Allgemein, Familienleben
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Und dann kam Lissy

Wenn man sich dafür entscheidet einen Hund in die Familie zu holen, müssen viele Faktoren stimmen. Und vor allem müssen alle Familienmitglieder mit dieser Entscheidung einverstanden sein.

Bei uns war dies ein sehr langer, aber gut durchdachter Prozess. Er dauerte nicht nur 23 Minuten, sondern Jahre und wurde immer wieder diskutiert und überlegt. Letztendlich musste einfach alles passen. Nicht nur der Hund zu uns, sondern auch wir, so wie wir sind, zum Hund. Und das tat es auch. Aber erst, nachdem ich mich für eine andere Rasse als den Mops öffnete und auch erst, nachdem wir sicher waren, dass Herr Sonnenschein gegen den Hund, in den wir uns dann alle unsterblich verliebt hatten, nicht allergisch ist.

Wir hatten uns Hunde aus dem Tierheim angeschaut und gehofft, dass wir dort einen Kandidaten finden würden. Letztendlich hatten wir wirklich bereits überlegt den kleinen Charlie zu uns zu holen, aber dann kam Lissy und es war einfach Liebe auf den ersten Blick. Und wir wussten einfach sofort: das ist unser Hund!

Lissy war kein Welpe mehr als sie zu uns kam, sondern bereits 5 Monate alt. Für uns war das optimal für den Start. Denn Lissy ist unser erster Hund und wir sind noch komplett Hunde unerfahren.

Natürlich hat jeder seine eigene Meinung dazu.

Mittlerweile besuchen wir eine echt tolle Hundeschule und jede Woche lerne ich eine Menge dazu. So ein Hund bedeutet sehr viel Arbeit, die man nicht unterschätzen sollte, die sich aber voll und ganz lohnt.

Auch die Kinder sind überglücklich mit Lissy und Lissy jeden Tag vor Freude völlig aus dem Häuschen, wenn die Kinder aus der Schule und dem Kindergarten kommen. Sie liebt es von den Kindern umgeben zu sein und sucht ständig den Kontakt. Aber auch als Bürohund macht Lissy sind wunderbar und ich bin jeden Tag absolut happy über ihre Gesellschaft.

Inzwischen sind wir seit drei Monaten ein richtiges Rudel. Vieles hat sich verändert. Aber der neue Alltag mit wesentlich mehr Bewegung und frischer Luft, auch bei Wind und Regen, hat sich sehr gut eingespielt und wir möchten ihn nicht mehr missen.

Der Mops ist und bleibt eine Hunderasse, die ich sehr mag. Aber zu uns passt der Havaneser als Familienmitglied gefühlt einfach besser.

6 Kommentare

  1. Liebe Katharina,
    Lissy ist wirklich total süß und ich kann nun nur von der Optik ausgehen – sie passt wirklich toll zu Euch! Ich wünsche Euch wundervolle und intensive Jahre mit ihr!
    Liebe Grüße!
    Jasmin

  2. Lustig, auch meine Familie ist gerade auf den Hund gekommen. Lange haben wir darüber nachgedacht. Uns war klar, dass gerade dem Großen ein Hund so gut tun würde, hatte er doch so harte Zeiten in der Schule hinter sich. Jemand, der ihn bedingungslos liebt, würde da Wunder bewirken. Dann haben wir die Idee doch wieder hintenangestellt, denn so ein Hund bedeutet viel Verantwortung und das ein Hundeleben lang. Schwierig bei zwei Arbeitnehmern in der Familie. Gab es doch schon einen heißgeliebten Familienhund bei der Omi, den man sich bei Bedarf einmal übers Wochenende ausleihen konnte. Doch dann erkrankte die Oma sehr schwer. Ein halbes Jahr Chemo hat sie vor der Brust. Die Kinder leiden, war doch gerade vorher der Opa verstorben. Und der Hund konnte nicht bei ihr bleiben. Ein zu großes Risiko für ihren schlechten Immunstatus. Jetzt wohnt er seit ein paar Wochen bei uns und macht uns alle in diesen schlimmen Zeiten glücklich. Als ich nach dem Lillestofffestival wieder nach Hause kam, flippte er vor Freude schier aus. Denn das darf man nicht vergessen, diese Hundewesen machen nicht nur die Kinder glücklich, auch die Eltern. Jetzt haben wir also nicht nur Cola und Mentos gemeinsam, sondern sind auch beide auf den Hund gekommen. Der scheint übrigens das Cola-Mentos-Gemisch durchaus zu entsprudeln…

  3. Eine wirklich wunderschöne kleine Hündin.

    Ich bin damals ganz anders zu „meinem“ Hund gekommen. Ich habe mich in den Halter verliebt. 😉 Und in seinen Hund, der dann schnell auch mein Hund wurde. Mein Freund behauptet ja gerne, er sei enteignet worden. 🙂 Acht Jahre war er damals, und siebeneinhalb schöne Jahre hatte ich noch mit ihm, in denen er mich behütet durfte. Der Höhepunkt meines Tages war immer, wenn die beiden mich von der Arbeit abholten und Nino freudig wartend vor der Tür tänzelte.

    Hach.

    Viel Freude mit Lissy.

  4. Ich kann nur sagen, dass Eure Lissy ein Hund zum Neidischwerden ist. So ein niedliches und hübsches Exemplar!
    Ich wünsche Euch alle Freude der Welt mit dieser treuen Seele!

    LG
    Greta

  5. Annika sagt

    Ich freue mich so so sehr für euch! Herzlichen Glückwunsch!
    Sie ist echt eine Süße!

    Ich habe mir schon damals gedacht, dass dem Herrn Sonnenschein vielleicht auch einfach nicht die Rasse zusagt ; ) Vielleicht wäre der Mops für dich der beste Hund gewesen ….. aber für euch alle ist es halt Lissy.

    Und ja – es lohnt sich einfach! Dieses Rausgehen, dich trösten, mit dabei sein, da sein (wenn man Nachhause kommt) und und und … und diese treue Liebe, wiegt alles auf! Da lohnt sich das Rausgehen nachts beim Welpen, die Hinterlassenschaften wegräumen (erst in der Wohnung und später draußen), zerkaute und zerstörte Dinge (hoffentlich auch nur im Welpen -und Junghundalter), die Erziehung, die „Kämpfe“, das Unterbringen im Urlaub oder einen Ort zu suchen, wo alle mitkönnen, die zusätzlichen Kosten (bei größeren Hunden haut so eine Bahnfahrt z.B. ganz schön rein) … .

    Ich möchte meine beiden treuen Seelen nicht missen (der Golden-Rüde hat mich durch meine Jugend begleitet, wir haben gemeinsam meine erste eigene Wohnung bezogen, er unsere Große die ersten zwei Jahre ihres Lebens begleitet und starb mit fast 14 Jahren & unser Berner-Rüde erfreut uns täglich mit seiner Gesellschaft – nun bereits auch schon 5,5 Jahre). Also, ich kann und will mir auf Dauer ein Leben ohne Hunde nicht vorstellen!

    Die Anschaffung eines Hundes sollte aber auf jeden Fall gut überlegt sein!

    Ganz liebe Grüße von einer Hundebesitzerin zur anderen!
    Deine Annika

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