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Rock my Life!

Durch ein paar empörte Beiträge, die in meiner Facebook-Timeline aufploppten, habe ich von einem sehr unschönen Zwischenfall während einer Tanzshow eines privaten Fernsehsenders erfahren. Ich schaue eigentlich so gut wie nie fern und habe mal wieder nix mitbekommen. Es geht darum, dass in einer Tanzshow eines privaten Fernsehsenders behinderte Menschen umgesetzt wurden, damit sie im Fernsehen nicht zu sehen sind. Nun, ich habe das Thema nicht allzu intensiv verfolgt, aber in der Stellungnahme durch den Sender hieß es wohl, dass man diese Personen zum eigenen Schutz in die Nähe des Notausgangs platziert habe. Das ist natürlich völliger Bullshit. Dass es für die Sicherheit aller keinen Sinn macht behinderte Menschen an den Notausgang zu platzieren, darüber müssen wir nicht wirklich diskutieren. Normalerweise würde ich mich über so einen Vorfall nicht auslassen, schon gar nicht öffentlich, aber er zeigt mir mal wieder sehr deutlich wie unsere Gesellschaft tickt. Es ist natürlich ganz klar, dass die junge Frau mit dem Down-Syndrom, die man unter anderem umgesetzt hatte, die Show gerockt und den attraktiven Kandidaten auf der Tanzfläche die Show …

Logo für Wikinger

„Ich mach das bald nicht mehr mit!“ faucht Herr Sonnenschein mich zur Begrüßung am Telefon an. „Was ist denn los?“ frage ich verdutzt und es folgt ein Wortwirrwar, welches ich nur schwer entzerren kann, bis es endlich Sinn macht. Vielleicht erinnert Ihr Euch an meinen Beitrag Grasrupferei, mit dem ich damals ins Rennen für den Eltern-Blogger-Award von Ernstings Family gegangen bin. Nachdem es hieß, dass mein Sohn in verschiedenen Bereichen noch ein wenig Unterstützung bekommen könnte, verlor ich völlig das Gefühl für ihn. Eigentlich habe ich ein sehr ausgeprägtes Bauchgefühl, auf das immer sehr gut Verlass ist. Plötzlich war es, als wäre mein Kind ein völlig anderes, mir fremdes, von dem die Ärzte, Erzieher und später Therapeuten sprachen. Mein wunderbares Kind, plötzlich so fehlerhaft. Ich sah nicht mehr das Licht, sondern nur noch den Schatten und die Bereiche, in denen mein Kind eben nicht so stark war. Ich begann nur noch mich darauf zu konzentrieren was er alles nicht kann und übersah dabei fast wie er in anderen Bereichen erstrahlte. Ein gezeichnetes Dreieck, Kreis und Quadrat sehen bei …

Auf Großstadtsafari durch Köln

Wenn wir Richtung Köln Mülheim fahren und von der Autobahn runter, geht auf dem Rücksitz ein aufgeregtes Schnattern los. Sie können den Namen gerade mal aussprechen, kennen den Laden aber in und auswendig. Da steht sie ganz verlockend: die-kleine-Kinder-große-Kinder-Welt.  Wer kennt dieses riesige, kunterbunte Spielzeuggeschäft nicht? Die Rede ist natürlich von Toys“R“us. Am Wochenende waren wir auf Großstadtsafari quer durch Köln, links- und rechtsrheinisch und haben Giraffen gesucht. Aber nicht irgendwelche Giraffen, sondern Geoffrey, das Maskottchen von Toys“R“us. Ich glaube, es waren insgesamt 20 von 30 Stück, die wir bereits entdeckt haben. Aber was hat es mit den versteckten Giraffen auf sich? Ganz einfach: Toys“R“Us wird 30 Jahre alt und deshalb hat man sich für kleine und große Spielzeugfreunde ein tolles Partyspiel überlegt. Früher gehörte zu einem richtig coolen Kindergeburtstag eine Schnitzeljad dazu. Und genau die erwartet Euch seit dem Wochenende in Köln. Nur noch viel, viel cooler. Die ungefähren Standorte der einzelnen Geoffreys, die übrigens von verschiedenen Prominenten, wie Eva Imhof, Caroline Frier und Timo Hildebrand individuell gestaltet wurden, findet Ihr in der interaktiven …

Haialarm auf dem Fischmarkt

Was kann noch schief gehen, wenn man seinen Kindern Shirts näht, nicht den Fehler macht nur eins von beiden zu benähen und auch mit der Stoffwahl einen absoluten Volltreffer landet? Richtig! Die Location, um das ganze Ensemble auch noch zu fotografieren, kann einem natürlich einen gewaltigen Strich durch den Sonntagsausflug machen. An den Kindern kann das natürlich nicht liegen. Die tragen den Sonnenschein ja quasi im Namen. Am Sonntag planten wir einen Ausflug zum Fischmarkt nach Deutz. Dort wollten wir längst einmal hingefahren sein und unser letzter Ausflug in den Rheinpark war eigentlich auch ganz nett. Soweit der Plan. Angekommen waren natürlich sämtliche Parkplätze überfüllt. Glücklicherweise waren wir mit meinem Auto unterwegs. Denn der Plan war außerdem, dass ich im Anschluss unseres Ausflugs noch ein bisschen Autofahren übe (denn dafür waren in den bisherigen Ferien zwar Zeit, aber keine Nerven). Wir brauchten also nur einen kleinen Parkplatz und den fanden wir dann auch überraschend schnell. Im Rheinpark peilten die Kinder sofort den Spielplatz an und ließen sich auch überraschend schnell überreden weiter zu gehen, denn wir wollten ja eine Runde über …

Fazit aus drei Wochen Sommerferien: Spiderman ist tot!

Wir sitzen im Auto, eine recht kurze Fahrt zum Supermarkt und doch lang genug, dass auf dem Rücksitz die Fetzen fliegen, ein Puppenschuh von hinten nach vorne geflogen kommt, dicht gefolgt von Handgemenge und Gekreische. Dazwischen brüllt Herr Sonnenschein, dass im Auto nicht mit Sachen rumgeschmissen wird. Sie schaffen es keine fünf Minuten im Auto zu sitzen, ohne sich zu zoffen. Immerhin versteht Sonea es sich für ihr Temperamentsausbruch zu entschuldigen „Tschilligung Simon*!“. „Das heißt nicht TSCHILLIGUNG! Das heißt ENT-SCHUL-DI-GUNG!“ eifert der kleine Besserwisser anstatt einfach die Entschilligung seiner Schwester anzunehmen. „ENT-schilligung!“ verbessert sich Sonea, die es wirklich ernst meint. Ich muss mir auf die Lippe beißen, um nicht laut loszuprusten, obwohl mir diese ständigen Streitereien auf dem Rücksitz tierisch auf den Keks gehen. Ich liebe meine Kinder wirklich sehr und jedes ist für sich gesehen, einfach wunderbar. Aber zusammen haben sie einen Pearl Index von Minus 300. Mindestens. Das effektivste Verhütungsmittel, das der Markt hergibt. Oder aber: wie Mentos und Cola. Wehe man gibt das Mentos in die Cola. Oder aber: die Dickköpfigkeit meiner Tochter erfährt …

Eine kleine Oase auf einem Trip durch die Wüste

… oder aber das Bloggerelterncafé 2017 von Styleranking. Es ist gefühlt schon wieder eine kleine Ewigkeit her, dass wir Meeresluft geschnuppert haben. Dabei ist es erst ein paar Wochen her, dass wir unseren kleinen, aber feinen Familienurlaub in Büsum verbrachten. So schön diese Woche an der Nordsee auch war, alleine der Gedanke an die Rückfahrt lässt meinen Stresspegel deutlich ansteigen. Oder milder ausgedrückt, sie war mindestens genau so stürmisch, wie der Wellengang der Nordsee in jener Woche. Mein Plan, dass die Kinder nach dem frühen Start in den Tag sicherlich schnell einschlafen würden, ging einfach nicht auf. Dauerstreit um Nichts und für einfach nur angeschaut (noch nicht einmal mit Zunge rausstrecken) oder aber das Bein zu weit rüber gestreckt… ach, Ihr kennt das sicherlich. Und falls nicht, habt Ihr einfach nur Glück… oder aber keine Kinder. Auf jeden Fall war ich einfach nur dankbar für den Zwischenstopp, den wir auf der Strecke Büsum – Köln einlegten. Es fehlte uns zwar nur noch eine knappe Stunde Autofahrt nach Hause, aber die wäre unzumutbar und unverantwortlich gewesen …

Ilmava *Verlosung*

Hab ich schon erwähnt, dass ich Urlaub habe? Und jetzt, wo ich ausgiebig Zeit zum Nähen hätte (also rein theoretisch, denn praktisch sind da noch zwei Kinder und vielleicht auch noch ein flauschiges Etwas, die ich nicht unbeaufsichtigt lassen kann) und außerdem ist meine Ovi kaputt. Also kann ich einen Punkt, auf den ich mich besonders in meiner Urlaubszeit gefreut habe abhaken. Theoretisch. Praktisch ist jeder Tag einmal zu Ende und kaum zu glauben, aber auch die Kinder sind irgendwann einmal müde und nicht nur das. Idealer Weise schlafen sie dann auch. Und wenn ich selbst nicht komatös daneben liege, geht es nochmal schnell an die Nähmaschine. Soweit das eben möglich ist. Gestern reichte die Zeit auf jeden Fall für ein Rucki-Zucki Kleiderprojekt. Und schwubs habe ich ein neues Lieblingskleid im Kleiderschrank. Auf das Maxikleid Ilmava habe ich mich monatelang gefreut und einige Stoffe bereit gelegt, die unbedingt zu einer Ilmava vernäht werden sollten. Luftige Maxikleider kann man schließlich nicht genug im Schrank haben. Zumindest theoretisch… aber mit dem Wetter ist das diesen Sommer wie …

Tamme – unser pflegeleichtestes, neues Familienmitglied

Vier aufregende Wochen liegen hinter uns und eine spannende Zeit vor uns. Wir haben in den letzten Wochen sehr viel Zeit draußen verbracht und das nicht nur bei gutem Wetter. Wir haben Sommer, da macht ein bisschen Regen nichts aus. Außer der Starkregen in der vergangenen Woche vielleicht. Den braucht natürlich keiner. Wir haben zwar keinen Garten, dafür eine große Terrasse, die viel Platz bietet. Theoretisch auch für ein Pferd. Nachdem Sonea inzwischen über ein Jahr zum Voltigieren geht und das Pferdefieber auch vor dem Down-Syndrom natürlich keinen Halt macht (denn in den allermeisten Dingen unterscheidet Sonea sich eben nicht von anderen achtjährigen Mädchen), führte über kurz oder lang natürlich auch an einem Pferd kein Weg vorbei. Nun, Ihr wisst wie lange ich bereits für einen Familienmops kämpfe und immer wieder kläglich gescheitert bin. Wie sollte Sonea da mit ihrer Pferdeliebe das Herz von Herrn Sonnenschein eher erweichen können? Tja, aber Ihr wisst sicherlich auch selbst wie das ist mit den Vätern und ihren Töchtern. Natürlich können sie ihrer Prinzessin keinen Wunsch ausschlagen. Und deshalb …

Eine magische Ferienzeit

Kinder sind kleine, magische Wesen und im Urlaub verwandeln sie sich gerne mal in kleine Monster und Hexen. Ganz besonders an Regentagen kann man diesen Verwandlungsprozess förmlich zischen und knistern hören. Meistens ist er mit viel Geschrei und Streitereien verbunden. Manchmal gelingt es einem aber diese kleinen magischen Wesen bereits einzufangen, wenn es leicht anfängt zu brodeln. Ein Hexenhut und ein bisschen magisches Werkzeug wirken da wahre Wunder. Besonders an Regentagen, von denen dieser Sommer einige zu bieten hat. Im Harry Potter Alter sind wir noch nicht angekommen, aber die kleine freche Bibi Blocksberg hext hier schon eine ganze Weile rum. Und mit ihr mein Sonnenschein, die binnen Sekunden zur  Gewitterhexe mutieren kann… hex hex. Ich liebe das magische Denken meiner Kinder. Normalerweise hört das ja meistens mit dem Schulalter auf, aber Sonea hat dieses Denken noch nicht abgelegt und der Löwe, der immer alles kritisch hinterfragt, lässt zumindest uns im Glauben, dass er an die Zahnfee, den Weihnachtsmann und den Osterhasen glaubt. „Aber Mama, ich sag das nur, weil eigentlich weiß ich ja, dass …

Ein kleiner Nachtgruß von der Nachtwiese

Was für ein Tag! Wahrscheinich bin ich heute die Letzte bei RUMS. Aber erstmal die Kinder ins Bett kriegen. Das ist gerade die größte Herausforderung des Tages. Sonea hat sich bereits in der Schule munter geschlafen und holt wohl gerade den Schlaf nach, der ihr in der vergangenen Woche nachts gefehlt hat. Sommer unterm Dach und die pure Aufregung. Denn wir haben da ja ein neues Familienmitglied. Im Prinzip läuft unser Alltag ganz normal weiter. Außer, dass wir vielleicht ein bisschen mehr Zeit an der frischen Luft verbringen. Und der Löwe morgens mit mir diskutiert, weil er nicht in die Kita gehen möchte (er könnte ja etwas verpassen). Oder er feilscht mit mir herum, dass ich ihn nach dem Frühstück abholen soll. Zum Glück einigen wir uns meistens auf „nach der Obstrunde“. So ziehen die Tage ins Land und abends bin ich dann zu müde all das zu verbloggen. Oder aber ich habe gar keine Lust drauf. Weil ich froh bin, wenn sie endlich schlafen und ich meine Ruhe habe. Wir waren im Urlaub. Eine …