereit gelegt.

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Und was soll ich sagen – es war eine unruhige, seeeehr kurze Nacht. Sonea war dreimal vor uns wach. Das hatte ich mir anders gewünscht, aber verstehen konnte ich sie auch. Ich stellte bereits morgens fest, dass ich am liebsten schon abends hätte. Es war einfach viel zu viel Tag für so viel Müdigkeit.

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Aber die Freude meines großen Mädchens über den Tag, auf den sie nun ein ganzes Jahr hingefiebert hatte, wirkte euphorisierend. Um 15 Uhr sollten die Gäste kommen und obwohl Herr Sonnenschein am Vormittag noch eine kleine Tour mit den Kindern eingeplant hatte, damit ich mich um die letzten Vorbereitungen kümmern konnte, schien die Zeit wie im Schneckentempo zu vergehen.

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Doch dann kamen die kleinen Partyhexen alle, wie abgesprochen, auf einem Schlag. Wir warteten noch eine kleine Weile mit unserem Partyprogramm, weil drei Hexen noch fehlten. Sie hatten weder zu- noch abgesagt… und blieben fort. Es war ein wenig enttäuschend, aber Sonea schien mit ihren fünf anderen Gästen glücklich genug zu sein, denn sie beklagte abends nur traurig, dass ihre Patencousine nicht zu ihrem Geburtstag gekommen ist.

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Nun, die Party an sich hatte ich auch ein wenig anders geplant. Und vielleicht hätte ich die vergangene Woche auch einfach ein bisschen mehr zum Schlafen genutzt als die Party des Jahres vorzubereiten.

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Es war sehr schwer die Kinder für das Partyprogramm, das ich ausgetüftelt hatte, zu begeistern. Irgendein Kind blieb immer lieber in einem der Kinderzimmer und spielte mit irgendwelchen Spielsachen.

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Eins der Kinder war im totalen Süßigkeitenrausch und konnte gar nicht genug von alledem bekommen. Beim Stopptanz hatten alle offensichtlich großen Spaß. Es gab zwischendurch ein bisschen Geschrei von einer völlig überreizten Sonea, die lieber die Musik auf ganz laut und auf ganz leise drehen wollte, als sich am Tanz zu beteiligen. Und die Kinder, die ausschieden, weil sie nicht rechtzeitig stoppten, tanzten lieber weiter. Vielleicht hätte ich an dieser Stelle mein Rahmenprogramm einfach umschmeißen und aus allem eine Hexendisco machen sollen. Zwischendurch äußerte Herr Sonnenschein noch Bedenken, dass wir die Disco der Hüpferei und Stampferei wegen vielleicht besser eine Etage höher in die Kinderzimmer verlagern.

Das Topfschlagen boykottierte eins der Kinder und sagte „ich will aber lieber spielen!“ während das Süßigkeiten süchtige Kind über Bauchschmerzen klagte und wenig später mit einem Becher Salzstangen abmarschierte.

Immer wieder musste ich die Kinder zusammen trommeln, denn die Kinderzimmer waren spannender als mein komplettes (langweiliges) Partypaket. Mona, unsere Babysitterin, die zur Unterstützung und um mit Sonea zu feiern zur Party gekommen war, schaute mich mitleidvoll an. Ich fühlte mich wie nach einem Workout im Fitnessstudio und ein bisschen war ich enttäuscht, dass meine nächtelange Planung nicht aufging.

Irgendwie hatte ich das Gefühl nicht mehr gebraucht zu werden. Die Zeit, wo die Kinder lieber ohne die Eltern Partys feiern, beginnt also genau jetzt – mit acht Jahren. Interessant.

Ich wurde im Prinzip nicht mehr gebraucht. Also beschloss ich das Partyprogramm ein wenig abzukürzen und zu der finalen Schatzsuche über zu gehen, die ich innerhalb der Wohnung geplant hatte, weil die Wetterprognosen und das Regenwetter keine Schnitzeljagt zuließen. „Ich will aber raus gehen! Ich brauche frische Luft!“ beklagte sich eine der Partyhexen. Ich schaute ein wenig verzweifelt aus dem Fenster, der Himmel behangen mit dicken Regenwolken.

Der erste Hinweis auf den Schatz befand sich in einer Flaschenpost in unserer Badewanne. Diese verwies auf eine Drachenhöhle, die von einem echten, schlafenden Drachen bewacht wurde. In der dunklen Höhle befanden sich leuchtende Würmer (Knicklichter) mit weiteren Lösungsbuchstaben zu dem Ort, an dem sich der Schatz befand.

Die Kinder stürmten das Badezimmer, die Treppe polternd hoch zu der Drachenhöhle (das abgedunkelte Zimmer vom kleinen Bruder), kletterten über den schlafenden Drachen (der bei dem Lärm und der Kletterei kaum noch geschlafen haben kann) und räumten innerhalb einer Minute alle Leuchtwürmer aus dem Zimmer. Die Vorbereitung des ganzen Spektakels hatte Stunden länger gedauert.

Das Lösungswort lautete „Martinshof“ und siehe da – an Soneas Zimmer hing plötzlich ein Schild, auf dem Martinshof stand. Die Kinder stürmten mit Geschrei den Martinshof und fanden in wenigen Sekunden den (gut versteckten) Schatz. Während sich das Bauchweh-Kind über die Süßigkeiten am meisten freute und mit einer Handvoll verschwand, suchten sich die anderen Kinder jeder eine der Turnierschleifen aus der Kiste aus.

Eins der Kinder kam anschließend zu mir und fragte, wo sich denn nun der richtige Schatz befände. Die anderen spielten immer und immer wieder die Schatzsuche nach, versenkten die Flaschenpost in der Badewanne, um anschließend kreischend mit der nass-tropfenden Flasche rumzurennen und zu rufen, dass sie den HINWEIS gefunden haben.

Unterm Strich hatten sie wohl alle irgendwie Spaß. Glaube ich. Hoffe ich. Aber so ganz genau weiß ich es nicht. Denn ich durfte nicht mitspielen.

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Was freute ich mich auf den Sonntag. Da erwarteten wir nur meine Mutter und meinen Bruder zum Kaffee und Kuchen.

Ich freue mich nun auf eine Woche ganz normalen Alltag. Denn nach der Party ist vor der Party.

Heute bin ich seit langem auch mal wieder beim Wochenende in Bildern dabei.

 

19 Kommentare

  1. Alina sagt

    Das sieht nach einem gelungenen Hexen Geburtstag aus <3
    Traumhaft. Sonea verdient auch nichts anderes, als den perfekten Tag.

    Alles Liebe aus der Ferne

  2. Sunev sagt

    Liebe Katharina,
    wir haben auch schon die Erfahrung gemacht, dass nicht immer alle Kinder mitmachen wollen und planen meist nur eine große Aktion nach dem obligatorischen Kuchenessen, bei der alle Kinder mitmachen müssen und meist auch noch motiviert sind. Notfalls mit nachhelfen. Das war dieses Jahr eine große einstündige Schatzsuche draußen. Hat dann sogar noch etwas länger gedauert. Wir hatten Glück mit dem Wetter. Danach dürfen die Kinder tatsächlich machen, was sie wollen. Drei wollten noch ein paar Spiele spielen. Haben wir dann für die drei gemacht. Zwei Mädels saßen am Basteltisch. Und der Rest war im Kinderzimmer. Aber alle zufrieden. Für uns ist es auch gut, wenn es sich etwas verteilt, weil unsere Wohnung nicht so groß ist. Hat also auch praktische Gründe.
    LG, Sunev

  3. Irene Knapp sagt

    Liebe Sonea, nachträglich alles alles LIEBE zu deinem Geburtstag! Möge dich das Glück und die Liebe ein Leben lang begleiten.

    So eine schöne Geburtstagsfeier! Toll

    Alles Liebe
    Irene

  4. Ich kann dir den“Basti-Bus“ sehr empfehlen für den nächsten kindergeburtstag.
    Darüber hinaus finde ich es äußerst unhöflich nicht zu -/abzusagen-auch bei einem Kindergeburtstag.
    Man muss ja auch planen können usw.
    Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Kommunikation mit steigender elektronischer Kommunikationsmöglichkeit sinkt 😤🙄
    Ich bewundere deine Ausdauer und Kraft beim Vorvereiten – es war bestimmt super für die Kids 👍🏻

  5. barbarawinstel sagt

    Klingt nach dem ganz normalen Geburtstagswahnsinn – hat aber (aus meiner Sicht) leider auch damit zu tun, dass die meisten Kinder es einfach verlernt haben, mal länger als 5 Minuten (gemeinsam!) bei einem Spiel und sich darauf einzulassen – oder vielleicht auch mal bei einer Aktion mitzumachen, die sie spontan ablehnen. Ganz ehrlich? Ich bin bei meinen Jungs (7 und 13) mittlerweile echt stringent und mache klare Ansagen. Nicht-Mitmachen gibt’s bei unseren Kindergeburtstagen nicht, klar, ich ziehe es spaßig auf, habe aber auch schon gesagt: wer keine Lust auf Spiele hat, kann gleich wieder heimgehen. (Hat noch keiner gemacht). Bislang hatten am Ende alle superviel Spaß, auch die üblichen Knalltüten, die beim Schokolade-Essen ständig aussetzen wollen….;-). Auslagern finde ich erst ab einem bestimmten Alter sinnvoll…; von Indoor-Geburtstagen, Schwimmbädern etc. haben beide Söhne schon längst die Hucke voll („Mama, da spielen ja alle nur für sich“). Lass Dich nicht unterkriegen: garantiert hat’s den Kindern trotz Chaos Spaß gemacht. Meine Jungs (selbst der Große!) gehen jedenfalls nach wie vor lieber zu Geburtstagen, wo sich jemand noch selbst Mühe gemacht hat (das sehen sie nämlich sehr wohl!!!), wo’s Kuchen und Eis gibt und eine Schnitzeljagd (oder ein Lagerfeuer). An diverse Kinoverstellungen (für mich komplett daneben am Geburtstag!) oder Theateraufführungen erinnert sich heute keiner mehr – aber über die gemeinsam verspeisten Hot-Dogs DANACH oder die aus dem Rucksack kullernden Frikadellen beim Schatz-Picknick sprechen meine Kinder noch heute. Nicht aufgeben: sondern sich einfach mal trauen, auch am Geburtstag klare (Mit)spielregeln aufzustellen. (STATIONEN zerstören? Wo gibt’s denn sowas? Den Knaben hätte ich abholen lassen, sorry, sowas brauche ich nicht).
    LG, evi

  6. Saskia sagt

    Den Fotos nach zu urteilen hatte deine Tochter einen tollen Geburtstag. Und das ist es doch was zählt. Ich habe mir schon vor ein paar Jahren abgewöhnt, allzu viel zu planen für die Kindergeburtstage. Irgendwie haben die Kinder alleine ganz wunderbar gespielt, und allzu viel „Programm“ schien sie eher zu stören – und mich angesichts des sehr zurückhaltenden Enthusiasmus eher zu stressen. Also gibt es inzwischen ausser der obligatorischeb Schatzsuche (mal sehen, ob die sich irgendwann leerläuft) nur noch eine weitere „Hauptattraktion“. Und als selbst die beim letzten Geburtstag meiner Tochter in die Hose ging, weil der Kleber für die selbstgemachten Schneekugeln einfach nicht kleben wollte, waren die Kinder erstaunlich entspannt. Und ich habe mir fest vorgenommen, das beim nächsten Mal auch zu sein. Mal sehen, ob mir das in ein paar Wochen auch tatsächlich so gelingt 😉
    Viele Grüße Saskia

  7. Cornelia sagt

    Hallo Katharina,
    wir hatten letztes Jahr im Sommer bei super Wetter auch einen Kindergeburtstag mit drei Mädchen und drei Jungen. Nach dem Kuchen essen ging es raus auf unseren Hof und da gab es schon die ersten Tränen. Nach den ersten zwei/drei Spielen mit Wasser saßen die Mädchen mit Kreide auf den Steinplatten und die drei Jungen hatten einen Heidenspaß dabei, mich die ganze Zeit mit ihren Wasserpistolen und Wasserbecher nass zu spritzen. Sie hatten Badesachen an, ich natürlich nicht. Das war alles ein wenig anderes geplant, aber im Endeffekt hatten wir alle einen Riesenspaß, die Jungen beim Nassmachen, ich mit meiner Abkühlung und mal wieder so richtig albern sein zu können und die Mädels beim Zuschauen.
    Bei jedem unserer Geburtstagsfeiern hatten wir irgendwann den Punkt, dass die Kinder lieber ein wenig alleine spielen wollten, entweder draußen auf dem Hof oder im Kinderzimmer. Das bedeutete für uns Eltern immer einen Moment durchatmen.
    Und die Anzahl der Kinder war bisher maximal acht Gäste – weil mehr nicht an unseren Tisch passen. Aber ich war immer heilfroh, dass ein oder zwei nicht kommen konnten.

    Gute Nerven für den nächsten Kindergeburtstag und ich bin sicher, den Kids hat es trotz allem super gefallen.

    Liebe Grüße
    Cornelia

  8. Liebe Katharina,
    wie schaffst Du dass, die Erlebnisse des Tages genau so rüber zu bringen, wie man sie erlebt hat, das ist so toll, du findest immer die passenden Worte! Ich musste so grinsen, als ich dein Bericht gelesen habe. Vom Süßigkeitensüchtigen Kind bis hin zum Kind, welches lieber oben alleine spielen wollte. 🙂 Es war genauso, wie du es geschildert hast. Aber ich fand es toll so wie es war, die Kinder hätten zwar an manchen Stellen ein bisschen besser mitmachen können, aber alles in allem war das doch wirklich ein gelungener Nachmittag, oder?

    Der Drache hat wirklich fest geschlafen, dass der bei dem Getrampel nicht aufgewacht ist! 😉

    Ich hoffe, dass Du nicht allzu enttäuscht warst, das wir nicht alle Spiele gespielt haben. Ich fand die Spiele, welche du rausgesucht hast echt klasse und finde es wirklich schade, dass wir das ein oder andere Spiel nicht gespielt haben, denn das wäre bestimmt witzig gewesen.
    Ich denke, dass Sonea es zu schätzen weiß, dass ihr beide euch so viele Mühe gegeben habt und so viel Herzblut in die Hexenparty gesteckt habt, denn das ist alles andere als selbstverständlich! Schon die Einladung war der Hammer.

    Jetzt wünsche ich euch noch einen schönen Abend, ich bin dankbar, dass ich die coole Hexenparty mit euch feiern und euch unterstützen durfte, es war ein Nachmittag, den wir alle bestimmt nicht so schnell vergessen werden!

    Deine Mona

  9. Ich komme als erstes etwas hinterher mit den Glückwünschen, weil ich mich am Wochenende in Bayern herum getrieben habe 🙂
    Alles Liebe dem großen Mädchen.
    Ja, solche Geburtstage kenne ich und jetzt bin ich ziemlich aufgeregt, denn Jolina bekommt mit 8 tatsächlich ihren ersten richtigen Kindergeburtstag, hui, im Gegensatz zu Louisas Parties kenne ich die Kinder nicht, was es extrem unberechenbar macht. – No Risko – No Fun

  10. Veronika sagt

    Hallo Katharina,
    genau so eine Party hatten wir auch einmal. Ich habe in liebevoller, nächtelanger Arbeit eine Cowboyparty mit Sheriffprüfung, Sheriffsternverleihung und Co. geplant. Ich war selbst ganz entzückt von den vielen tollen Ideen und Details. Dann kamen die Kinder. 6 Jungen und 1 Mädchen und es war eine einzige Katastrophe. Ein Kind bewegte sich auch nur rund um das Buffet, ein anderes zerstörte sämtliche Stationen und fand alles „Baby einfach“, wieder ein anderer machte bei nichts mit, das Wetter war zum Abwinken und das Geburtstagskind nur am Weinen und sichtlich überfordert mit der Gesamtsituation. Abends als alles aufgeräumt war und das Geburtstagskind im Bett lag, hab ich auch eine Runde geheult, nen Schnaps getrunken und beschlossen bei allen zukünftigen Geburtstagen die Kinder einfach sich selbst zu überlassen bzw. Spielen zu lassen. Mittlerweile fahren wir immer in eine Indoorhalle. Die Bande kann sich austoben, jeder kommt auf seine Kosten und ich schone meine Nerven:-). Auch wenn ich früher immer andere Eltern belächelt habe ( man kann sich doch schließlich für den Geburtstag seines Kindes mal was ausdenken), bin ich froh, mittlerweile auch auf diesen Trichter gekommen zu sein.

    Alles Liebe von Veronika

  11. Kerstin sagt

    Liebe Katharina!
    Das klingt mal wieder nach einer ganz tollen Party ! Und ich glaube mittlerweile , dass Kinder es sehrwohl zu schätzen wissen, wenn Eltern die Party liebevoll vorbereiten auch wenn nicht alle Spiele angenommen werden. Und ob es gut war oder nicht…irgendwie gibt es da andere Kriterien. Ich erinnere mich noch an einen Horrornachmittag mit dem besten Freund des Grossen…es gab permanent Streit, Geheul und “ was sollen wir bloß machen“…ich war froh als es vorbei war. Beide erzählten danach aber tagelang, was sie für einen tollen Tag gehabt hätten; -).
    Erhole dich gut…Karneval ist nicht weit;-).
    LG Kerstin

  12. Friederike Sönmez sagt

    Liebe Katharina,

    es liest sichvurkonisch und ich habe zwischendurch herzlich gelacht, aber ich habe phasenweise auch wirklich mit gelitten und habe jetzt schon ein bisschen Angst vor dem 1. Kindergeburtstag als Schulkind, der bei unserem Ältesten im Mai ansteht. Im letzten Jahr waren wir mit der Lego Ninjago Party wirklich die Helden der Kinder. Ob das dieses Jahr auch noch so sein wird? Ich sträube mich ja wahnsinnig gegen „Kindergeburtstag im Indoor-Spielplatz“, aber vielleicht ist das doch eine Option. Für Sonea’s 9. Geburtstag vielleicht auch😂😂😂😂

  13. Ani Lorak sagt

    Ich musste lachen und bestätigen, dass auch meine tollen Pläne bereits unbeachtet blieben und keiner mit mir spielen wollte… Ja – das ist schade. Stelle aber auch immer öfter fest, dass es wohl nicht üblich ist, zu- oder abzusagen trotz Bitte auf der Einladung mit Datum und TelNr…. Naja – hauptsache, das Geburtstagskind war glücklich. Ein Querschläger ist immer dabei, ob Jungs oder Mädelsgeburtstag selbst erlebt, selbst gerade gestern von meiner Schwester gehört. Versuche mir auch selbst immer zu sagen: Bleib locker, kauf genug Süsses, jag die Kinder raus und habe einen Film in Petto. Schließ die nicht gebrauchten Räume ab, räume die Hälfte der Spielsachen raus (Guter Tipp einer Erzieherin vor dem 2. Geburtstag unseres Sohnes….) Hoffe, Ihr hattet gestern einen schönen Tag. Lieben Gruß

  14. Uta Hesse sagt

    Liebe Katharina,
    was soll ich sagen, ich verstehe dich ganz genau. Nun bin ich eigentlich sogar ausgebildete Pädagogin und das Bändigen einer Meute mein täglich Brot, aber so ein Kindergeburtstag ist etwas gaaaaanz anderes. Da habe ich schon das ein oder andere Mal an meinen Kompetenzen gezweifelt, wenn ich wieder mal versucht habe, alle für dasselbe Spiel zu begeistern (Was in der Schule seltsamerweise überhaupt kein Problem wäre). Wir haben nun wirklich schon viele Geburtstage veranstalten (und immer zu Hause mit Spielen und basteln etc.) und egal ob drin oder draußen (Sommer-, Herbst- und Winterkind), es gibt immer ein Kind was sich irgendwie „abseilen“ möchte. Und wenn man selbst dachte, boah was war das denn für ein Geburtstag…..die Kinder fanden es trotzdem toll. Sie haben nichts vermisst und gar nicht gemerkt, dass der „Plan“ doch ein ganz anderer war. Also mach dir keinen Kopf und sei das nächste Mal mutiger im >Plan ändern<. LG Uta

  15. Annika sagt

    Stell dir mal vor, alle 8 geladenen Hexen wären gekommen 😉😂.

    Ich habe die ganze Zeit gedacht: „Gleich ist es so weit! Gleich übergibt sich das eine Kind!“

    Später schreibe ich noch mal mehr.

    Liebe Grüße von Annika

      • Annika sagt

        So, ich noch mal.

        Ja, irgendwann darf man als Erwachsener nicht mehr „mitspielen“ ; ) Das ist so! Und dieser Moment scheint so mit 7-8 Jahren gekommen zu sein.

        Ich selbst habe mal für ein Jahr lang Kindergeburtstage in einem Kindermuseum organisiert. Sie waren sehr gut besucht und immer ausgebucht. Wir hatten einen tollen Raum und ich hatte viele Ideen in peto, aber ich war auch froh, dass wir zusätzlich das Museum zur Verfügung hatten (zum freien Erkunden, für eine Ralley, eine Schatzsuche oder wie ich es auch immer nannte ; )
        Ach, und das jeweilige Geburtstagskind hat in den 3 Stunden IMMER mindestens 1x kurz geweint (weil nicht alles 100%ig nach Plan lief, wegen der Müdigkeit, der Anspannung, einem Streit mit der Freundin, einem unpassendem Geschenk, einer kleinen Beule ausgelöst durch Wildheit etc.).

        Nachdem wir einen ganz grausamen 8. Geburtstag mit unserer Großen hatten (eine Übernachtungsparty, bei der ich dann am Ende mit dem Großteil der Meute mit dem Hund spazieren gegangen bin und unsere Kind im Endeffekt kreischend bei uns im Bett eingeschlafen ist, weil sie einfach einmal zu überfordert war und es Streitereien mit den Gästen gegeben hat), feiern wir 1. Auch nur noch außerhalb (Kino, Schlittschuhlaufen und Klettern) und 2. Mit weniger Kindern (höchstens 5). Für die Kleine gab es zum 7. Geburtstag auch zum ersten Mal einen Geburtstag außer Haus (einen Zoogeburtstag). Ich habe das Gefühl, dass es besser ist, wenn die Kids gar nicht oder nur ganz kurz die Wohnung betreten. ODER man lässt sie einfach spielen ohne etwas zu erwarten (mit Musik, Süßkram, vielleicht einem Film, ein paar Geschenken in peto). Bei unseren „Erwachsenengeburtstagen“ mit Kindern verschiedener Altersklassen, kommt es immer ganz gut ein paar Süßigkeiten oder Geschenklein zu haben …. und plötzlich verlangen sie von sich aus einen Topf und einen Löffel und spielen ganz alleine Topfschlagen! (Selbst erlebt … und die Kinder waren Mädchen und Jungs zwischen 1-11 Jahren ; )

        Mach` dir keinen Stress! Sie haben den Geburtstag sicherlich in ganz toller Erinnerung behalten!

        Liebe Grüße von Annika

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