Alle Artikel in: Verlosung

Igeltage mit Tchibo – Verlosung

*Werbung* Oft sind unsere Wochen so vollgepackt, dass es an den Wochenenden nicht anders aussieht oder aber eben das Liegengebliebene erledigt wird. Vor allem der Haushalt. Manchmal gibt es aber auch so Wochenenden, in denen wir es einfach genießen die Zeit zu Viert verbringen zu können und an denen wir uns bewusst nichts vornehmen. Und vor allem liebe ich diese kuscheligen Herbstwochenenden und die Tage, an denen man nicht beabsichtigt einen Schritt vor die Tür zu setzen und einfach nach dem Aufstehen den Schlafanzug anlässt. Praktisch. Nicht nur weil es so herrlich gemütlich ist, sondern auch, weil man sich diesen Umzieh-Heckmeck mit den Kindern und damit jede Menge Stress spart. Mit Kindern sind diese Tage allerdings auch eine Seltenheit geworden. Dennoch, es gibt so Tage, da kann man das mal machen. Und trotzdem hat man genau DANN das Glück (oder auch Pech), dass der Paketbote klingelt und man mit Moppfrisur und diesem antiken, verschlissenen Frottee-Pyjama oder aber im pinken Hello Kitty Anzug die Tür öffnet. Ganz schön peinlich. Nicht, dass man sich für den Paketboten extra aufbrezeln muss, …

Gemüsephobie

*Werbung* Während ich mir bei Sonea keine Gedanken darüber machen muss, dass sie mir vom Fleisch fällt, weil sie bei ihrer Nahrungswahl nicht allzu wählerisch und ein dankbarer Esser ist, der genüsslich alle Mahlzeiten mit einem „Schmeckt!“ kommentiert und hingebungsvoll Kartoffeln, Gemüse und Fleisch in sich hinein stopft, hampelt Ihr Bruder beim Essen rum und zieht ein Gesicht… wenn er nicht schon sauer davon gestapft ist, weil man drei Erbsen auf seinen Teller gelegt und ihn mit einem milden „Nur mal probieren“ bedacht hat. Und während ich mich in der Babyzeit von Sonea noch in die Küche gestellt und mühevoll Pastinaken- und Kürbisbrei gekocht habe, schwenkte ich beim Löwen direkt um auf BLW. Es gab also das, was auf den Tisch kam und alles wurde interessiert angelutscht und angenuckelt… oder eben auch nicht. Schon damals war die Liebe für Nudeln und später auch für Würstchen groß. Das hat sich bis heute nicht geändert und manchmal darf sogar ein klitzekleines bisschen Tomatensoße mit auf die Nudeln. Das höchste der Gefühle, denn außer Kartoffeln werden sonst sämtliche Gemüsesorten verschmäht. Beim …

Herbstliebe mit ebbekids – oder mein Kind wird flügge *Verlosung*

Ich liebe die Herbstzeit. Das war nicht immer so, denn es gab Phasen in meinem Leben, da erinnerte mich der Herbst Jahr für Jahr an eine sehr dunkle Zeit in meinem Leben. Ich schrieb vor einigen Wochen noch hier auf dem Blog darüber. Haken dran. Dabei haben mir vor allem meine beiden Kinder geholfen. Mit ihnen genieße ich jede Jahreszeit. Auch wenn die Zeit plötzlich nur so zu verfliegen scheint, wenn man eigene Kinder hat. Aber es ist immer wieder spannend und vor allem der Herbst und seine Launen zeigen sich immer wieder von einer wundervollen Seite. Ich liebe es, wenn die Blätter sich bunt färben, wenn man dick eingepackt durch das Laub schlurft oder aber bei einer heißen Tasse Kakao bastelt, backt oder einfach mit einem tollen Buch auf dem Sofa zusammenhockt und kuschelt. Herbstzeit ist Familienzeit und das mag ich sehr. Mit der Einschulung ist Sonea flügge geworden. Die rasante Entwicklung im letzten Jahr konnte ich meistens nur unkommentiert, mit offenem, staunenden Mund, beobachten. Mit dem zweiten Schuljahr scheint dieser Abnabelungsprozess in großen …

lillestoff-Festival und jättefint Event 2016

Das Wochenende war Reizüberflutung pur. Aber im positiven Sinne, denn es fand zum dritten Mal in Folge das lillestoff-Festival statt. Dieses Jahr mit einem kleinen Perspektivenwechsel für mich, denn ich durfte diesem großartigen Spektakel diesmal nicht als Gast, sondern als Mitarbeiter beiwohnen. Eigentlich müssten auf diesem Bild noch unendlich viel mehr Menschen zu sehen sein, aber es ist eins von ganzen zwei Malen im Photo Booth zusammen mit Emilea, Frau Schnittchen, tausendbunt, SUSAlabim und Frau Lottemotte. Das war sehr spannend und ich hatte mindestens genau so viel Spaß wie in den Vorjahren. Und letztendlich muss ich die durchweg positiven Eindrücke wie jedes Jahr erst einmal nachwirken lassen, bis ich eigene Worte dafür finde. Aber am besten bringt das Video die Stimmung des lillestoff-Festivals rüber: Und auch, wenn der Job ganz klar vorgeht und ich glücklicher Weise ganz viel Hobby mit meinem Beruf vereinen kann, hätte ich mich am Wochenende am liebsten zweigeteilt. Ein bisschen fühle ich mich noch so als hätte ich es tatsächlich. In den letzten Tagen war nicht nur das lillestoff-Festival 2016 in …

Ich will nicht!

… war der meist gehörte Satz in den letzten sechs Wochen. „Ich will nicht!“ wenn man diesen Satz von unserer Siebenjährigen hört, kommt man da selbst als fünf Mal Siebenjährige nur mit Samthandschuhen und viel Fingerspitzengefühl gegen an. „Ich will nicht!“ hat die gleiche Wirkung wie ne geschlossene Terrassentür, durch die man versucht durchzulaufen. Oder dieser Überraschungseffekt, wenn man beim Kuchen essen auf nen Kirschkern trifft. „Ich will nicht!“ kann so unglaublich zermürbend und anstrengend sein und eigentlich ist und bleibt es nur eine kleine Rebellion einer Siebenjährigen, die ihren eigenen Willen ganz klar zum Ausdruck bringt. Die Schwierigkeit bestand also darin, die Interessensschwerpunkte einer Siebenjährigen und einer fünf Mal Siebenjährigen (pssst… plus eins) auf einem Nenner zu bringen. Könnt Ihr mir noch folgen? Ich wäre an dieser Stelle nämlich zwischendurch gerne mal einfach ausgestiegen. Ab morgen geht es wieder los und ich bin mir sicher, dass ich morgen früh noch gefühlte 100 Mal „Ich will nicht!“ hören werde. Und ich müsste lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich mich nicht auf den Schulstart freue. …

Trisomie 21 – Was wir von Menschen mit Down-Syndrom lernen können

Erinnert Ihr Euch noch an den Moment, als Ihr mit Eurem ersten Kind im Arm aus dem Krankenhaus nach Hause kamt? An dieses aufgeregte Gefühl, voller Vorfreude, voller Stolz, gepaart mit einer Prise Unsicherheit? Dieses merkwürdige Gefühl plötzlich Eltern zu sein und für ein kleines Menschlein verantwortlich zu sein? Ich erinnere mich noch ziemlich genau an diesen Tag. Wie verloren und winzig Sonea in ihrer Babyschale aussah. Ein leichtes Gefühl von Hysterie, als würden wir unser eigenes Kind aus dem Krankenhaus entführen. Unsicherheit, Unwirklichkeit. Freude. LIEBE. Und immer wieder Schatten von Angst und Traurigkeit. Wir wussten nicht was auf uns zukommen wird, wie es sein wird Eltern zu sein. Aber wer kann sich das schon vorstellen, bevor man selbst Eltern wird. Man weiß bestenfalls wie man es NICHT machen wird, um Jahre später dann genau diese Fehler zu machen. Wahrscheinlich. Hätte ich damals gewusst, was ich heute weiß, hätte ich mich einfach nur darauf gefreut Mutter zu sein. Sonea hat mir den Start wirklich leicht gemacht und uns dann gezeigt, dass vieles möglich ist, viel …

Von Wutlöwen und Astronauten

Gestern Nachmittag hing der Haussegen im Hause Sonnenschein schief, weil der kleine Löwe einen Wutanfall hatte. Es ging mal wieder um die Wurst… oder besser gesagt – um den Schinken. Wir hatten keinen im Haus. Oder doch, allerdings nur geräuchert. Es sollte aber natürlich Kochschinken sein. Gab es nicht. Der Löwe wütete. Ich habe mich daran gewöhnt, auch wenn ich früher immer alles auf die Trotzphase schob. Aber das ist ganz klar ein Wutanfall. Denn es hat mit seinem Willen und seinem Verhalten zu tun und nicht mit seinem Unvermögen etwas zu können. Ich weiß mittlerweile auch, dass es nichts bringt auf dieses Verhalten einzugehen und Alternativen anzubieten. Selbst unverzüglich in den Supermarkt zu fahren und eine ganze Umverpackung Schinkenwurst zu kaufen, wäre verkehrt (und sowieso nicht der richtige Weg). Ich verstehe das. Ein bisschen. Ich könnte mich auch manchmal wütend auf den Boden schmeißen und wild um mich treten, wenn mal wieder keine Schoki im Haus ist. Mach ich aber nicht. Eine kleine Anleitung zum Umgang mit Wutanfällen gab es in der letzten Lektion …

Näh Dir Dein Kleid

Ich hab in der nächsten Zeit ein paar Bücher, die ich Euch hier vorstellen möchte. Nicht nur, aber natürlich auch Nähbücher. Näh Dir Dein Kleid von Rosa P. ist so ein Buch, auf dessen Erscheinungstermin ich sehnsüchtig hingefiebert habe. Es lag schon ein ganzer Stoffstapel bereit und wollte zu Kleidern vernäht werden. Da ich schon absolut begeistert von „Ein Schnitt vier Styles“ von Rosa P. war und total angetan bin von ihrer Präzision und Passformgenauigkeit, war ich mir sicher, dass „Näh Dir Dein Kleid“ auch großen Spaß machen wird. Die Abnäher sitzen da, wo sie sitzen sollen und je nach Figurtyp und Laune kann man sich sein Lieblingskleid mit diesem tollen Bausatzprinzip einfach zusammen stellen. In dem Buch sind die Größen von S bis XXL auf zwei Schnittbögen in den Buchlaschen enthalten. Es werden vorweg alle Schnittteile und ihre Wirkung auf das gesamte Kleid erklärt und es folgen 16 verschiedene Kleidermodelle mit ausführlicher Anleitung und vielen nützlichen Tipps. Darüber hinaus gibt es für jedes der vorgestellten Modelle eine Unterteilung in Schwierigkeitsgrade und eine Materialliste. Die Oberteile …

Paris mon amour

Herr Sonnenschein und ich waren am Wochenende einfach mal weg. Ohne Kinder. Ganz alleine und doch zu zweit. Ein Wochenende ohne Rumgequengel, Streitereien wegen Nichtigkeiten und ohne kleine Füße im Rücken, während man nachts versucht zusammenhängenden Schlaf auf möglichst viel Liegefläche zu bekommen. Nachdem die Kinder auf die Omas verteilt waren und die Wochenenden der Kinder mit allen Eventualitäten durchorganisiert und vorbereitet wurden, machten wir uns Freitag Morgen auf unsere Reise in die Stadt der Liebe. Obwohl ich zunächst ein kleines Kreisverkehrstrauma erlitt und völlig überfordert mit den Autoscooter-Verhältnissen auf Paris‘ Straßen war (auch wenn ich selbst nicht am Steuer saß), eroberte diese Stadt doch noch mein Herz im Sturm. Und das trotz, dass ich mir mit elf Jahren geschworen habe nie, nie wieder dieses Land zu bereisen, nachdem ich in einem Sommerurlaub vorsätzlich mit einem Luftgewehr angeschossen wurde. Dieses Wochenende war mein zweiter Urlaub ohne Kinder mit Herrn Sonnenschein. Und der zweite Urlaub in Frankreich. Das erste Mal war ich mit Sonea in der elften Woche schwanger. Es war unser erster Urlaub gemeinsam und …

Krankheitswelle ade

Kinder mit Down Syndrom sind sehr infektanfällig und ständig krank. Etwa 50% haben einen angeborenen Herzfehler und das Risiko in der Kindheit an Leukämie zu erkranken ist ungefähr 20 fach höher bei Menschen mit Down Syndrom (laut Wikipedia – habe ich schon mal erwähnt, dass ich diesen Wikipedia Beitrag ganz furchtbar abschreckend und schlecht geschrieben finde?). Wenn ich „erhöhtes Risiko“ eingebe, dann schlägt mir Google übrigens das erhöhte Risiko in der Schwangerschaft ein Kind mit Down Syndrom zu bekommen vor. Scheint also häufiger gegoogelt zu werden. Ja, dieses Down Syndrom muss etwas ganz furchtbar schreckliches sein. Zum Glück sind meine Kinder beide gesund und bis auf ein paar kleinen Ecken und Kanten, hausgemachten Problemchen und einer Schilddrüsenunterfunktion ist zum Glück alles Paletti. Ach so, ja… ein bisschen Down Syndrom haben wir auch noch. Aber hält sich alles im Rahmen und ist weitestgehend überschaubar (wenn man einen lässt…). Infektanfällig ist mein Kind absolut nicht. Nun muss ich einmal ganz feste auf Holz klopfen, denn ich möchte ja nicht mit diesem Post irgend so einen ganz furchtbaren Infekt …