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Von Teigschlachten und Abenteuerkochen mit der Maus *VERLOSUNG

Meine Kinder lieben es beim Kochen und Backen zu helfen. Ich weiß ihre Hilfsbereitschaft wirklich sehr zu schätzen. Aber ich verzichte auch mindestens genau so gerne darauf. Seitdem Simon dabei hilft das Gemüse zu schneiden, wird er auch etwas probierfreudiger und isst inzwischen außer Kartoffeln auch gekochte Möhren und Kohlrabi. Wobei die Kohlrabi hab ich live noch nicht miterlebt. Das erzählt er mir nur jedes Mal, wenn ich ihn aus der Kita abhole „Gekochte Kohlrabi ist mein Lieblingsessen!“. Sonea ist da wesentlich unkomliziert. Sie kommentiert fast jede Speise mit einem begeisterten „Leckaaaa!“ Backen mache ich lieber abends, wenn beide Kinder schlafen. Oder wenn ich um meine Helferlein nicht drum herum komme, dann bereite ich zumindest alles so vor, dass es abgewogen bereit steht. Anders haben wir natürlich auch zahlreiche Male ausprobiert. Aber dann ist das Ei nicht in der Schüssel, sondern daneben. Oder das Eiweiß nicht sauber vom Eigelb getrennt und das Geschrei laut, weil das Kind aber der Meinung ist „ICH. KANN. DAS. ICH. WILL. DAS. MACHEN. ALLAAAAIIIINEEEE!!“ Ich versteh das. Ich backe auch …

Guck mal was ich kaaaaann!

Diesen Spruch höre ich im Moment ständig von meinem Fünfjährigen und dann beginnt er mit funkelnden Augen und stolz bis in die Haarspitzen mir etwas vorzuführen. Neulich stand er in genau so einem Moment vor mir und rollte die Zunge. Yeah! Das sollte eigentlich der Moment sein, in dem man dann ganz frech kontert „Guck mal, kann ich auuuuuch!“. Aber ich kann die Zunge nicht rollen und Herr Sonnenschein auch nicht. Und das macht keinen Sinn! Hatte Herr H. im Bio-Leistungskurs nicht ganz klar das Zungerollen als Beispiel für  ein dominantes Erbmerkmal aufgeführt? Wer ist dieses Kind? Und wer sind seine Eltern?? Ich schickte meinem Mann ein Bild von unserem vermeintlichen Sohn, die Zunge rollend. „Kannst Du das auch??“ „Nein. Du?“ „Auch nicht. Von wem ist dieses Kind??“ „Da er mir sehr ähnlich sieht, stellt sich mir die Frage: wen habe ich damals geschwängert?“. Nun ja. Ich weiß es. Inzwischen hat Dr. Google mich beruhigt, denn die These über das Zungenrollen, wurde inzwischen längst widerlegt. Trotzdem fühlte es sich erst einmal an, als wolle man mir …

Heyday

So vieles schwirrt mir im Moment im Kopf herum, worüber ich schreiben möchte. Aber mein Zeitmanagement ist aktuell mal wieder der reinste Kollateralschaden. Und was hilft mehr als die Gedanken neu zu strukturieren, als zu nähen? Ich bin so dankbar für dieses Hobby. Es macht nicht nur auch nach vielen, vielen Jahren jede Menge Spaß, sondern es erdet auch so schön.. Morgen kommt meine neue Overlock. In den letzten Wochen hatte ich die Maschine von einer Freundin geliehen gehabt. Meine alte Ovi ist nach sechs Jahren verstummt. Der Punkt, an der ich nicht nur mit einer neuen, besseren Maschine liebäugeln, sondern mich auch ernsthaft mit dem Thema auseinander setzen musste. Nun ist die Vorfreude groß und die Liste der Nähprojekte noch sehr lang. Vor Weihnachten kann die neue Maschine schon mal so richtig warm laufen. Am Samstag erscheint ein neues, spannendes Design von miss patty bei lillestoff: Sweat Heyday. In drei tollen Farben könnt Ihr den schönen Sweat haben. Ich habe mir eine weitere Frau Polly von Schnittreif aus dem Stoff genäht und finde, Schnitt und …

U(DS oder aber… von der Qual der Wahl

U(DS Das hat Euch der Hund geschrieben. Heimlich. Während ich nur mal schnell meine Kaffeetasse auffüllen war und der Plüsch die Gelegenheit nutze und über meine Kekse herfiel. In aller Hektik hat er dabei dann auch mal eben einen fast fertigen Blogbeitrag gelöscht. Also nochmal von vorne. Die Schulsuche von Sonea gestaltete sich damals wie eine Achterbahnfahrt. Nicht nur, dass sie uns viele Nerven und zahlreiche Urlaubstage kostete. Denn neben den üblichen Terminen, mussten sämtliche Arzttermine wahrgenommen werden, Intelligenztests gemacht und das komplette Kind auf den Kopf gestellt werden. Aber am schlimmsten an alledem war diese Ungewissheit, dieses in der Luft hängen und nicht wissen wie es mit ihr weiter geht und welchen schulischen Weg sie gehen darf. Umso leichter stellte ich mir dieses Prozedere bei ihrem kleinen Bruder vor. Keiner, der einem diese wahnwitzige Idee das Kind inklusiv beschulen zu wollen, ausredet. Keiner, der Kritik an Deiner Wahl ausübt und vor allem keine Schule, die sagt „Wir können Ihr Kind leider nicht bei uns beschulen“. Aber ganz so einfach war das dann doch nicht. …

Kaventszellender – es gibt was zu gewinnen

Verlosung „Maaaaamaaaaa, bekomme ich einen Kaventszellender?“. Auch, wenn sie ansonsten recht deutlich spricht, Adventskalender kriegt meine Achtjährige einfach nicht ausgesprochen. „Kaventszellender? Ich weiß gar nicht was Du meinst?“ antworte ich mit einem geheimnisvollen Augenzwinkern. „Ooooorrrrr MAMA!“ ist meistens ihre beleidigte Antwort. Natürlich gibt es auch in diesem Jahr einen Kavents… Adventskalender für die Kinder (und ich hoffe, dass Herr Sonnenschein und ich auch noch je einen für uns beim schwedischen Möbelhaus ergattern können). Aber Fakt ist auch, dass ich keinen Adventskalender für die Kinder basteln werde. Und das macht mich weder zu einer schlechteren, noch zu einer besseren Mutter. Aber ganz so pragmatisch wie Herr Sonnenschein, der im Supermark einfach einen Schokoladenkalender für die Kinder kaufen würde (über den sie sich maximal freuen würde) bin ich dann leider auch nicht. In diesem Jahr habe ich mich für eine Mischung aus pragmatischen Schokoladenkalender und völlig übertriebenen Geschenkekalender entschieden. Und das Geniale daran ist, sogar die ganz persönlichen Helden meiner Kinder habe ich dabei berücksichtigt. Für Sonea gibt es einen Kaventszellender von Bibi und Tina und für Simon einen Adventskalender von …

Fünf Monate Plüschalarm und warme Füße

*dieser Beitrag enthält Werbung* „Und? Ist es so, wie Du Dir das vorgestellt hast, mit Hund?“ fragte meine Schwiegermutter mich die Tage. Wie soll man so eine Frage mit einem JA oder NEIN beantworten? Fakt ist: ich bereue es kein bisschen. Und so eine Frage lässt sich einfach nicht pauschal beantworten. Ich kann ganz klar sagen, dass mir fast ausnahmslos alle reingeredet haben „Mach es nicht! Du wirst das bereuen!“. Nun, nach fünf Monaten Hundehaushalt, bin ich immer noch glücklich mit unserem plüschigen Familienzuwachs. Und nein, es ist nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Es ist definitiv anders. Aber nicht schlechter. So ein Vierbeiner wirbelt den Alltag noch einmal auf eine ganz besondere Art und Weise auf. Und bindet. Und erzieht. Spielzeuge, die herum liegen, werden rigoros zerkaut (außer es ist Hundespielzeug). Nach jeder Mahlzeit sollten ALLE Teller und Schüsseln in die Küche geräumt werden. Sonst kümmert sich der Hund hektisch und schnell um die Reste. Plötzlich ist es so viel ordentlicher. Nur ein paar Hundespielsachen liegen herum und ein Rindsohr, ein Ochsenziemer und zwei …

Die Sache mit den Geburtstagen

*dieser Beitrag enthält Werbung Sonea liebt Geburtstage. Am liebsten natürlich ihre eigenen, aber alle anderen auch. In den letzten Wochen hat sie gleich drei Geburtstagseinladungen auf einmal bekommen. Die Freude über jede einzelne ist unbeschreiblich riesig und die Einladungen werden wie Liebesbriefe in einer Schachtel gesammelt und immer wieder hervorgekramt und gelesen. Diese drei Einladungen sind die ersten für dieses Jahr. Wir haben uns daran gewöhnt und trotzdem tut es mir manchmal unglaublich leid für sie. Ihr Bruder bringt eine Einladung nach der anderen mit nach Hause. Und wenn ich eins an Sonea besonders schätze, ist es ihre Freude mit anderen. Statt traurig zu sein, jubelt sie, weil ihr Bruder zu einer Party eingeladen ist. Und dann ist sie genau so aufgeregt, als sei sie diejenige, die bald eine Party rocken darf. Umgekehrt hält sich die Mitfreude in Grenzen. Als die dritte Einladung für die nächsten zwei Wochen ins Haus geflattert kam, hat sie der kleine Bruder vor Wut zerrissen, nachdem Sonea immer wieder vor seiner Nase damit herum tänzelte. Unter Tränen haben wir die Einladung …

Ich bin die Schnarchnase vor Ihnen

Im Sommer berichtete ich über meine Angst vor dem Autofahren. Damals rechnete ich nicht damit, dass ich so viel Verständnis und Zuspruch bekommen würde. Dass es so viele unter Euch gibt, denen es ähnlich wie mir ergeht. Nachdem ich damals mutig auf dem Verkehrsübungsplatz gestartet bin, folgte einige Wochen nichts. Ständig fand ich irgendwelche Argumente dafür nicht fahren zu müssen. Herr Sonnenschein brachte wirklich viel Verständnis für meine Angst auf und trotzdem konnte er es nicht wirklich nachvollziehen und war genervt von der Tatsache, dass vor unserer Tür ein Auto steht, das fahrbereit ist, jeden Monat nen dicken Batzen Versicherung kostet und nicht genutzt wird. Vielleicht nervte es aber auch einfach nur mich und ich bildete mir seine Genervtheit ein. Denn ich ärgerte mich selbst tierisch über meinen inneren Schweinehasen… äh… Angsthund. Vor ein paar Wochen kam dann Tag X, an dem eine liebe Freundin sich zu mir ins Auto setzte und wir losfuhren. Einfach so. Raus aus dem Nichtschwimmerbecken, ab ins offene Meer. Seitdem setze ich mir Woche für Woche neue Ziele und taste …

Wie eine Wendejacke

Neulich hat Herr Sonnenschein da so einen Vergleich gebracht: Simon und seine neue Wendejacke. Und irgendwie war das so treffend. Von außen bekommen wir ihn immer als liebes, angepasstes Kind mitgeteilt und von innen ist er aufbrausend und wütend. Natürlich auch nicht immer. Aber das Leben mit einem 5 jährigen Vorschulkind ist aufregend in alle Richtungen. Unser kleiner Löwe behauptet und erfindet sich gerade ganz neu und gibt ordentlich Kontra. Schonungslos und ehrlich. Wie so Fünfjährige nunmal sind. Beruhigend, dass er sich zumindest bei anderen scheinbar gut benehmen kann. Also können wir nicht ganz so viel falsch gemacht haben. In so einem Vorschuljahr passiert natürlich auch sehr vieles. Auch wenn ich keinen messbaren Vergleich ziehen kann, erinnere ich mich noch sehr an das bewegte letzte Kitajahr von Sonea. Die letzte Woche war auch sehr bewegend, denn plötzlich hört man ein deutliches schhhhhh… Es ist noch ein bisschen ungewohnt und manchmal muss ich ein wenig SCHmunzeln, wenn ich dem übereifrigen SCH in den Worten meines Sohnes zuhöre. Aber es scheint den Weg in seinen Wortschatz gefunden zu …

Bald beginnt meine Wichtelzeit

So lange es mir noch möglich ist, werde ich den Zauber um Weihnachten noch aufrecht erhalten. Der Weihnachtsmann, das Christkind und die vielen kleinen Wichtelhelfer. Ganz so zauberhaft und idyllisch läuft das leider nicht ab und meistens artet die ganze Vorbereitung in Stress aus, weil ich immer wieder alles auf dem letzten Drücker erledige. Oder wenn die Kinder schlafen… wenn ich dann nicht bereits selbst viel zu müde bin. Auch wenn ich es mir jedes Jahr nach Weihnachten vornehme, bin ich leider nicht der Typ Mensch, der im Oktober schon alle Geschenke beisammen hat. Zwar bin ich auch nicht diejenige, die an Heiligabend loszieht und noch Last-Minute Geschenke shoppen ist, aber ganz sicher rattert am Vorabend noch meine Nähmaschine bis tief in die Nacht. Ich liebe es anderen Leuten eine Freude zu machen und trotzdem übersteigt es zur Weihnachtszeit immer wieder meine Wichtelkompetenzen. Und vor allem mein Zeitmanagement. Aber irgendwie gehört dieser ganze Wahnsinn ja auch zu Weihnachten dazu. Ein paar Wochen Geschenke-Hyperventilation untermalt von Julesang und der Weihnachts-CD von Celine Dion. Ach kommt schon, …