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Diesen Sommer hat es Woom gemacht

Unser sommerlicher Meilenstein

Es gibt inzwischen einige Dinge, die Soneas kleiner Bruder besser kann, als sie. Fahrrad fahren zum Beispiel.

Gerade mal zwei Wochen waren die Stützräder an seinem Fahrrad dran, da konnte der Papa sie auch schon wieder abschrauben. Sonea freute sich zwar zunächst riesig mit ihrem kleinen Bruder. Denn so ist sie einfach. Aber ziemlich ärgerte sie merklich die Tatsache, dass Ihr Bruder besser Fahrrad fahren konnte, als sie.

Die beiden gaben auf ihren Rädern ein urkomisches Bild ab. Simon flink auf seinem Rad und Sonea mit ihrem, inzwischen auch etwas zu kleinem Rad und den wackeligen Stützrädern hinterher. Und fast jedes Mal äußerte sie den Wunsch, dass sie auch ohne Stützräder fahren wolle. Wir übten fast täglich, probierten es sie in Begleitung ohne Stützräder fahren zu lassen und montierten sie am Ende doch wieder dran.

Diesen Sommer schien es, als habe sie nur dieses eine Ziel für den Sommer vor Augen: ich möchte ohne Stützräder Fahrrad fahren.

Wir schauten uns nach neuen Fahrrädern um, aber Stützräder für die benötigte Rahmengröße, waren fast doppelt so teuer wie ein Fahrrad selbst. Natürlich hätten wir diese versuchen können über die Krankenkasse zu beantragen. Und ja, wir hätten auch ein Therapierad für unser Kind beantragen können. Aber warum sollte sie nicht einfach wie alle anderen Kinder auch ganz normal Fahrradfahren lernen? Zumal es ihr großer Wunsch war.

Also machten wir uns auf die Suche nach dem perfekten Fahrrad für Sonea. Und wo würden wir es finden, wenn nicht bei jemanden, der selbst einmal auf der Suche nach dem perfekten Rad für seine Kinder war und dann einfach angefangen hat eins zu entwickeln.

Woom Fahrräder sind nicht nur ultraleicht, was mich selbst schon enorm angenehm überrascht hat, sondern auch anatomisch ideal auf die Bedürfnisse von Kindern angepasst.

Bis zu 30% schneller Fahrradfahren lernen

Laut Aussage von Woom lernen Kinder auf Woom Bikes bis zu 30% schneller Fahrrad fahren. Nun, ich weiß nicht wie man so ein Ergebnis misst, aber nachdem wir das Fahrrad hatten, übte ich ein paar Mal mit Sonea im Garagenhof Radfahren. Von außen betrachtet, muss es wohl eher nach einem Eiertanz ausgesehen haben.

Aber Sonea gab nicht auf und blieb hartnäckig. Eines Nachmittags, wir kamen gerade von einem kleinen Ausflug nach Hause, da wollte sie schon wieder Radfahren üben. Und ich war ehrlich gesagt sehr froh, dass Herr Sonnenschein sich bereit erklärte das zu übernehmen.

Kurze Zeit später, ich saß im Arbeitszimmer, als ich von der Straße die Stimmen meiner Lieben hörte. Herr Sonnenschein, der mir signalisierte, dass ich das Fenster aufmachen soll und Sonea die verschwörerisch mit ihrem neuen Woom Bike daneben stand. Ich hörte nur noch ein „…kein Wackelpudding… und los!“. Ja, und dann fuhr sie. Direkt bei unserem (Lieblings)Nachbarn in den Zaun. Aber sie ließ sich nicht entmutigen und versuchte es sofort nochmal. Und was dann passierte, konnten alle, die uns auf Instagram folgen, bereits vor einigen Wochen fast live miterleben. 

Zufall oder gut durchdacht?

Sonea hatte den Dreh raus. In ganz kurzer Zeit. Ihr Wille, die Motivation und das neue Fahrrad trugen sicherlich ihren Teil dazu bei. Ob das Woom Bike nun dazu beigetragen hat, dass sie das Radfahren dann doch noch so schnell lernte, kann ich nicht sagen. Vielleicht war es einfach die Mischung aus allem und der Tatsache, dass die Räder von Woom Bikes so gut für den Gebrauch von Kindern durchdacht sind. Weil eben auch Väter von Kindern, die irgendwann mal an dem Punkt waren Fahrradfahren zu lernen, hinter dem Konzept stehen. Für uns ist dieses Rad die perfekte Alternative zu einem Therapierad. Denn das brauchen wir nun ganz sicher nicht mehr ins Auge zu fassen. 

Nun üben wir noch ein wenig den Gebrauch der Bremse und des Lenkers.

 

 

 

9 Kommentare

  1. Ach, wie toll!!!
    Meine Tochter hat diesen Sommer auch Radfahren gelernt, sie war auch so mega-stolz 🙂 Überhaupt muss ich bei Sonea ganz oft an meine Tochter denken, irgendwie scheinen sie einen ähnlichen Charakter zu haben.

  2. Oh, das ist ja ermutigend!
    Das muss ich ich mir merken! Elise hat dieses Jahr mit 4,5 Jahren Laufradfahren gelernt und wir sind happy darüber. Nun freuen wir uns über das Mutmachen mit dem Fahrradfahren. Mal sehen, der jüngere Bruder wird da bestimmt auch einiges bewirken.
    Dann viel Freude beim Radeln und liebe Grüße,
    B.

    • Ja, jüngere Brüder wirken manchmal echt beflügelnd und motivierend. ICh wünsche Euch ganz viel Erfolg. Berichte mal, wenn Ihr es geschafft habt.

      Liebe Grüße
      Katharina

  3. Knodel Inge sagt

    Hallo Sonea, das hast du aber richtig gut gemacht. Toll, dass du nun mit deinen Eltern und deinem Bruder schöne Radtouren machen kannst. Du kannst auf dich stolz und glücklich sein. Dein Papa hat wie schöne Bilder von dir und Herrn Simon gemacht. Liebe Grüße Inge

  4. Sehr cool, ich freue mich.
    Ich glaube Jolina wird das leider nie lernen, sie hat ja auch keinen Bock, wie so oft und wenn sie sich für etwas nicht begeistern lässt, dann ist da auch nix zu machen. Ich warte einfach ab und tröste mich damit, dass ich selbst Radfahren hasse, sie hat sicher meine Gene.

  5. Brigitte sagt

    Herzlichen Glückwunsch, liebe Sonea,
    du kannst sehr stolz auf dich sein!
    Du hast du nicht aufgegeben und es immer wieder versucht. Das ist auch bei Großen nicht selbstverständlich und fordert viel Mut und Kraft.
    Behalte diese Gaben und mit lieben Menschen, die einen unterstützen, kann man Soviel schaffen!
    Viel Spaß mit deinem tollen Rad und liebe Grüße an deine Familie
    wünscht Brigitte

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