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Mein Leben mit dem Besonderen #102 Der Geruch von Erdbeermarmelade

Ein bestimmter Geruch, ein Geschmack auf der Zunge oder vielleicht ein Gegenstand an dem Erinnerungen hängen. Ereignisse oder Erlebnisse die Spuren im Leben hinterlassen oder vielleicht auch die Sicht auf so mancherlei Dinge im Leben verändert haben. Bei mir ist so eine Verknüpfung der Geruch von Erdbeermarmelade. Meine Oma hat schon immer einen Garten. Unter anderem war dort schon immer ein großes Feld mit Erdbeeren. Erdbeerkuchen, Marmelade, Obstsalat… Es gab einfach alles. 2011 musste meine Oma unerwartet ins Krankenhaus. Mein Opa hat mir kurzerhand 2 Eimer voller Erdbeeren ins Auto geladen, ich sollte einspringen zum Marmelade kochen. Ich weiß noch, dass ich einige Stunden mit schnibbeln, kochen abfüllen usw beschäftigt war.  Die ganze Wohnung roch fruchtig süß. Heile Kleinstadtwelt. ☺ An diesem Tag hatte ich allerdings noch einen anderen Termin. Wochen vorher hatte ich einen Gehörsturz. Da ich des Öfteren unter Kopfschmerzen litt, wollte mein Hausarzt noch ein MRT zur Kontrolle durchführen. Und dieser Termin stand an diesem Nachmittag an. Ich empfand den Termin im Nachhinein eher als lästige Zeitverschwendung. Aber naja, machen wir das …

Meine Abenteuerreise nach Berlin

Wenn ich alleine verreise, ist das Chaos vorprogrammiert. Erst einmal gibt es vorab jede Menge zu organisieren. Wer passt auf die Kinder auf? Was muss vorher alles noch erledigt werden? In der Regel reicht es, wenn ich die komletten Outfits der Kinder für den nächsten Tag rauslege. Ansonsten wuppt Herr Sonnenschein das ganz wunderbar. Ich hatte mich auf die Blogfamilia in Berlin und das Frühlingsfest in der Kita gefreut, aber dass der 12. Mai nur einmal im Kalender steht und beides auf einen Tag fällt, hatte ich dabei nicht bedacht. Die besondere Schwierigkeit bestand darin, dass an jenem Tag nicht nur Frühlingsfest sein sollte, sondern auch noch Kitafrei bis zum Festauftakt. Nun ja. Irgendwie wollte das Schicksal es so, dass die Organisiererei der Kinderbetreuung sich ein wenig schwierig gestaltete. Und auch, dass dieser Monat einige Male solche Herausforderungen mit sich bringt und ich nicht immer dieselben fragen möchte. Ich war schon kurz davor meine Teilnahme an der Blogfamilia abzusagen. Irgendwie sollte es ja scheinbar nicht sein. Und ich hatte außerdem ein schrecklich schlechtes Gewissen nicht beim Löwen …

Mein Leben mit dem Besonderen #101 Einfach Theo

Für mich wurde mein Leben besonders „besonders“, als mein zweiter Sohn auf die Welt kam. Theo sollte er heißen und heute bin ich mir sicher, wir hätten keinen besseren Namen für unseren Kleinen finden können. Dass es nicht einfach werden würde, war mir klar. Schließlich haben die beiden Jungs gerade mal einen Abstand von 23 Monaten. Aber zu dem Zeitpunkt wusste eben auch noch niemand, dass Theo etwas Besonderes mitbringen würde. Die Geburt verlief wie erwartet – Theo kam per Kaiserschnitt auf die Welt. Wie auch beim Großen hatte ich leider keine andere Wahl. Aber man macht eben das Beste daraus und so konnte ich mir immerhin ein besonders schönes Datum für seinen Geburtstag wählen. Es war alles gut, ich durfte ihn kurz im Arm halten, ein paar Tränchen flossen und schon war mein Mann mit Theo, der Hebamme und dem Fotoapparat im Kreißsaal. Als er wieder zu mir zurückkam, strahlte er bis über beide Ohren. Unser kleiner Sonnenschein war endlich bei uns! Im Kreißsaal angekommen, haben wir Theo direkt angelegt und er gab alles! …

Muttertag 8.0

Muttertag. Die einen lieben ihn, die anderen hassen ihn. Und ich? Sitze irgendwo zwischen den Stühlen. Grundsätzlich ist es so, dass dieser Tag viel, sehr viel zu früh beginnt, weil die Kinder es gar nicht mehr abwarten können voller Stolz ihre selbstgebastelten Geschenke zu überreichen (die tatsächlich auch nur durch viel Mitwirken der Erzieherin oder der Schulbegleiterin fertig geworden sind). Der Tag setzt sich fort mit viel Geschrei und Gebrüll, weil die Kinder sich unglaublich viel Mühe geben den ganzen Tag besonders „lieb“ zu sein. Spätestens, allerspätestens nach einer viertel Stunde scheitern sie kläglich daran und haben schon wieder vergessen, dass Muttertag ist. Verzeihlich, denn wer kann schon den ganzen Tag ununterbrochen lieb sein? Und wer möchte das überhaupt? Außerdem, warum sollte dieser Tag anders als die restlichen 364 Tage im Jahr ablaufen? Ich mag Muttertag, weil ich Sonntage mag. Und noch mehr mag ich Sonntage mit meiner ganzen Familie. Und ich mag Muttertag, weil es dann meistens Kuchen gibt. Und nicht zuletzt, aber vor allem mag ich Muttertag, weil es ohne den Sonnenschein und …

BLOGkade

Hallo Ihr lieben, ich bin es. Vielleicht erinnert Ihr Euch an mich. Das Leben tobt gerade mal wieder wie ein wilder Orkan und irgendwie brauche ich das ja, diesen Wind um die Nase, den turbulenten Alltag und abends das Gefühl den Tag gut genutzt zu haben. Und es ist auch nicht so, dass das Leben gerade einfach keine Geschichten bereit hält oder nur gähnende Langeweile zu bieten hat. Nein, das ist es nichts. Aber irgendwie habe ich gerade eine BLOGkade. Es gibt so manches, was mich stört und mir dann die Kreativität beim Schreiben nimmt. Und dann gibt es eben auch noch meine Familie, meinen Job und mein Hobby, das Nähen und wenn der Wind mal wieder heult und sich alles ganz wackelig anfühlt, haben Familie und Job eben Priorität. Die nächsten beiden Tage bin ich in Berlin. Neben einem schlechten Gewissen, mischt sich ein wenig Vorfreude in meine Stimmungslage. Und wer weiß, vielleicht schaffen es ja die Blogfamilia und all die großartigen Menschen meine BLOGkade zu lösen. Ich bin sehr optimistisch und deshalb sage …

Stileganto

Wochenlang habe ich mich auf Stileganto gefreut. Gedanklich war dieses neue raxn-Design längst vernäht. Und als ich es dann tatsächlich zum Probenähen in meiner Lieblingspost hatte, saß ich ratzfatz an der Nähmaschine. Als ich fertig war, dachte ich plötzlich „Du solltest doch ein Shirt werden und keine Goldmarie!“. Kennt Ihr das? Nun muss ich am Samstag, wenn der Stoff bei lillestoff erscheint, unbedingt noch einmal Nachschub kaufen. Bevor ich das auch wieder vergesse: ihr findet mich zwischen all den großartigen Nähwerken wunderbarer und fleißiger Frauen bei RUMS. Denn Donnerstags ist RUMStag.

Ans Mittelmeer mit ebbe im Gepäck VERLOSUNG

*Werbung* Heute Morgen wurde ich von der Sonne geweckt, oder besser gesagt von meiner gut gelaunten Tochter. Mein erster Gedanke war: warum ist dieses Kind immer so furchtbar früh wach? Wo nimmt sie ihre Energie her? Und wieso muss sie mich am Wochenende so früh wecken? Wir haben doch gerade mal 6 Uhr morgens. Allerspätestens! Während ich mir die Müdigkeit aus den Augen rieb, realisierte ich dann aber, dass es mitten in der Woche ist und ich relativ spät dran. Ich blickte in das grinsende Gesicht meiner Tochter, die komplett angezogen neben mir saß. Wann ist dieses Kind nur so groß geworden? Habe ich das etwa auch verschlafen? Wie kann man nur so müde sein? Vielleicht sollte ich einfach mal früher ins Bett gehen? Vielleicht brauchen wir aber auch einfach mal alle ein bisschen Urlaub. Ein bisschen mehr als nur ein kurzes Wochenende Tapetenwechsel. Mallorca war traumhaft und hat uns allen sehr gefallen, aber es war definitiv zu kurz. Viel zu kurz. Aber die Kinder haben diesen verrückten Kurztrip gut weg gesteckt. Besser als Herr Sonnenschein …

Liebe Liebe Liebe

*Werbung* Ich bin nicht mehr die Nummer Eins bei meinem Sohn. Die letzten fünf Jahre hatte ich mich so daran gewöhnt. So kratzbürstig Sonea manchmal sein kann, bei ihrem kleinen Bruder bin ich immer die Nummer Eins. War ich. Das Lieblings-Kuschelobjekt, die schönste Mama der Welt und… ach, es ist doch einfach wunderbar, wenn man einen kleinen Verehrer hat, der einen auch morgens verliebt anlächelt, obwohl man die Haare zerzaust, das Gesicht pickelig, ungeschminkt und Augenringe bis unter die Kniekehlen hat. Der einen strahlend anblinzelt und stürmisch mit einem verliebten „Mama“ begrüßt, morgens nach dem Aufstehen, nachmittags nach der Kita und abends nach der Spielplatzrunde. All das ist immer noch da, aber die Nummer Eins hört nun auf den Namen Lisa*. Alle Jungs der Bienengruppe sind verliebt in Lisa. Es war eine Frage der Zeit bis Amors Pfeil auch meinen Sohn treffen würde. Der Frühling scheint es mit sich gebracht zu haben. Plötzlich ist „Heiraten“ ein großes Thema im Kindergarten. Die Kinder schmieden eifrig Hochzeitspläne innerhalb der Bienengruppe. Die Lara heiratet die Ole, der Max …

Einmal Paris mit Mademoiselle Yéyé VERLOSUNG

*Werbung* Die letzten Wochen war hier so viel los, dass ich unendlich viele Geschichten zu erzählen hätte. Drei habe ich auch schon vorbereitet und ja, es besteht tatsächlich die Chance, dass wir uns hier wieder ein bisschen regelmäßiger lesen, wenn Ihr wollt. Bevor ich Euch von Soneas Ferienwochen, unserem verliebten Löwen und anderen Alltagsanekdoten erzähle und die angekündigte ebbe-Verlosung starte, muss ich unbedingt noch von unserem Besuch bei JÄTTEFINT am Samstag berichten.   JÄTTEFINT ist bekannt für die schönsten skandinavischen Label und vor allem tolle und fair produzierte Kindermodelabels. Meinen Kindern ist es auch nie langweilig bei JÄTTEFINT, denn es gibt immer etwas zu gucken und dann ist da auch noch das Pippi-Spielhaus, das immer die erste Anlaufstelle ist, nachdem Johanna und ihr Team erstmal kräftig gedrückt werden. Ganz neu bei JÄTTEFINT ist das Stuttgarter Label Mademoiselle Yéyé und somit auch wirklich traumhaft schöne Damenmode. Die Kleidungsstücke sind nicht nur durchweg vegan, sondern werden ausschließlich in Europa in, von der Fair Wear Foundation geprüften und verifizierten Textilbetrieben, produziert. Ein Aspekt, auf den ich selbst viel …

Mein Leben mit dem Besonderen #100 Das Geschenk eines Lebens 🦋

Jede Mutter weiß wie es ist, wenn die Geburt naht. Es ist die innere Unruhe, es ist der Wunsch sich zurückziehen zu wollen, für sich zu sein, sich ein sicheres Nest zu bauen….ich durchlebe das jedes Jahr, immer im April, seit 9 Jahren. Nur ist es nicht die anstehende Geburt meiner Tochter – nein, es ist ihr Todestag. Am 24. April. Und doch gleichen sich die Empfindungen sehr, denn ich weiß nie was mich erwartet, ich weiß nie wie groß der Schmerz sein wird, ich weiß nie wie lange es dauern wird, bis ich wieder atmen kann, ohne dass es weh tut. Was ich weiß, ist – wenn dieser Tag vorbei ist, wenn die Uhrzeit vorbei ist, dann wird mein Herzschlag ruhiger. Ich bin nicht mehr so angespannt, so dünnhäutig, so empfindlich auf alles Ebenen des Seins. Das Rauschen in meinem Kopf lässt nach, es kehrt etwas an Ruhe ein. In meiner Seele, in meinem Herzen, in meinem Bauch und in meiner Brust. Ich kann wieder besser atmen. Und dann ist da ja auch noch …