Alle Artikel in: RUMS

Donnerstag ist RUMStag!

Ein kurzer knackiger RUMS am Donnerstag? Bitteschön! Ich liebe elastische Stoffe. Das muss nicht immer Jersey oder Sweat sein. Diesen Herbst mag ich vor allem die tollen Jacquards, die lillestoff produziert oder aber ganz neu – die Wolljerseys. Der ideale Stoff für effektvolle und trendbewusste Kleidung. Seit letzter Woche gibt es den Wolljersey Ginkgo, ein traumhaftes Design von SUSAlabim. Und bei mir wurde daraus eine, zum Cardigan gekürzte Zsazsa. Der Schnitt ist ebenfalls von SUSAlabim für lillestoff. Abgesetzt habe ich den tollen Wolljersey mit dem Jeansjersey von lillestoff. Mein Matching-Partner Nummer 1 im Moment. Außerdem war ich wieder mal sehr glücklich um den kleinen Knöpfeschatz, den mir meine Schwiegermutter einst vermacht hat.   Mein Wolljersey-Cardigan mit wildem Knopfmix gefällt auch Herrn Sonnenschein gut und das ist mitunter das größte Kompliment, dass ich für meine Nähwerke bekommen kann. Aber uiuiui… zum Friseur muss ich ganz dringend wieder mal! Jetzt aber erstmal rüber zu RUMS und all den großartigen Nähwerken.

RUMS mit viel Vorfreude

Wen von Euch sehe ich denn am Wochenende beim lillestoff-Festival? Das dritte Mal findet dieses tolle Nähfestival inzwischen statt und ich war jedes Mal mit dabei. Die ersten beiden Male als Gast und dieses Wochenende als Mitarbeiter. Das ist schon ein komisches Gefühl. Ich bin mindestens genau so aufgeregt wie die Vorjahre und voller Vorfreude auf viele bekannte Gesichter, Menschen, die mir über die Jahre ans Herz gewachsen sind und Leute, die ich schon immer mal persönlich kennenlernen wollte. Im letzten Jahr habe ich bereits für meine Kollegin Nele, deren Elternzeitvertretung ich mache, die Festival-Bilder auf der lillestoff-Facebookseite hochgeladen. Und auch, wenn das für mich nichts Neues ist und ich privat und durch Sonea Sonnenschein mit Facebook recht vertraut bin, war es doch ein komisches Gefühl. Und auch dieses Jahr begleitet mich eine gewaltige Ladung Adrenalin aufs Festival. Solltet Ihr mich also bereits kennen, ich Euch aber nicht, sprecht mich bitte gerne an. Ihr könnt sicher sein, ich bin mindestens genau so nervös wie Ihr. Nun muss ich nur noch zusehen, dass ich bis Samstag …

Eine haarige Angelegenheit

Meine Haare und ich, das ist ja so eine Never Ending Story. Wer hier schon länger mitliest, weiß das und ich erinnere mich noch schmerzhaft zurück an diesen Post hier. Ich hab eben meinen ganz eigenen Kopf und bis in die Haarspitzen meine ganz eigenen Launen. Natur pur könnte man sagen. Na ja, vielleicht nicht ganz, denn ich muss inzwischen regelmäßig in den Farbtopf greifen, um den weißen Haaren auf meinem Kopf entgegen zu wirken. Würde ich das nämlich nicht tun, sähe ich schon ganz schön Oma aus. Mit dem neuen Job kam die neue Frisur und die Einsicht, dass ich es niemals zu einer langen, wallenden Mähne bringen würde und der Extensions Typ bin ich auch nicht. Mit dem Bob fühlte ich mich rundum wohl und dann weiß ich nicht was mich vor einigen Wochen gepackt hat, aber plötzlich war mir das alles zu langweilig. Irgendwie fehlte mir der Pepp auf meinem Kopf und ich spürte ein frustrierendes Ungleichgewicht zwischen dem was sich in und auf meinem Kopf abspielt. Ein Friseurbesuch war dringend fällig …

Dann lad ich Dich nicht zu meinem Geburtstag ein!

Letzte Woche kursierte da dieses Bild von dem völlig verdreckten, Blutverschmierten Flüchtlingsjungen im Netz. Der Blick ins Leere. Meine Augen mit Tränen gefüllt und ein dicker Kloß im Hals bei dem Gedanken daran, dass das auch mein Kind sein könnte, wenn wir zufällig in einem anderen Teil dieser Welt leben würden. Und dann war da dieser Wunsch einfach meine Kinder feste zu drücken. Ich war aber auf Dienstreise und beschloss dies einfach nachzuholen, wenn die Kinder und ich endlich wieder vereint sind. Krieg, Angst und Terror kennen meine Kinder zum Glück nicht. Und ich könnte mir das gar nicht vorstellen mit beiden aus einem Land zu fliehen. Das eine Kind nach 100 Metern laufmüde, das andere gerade einfach mal bockig. Leise zu sein, weil man es von ihnen verlangt und den eigenen (nicht) Willen einfach mal hinten anzustellen. Und manchmal kommt es mir so verkehrt vor, wenn meine Kinder die Spielzeugkataloge wälzen und sich ihre Gedanken einfach nur darum drehen was sie alles haben wollen, die Zimmerböden versteckt unter einem Berg von Bauklötzen, Plastiktieren und …

RUMS mit Catched Hearts

Die Ferienzeit ist fast vorbei. Sechs Wochen, die ich mir schlimmer vorgestellt habe, die wir genossen, aber auch verflucht haben, die gar nicht schlimm waren, aber dennoch endlich ein Ende haben. Genäht habe ich in den letzten Wochen und während meines Urlaubs kaum. Dafür haben die Kinder mit ihrem kreativen Verhalten und ihrer Unermüdlichkeit gesorgt und die Gürtelrose, die mir pünktlich zu Urlaubsbeginn Gesellschaft leistete. Aber in den nächsten Wochen kommen so viele tolle Stoffe, dass meine Maschinen inzwischen wieder glühen. Zwar ohne Licht, denn beim Nähen kam mir die Tage die Glühbirne meiner Overlock entgegen. Hatte das jemand von Euch schon mal? Ich glaube, langsam wird es echt Zeit für eine neue Ovi! Am Samstag kommt der wunderschöne grau-melierte Catched Hearts von Mia Maigrün. Mich hat er sofort zu einem lässigen Pull*ee von NipNaps inspiriert. Ein toller Schnitt! Ein weiterer Pullee ist fast fertig.   Ihr findet mich bei RUMS und in den nächsten zwei Tagen auch bei lillestoff vor Ort. Ich freue mich sehr darauf endlich mal wieder die Kollegen zu besuchen und …

Alles Pusteblume… oder wenn mal die Puste aus ist.

Diese Woche komme ich mal wieder nicht zum Schreiben. Dabei geistern mir so viele Gedanken im Kopf. Gedanken, die mich nicht einschlafen lassen. Gedanken, die auch nachts weiter in meinem Kopf kreisen und morgens fühle ich mich total verkatert davon. In so Wochen wie dieser sitze ich lieber abends an der Nähmaschine statt vor dem Rechner. Das erdet mich ein Stück weit und hilft mir meine Gedanken zu sortieren. Außerdem laufe ich nicht Gefahr jemandem auf die Füße zu treten. So ein Bloggerleben ist nicht immer das Sahnehäubchen auf nem trockenen Stück Kuchen. Es ist sehr oft der trockene Kuchen selbst. Tag für Tag unterzieht man sich der vernichtenden Jury von tausenden von Frauen und viel schlimmer noch Müttern, die alles bis ins winzigste Detail durchleuchten. Man postet ein Bild von der Tochter beim Lernen. Da wird das teure Markenkleid bewundert, dass man sicherlich geschenkt bekommen hat (nein, es ist gekauft). Eine andere kritisiert mit traurigen Smileys die Stifthaltung (dass man daran fleißig arbeitet und das Kind sich wirklich viel Mühe gibt und man selbst …

Suzan

Die Arbeit bei lillestoff ist niemals langweilig. Kein Tag ist wie der andere und auch, wenn man so einen groben Redaktionsplan für die Woche hat, weiß man morgens nicht was einen den Tag über erwartet. Ich sitze zwar hier völlig alleine an meinem Schreibtisch, aber es ist immer ein bisschen so als stünde ich an einem Infopoint in einer Bahnhalle. Ich liebe den Kontakt mit den vielen kreativen Menschen und so wirklich alleine fühle ich mich nie in meinem kleinen Homeoffice.   Jede Woche tolle neue Stoffdesigns und spannende Materialien und dann kommt so etwas völlig Neues, wie ein Schnittmuster einer unserer Designerinnen. SUSAlabim hat ihren ersten Kleiderschnitt rausgebracht. Ein asymmetrisches Kleid, oben eng anliegend unten weit schwingend. Und je nach Stoff wirkt dieses Kleid immer unterschiedlich. Ich bin total begeistert, nicht nur, weil ich ein bisschen am Entstehungsprozess teilnehmen durfte, sondern auch weil ich den Schnitt so toll finde und ich schon ganz viele andere Kleiderprojekte zum Kleid Suzan im Kopf habe. SUSAlabim, lillestoff und auch Rosa P., die das geniale Online-Nähkurs-Video in Zusammenarbeit …

Von der Markklößchensuppe zum Traumkleid

Diese Woche rast die Zeit mal wieder an mir vorbei und vor allem das Blog blieb auf der Strecke. Hier regnet es seit Tagen, als ob es morgen keinen Regen mehr gäbe und deshalb haben Herr Sonnenschein und ich heute Morgen ein winzig kleines Zeitfenster genutzt, an dem die Sonne schien, um endlich mal Bilder in diesem herrlichen Mohnfeld zu machen, das bei uns gleich um die Ecke blüht. Was man nicht sieht, wie matschig diese Angelegenheit war. Inzwischen habe ich wieder Kleid und Sandalen gegen Jeans und Turnschuhe getauscht. Aber es regnet auch wieder. Natürlich. Wie Ihr wisst, interessiere ich mich sehr für Mode und so sehr ich mich manchmal gegen aufkeimende Modetrends wehre, am Ende bin auch ich ein Fashion Victim. Ich erinnere mich noch wie entsetzt ich war, als ich vor knapp zwei Jahren die Modezeitungen aufblätterte und mir die 90er entgegen sprangen. Och nööö! Gibt es nicht spannendere Jahrzehnte als ausgerechnet dieses, das mich auf mein pickeliges, pubertäres Ich zurück blicken lässt. Mittlerweile bin ich voll angefixt. Die 90er waren eben …

Umarmungen für alle!

In unserem Alltag ist Sonea in erster Linie ein ganz normales 7-jähriges Mädchen mit einer Vorliebe für die Eiskönigin, Conni-Hörbücher und lauter Musik. Ein begeisterungsfähiges, willensstarkes Mädchen, das am liebsten den ganzen Tag Eis essen würde. Ein Mädchen, das gerade ihre Begeisterung für’s Reiten entdeckt hat und alles mag, was Mädchen in ihrem Alter eben so mögen. Das Down-Syndrom spielt erst dann eine Rolle, wenn mal wieder ein Brückentag ist und wir das Betreuungsangebot der Schule ohne Schulbegleitung während den Ferienzeiten nicht nutzen können. Oder vor einem Jahr, als wir noch mitten in den Anträgen rund um die Einschulung steckten. Das war in der Tat extrem nervenaufreibend, das wünsche ich niemanden. Aber wir haben das überlebt und rückblickend betrachtet, war es dann auch kein allzu großes Drama. Wir hatten das Glück an eine für uns perfekte Schulbegleitung zu geraten und eine Schule zu finden, an der Sonea willkommen ist. Das Leben meinte es einfach mal gut mit uns. Nun hoffen wir sehr, dass unser Antrag für die Schulbegleitung im zweiten Schuljahr keine Steine in den Weg räumt …

Es geht um die Wurst!

Paris. Wie gerne hätte ich diese wunderschöne Stadt mit in meine Reisetasche gepackt. Die Aussicht auf den Eiffelturm schräg aus dem Hotelzimmer (sehr schön, wenn man nicht gerade panische Höhenangst hat, so wie ich), diese wunderschönen Häuser mit ihren kleinen Balkonen und all diese filigranen Gebäude. Einfach nur hübsch. Und die ganze Stadt absolut inspirierend… zumindest der schöne Teil . Paris hat ja leider auch weniger schöne Ecken. Von den Metrofliesen über die kleinen Gässchen bis hin zum Hotelbadezimmer hätte ich am liebsten alles mitgenommen. Immerhin habe ich viele Fotos gemacht und wenn ich könnte, würde ich sofort unsere Bäder und die Küche komplett erneuern. So sehr voller Inspirationen und Tatendrang bin ich nach diesem Wochenende. Mitgenommen habe ich aber auf jeden Fall eine schöne Zeit und wirklich viel Ruhe. Das passte gerade so in mein Reisegepäck und unseren Kofferraum. Als die Kinder sich dann gestern erst um das Kettcar und anschließend um eine Wurst gezofft haben, musste ich doch ein bisschen in mich hineinkichern. Möglicherweise wäre ohne dieses Wochenende mein Tag an dieser Stelle gelaufen. …