Alle Artikel in: Familienleben

So ein richtiges Müllwetter

Das Wetter ist derzeit mal wieder sehr bescheiden. Da muss ich schon tiiiiiief in die Trickkiste greifen, wenn ich beide Kinder für eine Gassirunde begeistern möchte. Grundsätzlich vermeide ich es mit beiden Kinder und Plüsch an der Leine spazieren zu gehen. Das eine Kind möchte lieber links gehen, der Hund lieber rechts und das andere Kind gar nicht und bleibt einfach mitten auf dem Gehweg sitzen. Von links und rechts fahren Autos an uns vorbei und das in einem rasenden Tempo. Stress pur und so lange das sich vermeiden lässt, verzichte ich auf solche Abenteuer. Nun muss der Hund aber eben auch mal gelüftet werden, wenn Herr Sonnenschein mal nicht zu Hause ist. Und da sich die Option „Kind alleine zu Hause lassen“ leider nicht stellt, brauchten wir eine einfallsreiche Trickkiste. Die eine Option ist: wir laufen bis zum Kiosk und jeder darf sich für 50 Cent Gummibärchen kaufen. Allerdings gibt es auf dem Rückweg ständig Theater, weil diese Option funktioniert nur so lange bis der Kiosk erreicht und die Gummibärchen eingetütet sind. Die Alternative ist: …

Guck mal was ich kaaaaann!

Diesen Spruch höre ich im Moment ständig von meinem Fünfjährigen und dann beginnt er mit funkelnden Augen und stolz bis in die Haarspitzen mir etwas vorzuführen. Neulich stand er in genau so einem Moment vor mir und rollte die Zunge. Yeah! Das sollte eigentlich der Moment sein, in dem man dann ganz frech kontert „Guck mal, kann ich auuuuuch!“. Aber ich kann die Zunge nicht rollen und Herr Sonnenschein auch nicht. Und das macht keinen Sinn! Hatte Herr H. im Bio-Leistungskurs nicht ganz klar das Zungerollen als Beispiel für  ein dominantes Erbmerkmal aufgeführt? Wer ist dieses Kind? Und wer sind seine Eltern?? Ich schickte meinem Mann ein Bild von unserem vermeintlichen Sohn, die Zunge rollend. „Kannst Du das auch??“ „Nein. Du?“ „Auch nicht. Von wem ist dieses Kind??“ „Da er mir sehr ähnlich sieht, stellt sich mir die Frage: wen habe ich damals geschwängert?“. Nun ja. Ich weiß es. Inzwischen hat Dr. Google mich beruhigt, denn die These über das Zungenrollen, wurde inzwischen längst widerlegt. Trotzdem fühlte es sich erst einmal an, als wolle man mir …

Die Sache mit den Geburtstagen

*dieser Beitrag enthält Werbung Sonea liebt Geburtstage. Am liebsten natürlich ihre eigenen, aber alle anderen auch. In den letzten Wochen hat sie gleich drei Geburtstagseinladungen auf einmal bekommen. Die Freude über jede einzelne ist unbeschreiblich riesig und die Einladungen werden wie Liebesbriefe in einer Schachtel gesammelt und immer wieder hervorgekramt und gelesen. Diese drei Einladungen sind die ersten für dieses Jahr. Wir haben uns daran gewöhnt und trotzdem tut es mir manchmal unglaublich leid für sie. Ihr Bruder bringt eine Einladung nach der anderen mit nach Hause. Und wenn ich eins an Sonea besonders schätze, ist es ihre Freude mit anderen. Statt traurig zu sein, jubelt sie, weil ihr Bruder zu einer Party eingeladen ist. Und dann ist sie genau so aufgeregt, als sei sie diejenige, die bald eine Party rocken darf. Umgekehrt hält sich die Mitfreude in Grenzen. Als die dritte Einladung für die nächsten zwei Wochen ins Haus geflattert kam, hat sie der kleine Bruder vor Wut zerrissen, nachdem Sonea immer wieder vor seiner Nase damit herum tänzelte. Unter Tränen haben wir die Einladung …

Wie eine Wendejacke

Neulich hat Herr Sonnenschein da so einen Vergleich gebracht: Simon und seine neue Wendejacke. Und irgendwie war das so treffend. Von außen bekommen wir ihn immer als liebes, angepasstes Kind mitgeteilt und von innen ist er aufbrausend und wütend. Natürlich auch nicht immer. Aber das Leben mit einem 5 jährigen Vorschulkind ist aufregend in alle Richtungen. Unser kleiner Löwe behauptet und erfindet sich gerade ganz neu und gibt ordentlich Kontra. Schonungslos und ehrlich. Wie so Fünfjährige nunmal sind. Beruhigend, dass er sich zumindest bei anderen scheinbar gut benehmen kann. Also können wir nicht ganz so viel falsch gemacht haben. In so einem Vorschuljahr passiert natürlich auch sehr vieles. Auch wenn ich keinen messbaren Vergleich ziehen kann, erinnere ich mich noch sehr an das bewegte letzte Kitajahr von Sonea. Die letzte Woche war auch sehr bewegend, denn plötzlich hört man ein deutliches schhhhhh… Es ist noch ein bisschen ungewohnt und manchmal muss ich ein wenig SCHmunzeln, wenn ich dem übereifrigen SCH in den Worten meines Sohnes zuhöre. Aber es scheint den Weg in seinen Wortschatz gefunden zu …

Sei wild und frech und wunderbar!

Eins meiner absoluten Lieblingszitate, der wunderbaren Astrid Lindgren. Pippi Langstrumpf war ein großes Vorbild in meiner Kindheit. Und durch meine Kinder kann ich heute noch einmal ein bisschen die wilden Zeiten aufleben lassen. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, in der es nur darum geht, selbständig zu werden, nach Perfektion strebend. Am Samstag habe ich mir mit Simon eine Grundschule angeschaut, denn im nächsten Jahr endet die Kindergartenzeit für uns endgültig. Der Ernst des Lebens klopft an unserer Tür. Der Ernst des Lebens – wie ich diese Worte verabscheue. Es sind doch unsere Kinder! Warum muss man aus Kindern immer versuchen schnellstmöglichst kleine Erwachsene zu machen? Aus Bequemlichkeit? Oder weil es unsere Gesellschaft und das Rad der Zeit so vorgeben? Ich finde es schon schlimm genug, dass mein Kind mit gerade mal frische sechs Jahre alt ist, wenn dieser neue Lebensabschnitt beginnt. Die Schule, die wir am Wochenende besucht haben, hat uns sehr gut gefallen. Simon hat sich schnell wohl gefühlt und ist ohne mich losgezogen, um mit anderen Kindern zu spielen. Er hat gemeinsam mit …

Diesen Sommer hat es Woom gemacht

Unser sommerlicher Meilenstein Es gibt inzwischen einige Dinge, die Soneas kleiner Bruder besser kann, als sie. Fahrrad fahren zum Beispiel. Gerade mal zwei Wochen waren die Stützräder an seinem Fahrrad dran, da konnte der Papa sie auch schon wieder abschrauben. Sonea freute sich zwar zunächst riesig mit ihrem kleinen Bruder. Denn so ist sie einfach. Aber ziemlich ärgerte sie merklich die Tatsache, dass Ihr Bruder besser Fahrrad fahren konnte, als sie. Die beiden gaben auf ihren Rädern ein urkomisches Bild ab. Simon flink auf seinem Rad und Sonea mit ihrem, inzwischen auch etwas zu kleinem Rad und den wackeligen Stützrädern hinterher. Und fast jedes Mal äußerte sie den Wunsch, dass sie auch ohne Stützräder fahren wolle. Wir übten fast täglich, probierten es sie in Begleitung ohne Stützräder fahren zu lassen und montierten sie am Ende doch wieder dran. Diesen Sommer schien es, als habe sie nur dieses eine Ziel für den Sommer vor Augen: ich möchte ohne Stützräder Fahrrad fahren. Wir schauten uns nach neuen Fahrrädern um, aber Stützräder für die benötigte Rahmengröße, waren fast doppelt …

Wochenende in Bildern – ein vollgepacktes Familienwochenende

*Dieser Beitrag enthält Werbung* Ein vollgepacktes, aber schönes Familienwochenende liegt hinter uns. Der Samstagmorgen startete für Simon und mich mit einem Besuch in der Schule. Eine der Schulen, die wir für ihn in die engere Wahl genommen haben, hatte zum Besuch die Türen geöffnet. Wir besuchten den Deutschunterricht der 1. Klasse und den Sachkundeunterricht der 3. Klasse. Und ich hatte nach einer kurzen Aufwärmphase das Gefühl, dass Simon sich rundum wohl fühlte. Aber bevor ich ausführlich darüber schreibe, möchte ich mir noch eine andere Schule ansehen. Währenddessen war Herr Sonnenschein mit Sonea beim Friseur und machte noch schnell ein paar Bilder von dem neuen Kleid aus Living on Leaves von BORA für lillestoff. Mittags machten wir uns dann alle auf dem Weg zur Familienbande nach Köln, die im Rahmen der Le Tour Belgique eine Cybex Modenschau veranstaltet haben. Für uns ist das Thema Kinderwagen ja bereits abgeschlossen. Aber für den einen oder anderen von Euch sicherlich nicht. Und da wir das Konzept der Familienbande so toll finden und Herr Sonnenschein auch bereits einen Fotoauftrag von …

Minions auf Zucker im Wald

Gestern feierten wir Simons* Kindergeburtstag nach. Ja, richtig. Er hatte doch bereits im Sommer Geburtstag. Nun ist es aber grundsätzlich immer so, dass er mitten in den Ferien Geburtstag hat und wenn die Kita wieder beginnt, haben erstmal all seine Kumpels Geburtstag und jede Woche ist mein Kind auf einer anderen Party eingeladen. Aus diesem Grund haben wir nun traditionell seinen Kindergeburtstag in den Herbst verlegt. Und während wir im letzten Jahr die Tiere im Wasser erforscht und eine waschechte Piraten-Party gefeiert haben, erforschten wir dieses Jahr den Wald und sämtliche Tiere und Insekten, die dort heimisch sind. Und nicht nur einmal kam die Frage „Wann suchen wir denn den Schatz?“ oder „Wo ist denn nun der Schatz versteckt?“. Ratet mal wer sich am allermeisten auf die Geburtstagsparty freute? Ja, der Plüsch auch, der durfte nämlich mit. Aber eigentlich ist die Rede von Sonea. Sie liebt Geburtstage und das müssen nicht unbedingt ihre eigenen sein. Sie war so aufgeregt, dass unser Wochenende nicht besonders schlafreich war. Samstag wie Sonntag scheuchte sie uns in aller Frühe aus den …

Ein magischer Sonntag [Verlosung]

Dieser Beitrag enthält Werbung. Ich liebe diese gemütlichen Familiensonntage auf dem Sofa. Daran hat auch unser plüschiger Familienzuwachs nichts geändert. Wobei doch, wir verbringen sie nicht mehr komplett im Schlafanzug. Denn wenn nicht sowieso ein ausgiebiger Spazierganz an der frischen Luft geplant ist, müssen wir zumindest zwischendurch mal raus und den Hund lüften. So sehr ich die Waldspaziergänge mit bunt gefärbten Laub liebe und mich oft genug dabei ertappe, wie ich durch das Laub schlurfe und es mit den Füßen aufwirbele, so sehr freue ich mich auf gemütliche Spielenachmittage oder gemütliches Geschichten erzählen auf dem Sofa. Das hat seinen ganz besonderen Zauber. Und damit wären wir auch schon beim heutigen Thema: Die drei Magier. Gemeint sind nicht meine Kinder und mein Mann oder gar die Kinder und der Hund, sondern die tolle Bücherreihe von Matthias von Bornstädt, erschienen bei arsEdition. Eine witzig und spannend erzählte Bücherreihe von den drei Schülern Vicky, Mila und Conrad, die zufällig in der magischen Welt Agravia landen und dort die Bewohner von dem gemeinen Zauberer Rabenhorst befreien sollen. Eine spannende Reise …

Und dann kam Lissy

Wenn man sich dafür entscheidet einen Hund in die Familie zu holen, müssen viele Faktoren stimmen. Und vor allem müssen alle Familienmitglieder mit dieser Entscheidung einverstanden sein. Bei uns war dies ein sehr langer, aber gut durchdachter Prozess. Er dauerte nicht nur 23 Minuten, sondern Jahre und wurde immer wieder diskutiert und überlegt. Letztendlich musste einfach alles passen. Nicht nur der Hund zu uns, sondern auch wir, so wie wir sind, zum Hund. Und das tat es auch. Aber erst, nachdem ich mich für eine andere Rasse als den Mops öffnete und auch erst, nachdem wir sicher waren, dass Herr Sonnenschein gegen den Hund, in den wir uns dann alle unsterblich verliebt hatten, nicht allergisch ist. Wir hatten uns Hunde aus dem Tierheim angeschaut und gehofft, dass wir dort einen Kandidaten finden würden. Letztendlich hatten wir wirklich bereits überlegt den kleinen Charlie zu uns zu holen, aber dann kam Lissy und es war einfach Liebe auf den ersten Blick. Und wir wussten einfach sofort: das ist unser Hund! Lissy war kein Welpe mehr als sie …