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Meine Abenteuerreise nach Berlin

Wenn ich alleine verreise, ist das Chaos vorprogrammiert. Erst einmal gibt es vorab jede Menge zu organisieren. Wer passt auf die Kinder auf? Was muss vorher alles noch erledigt werden? In der Regel reicht es, wenn ich die komletten Outfits der Kinder für den nächsten Tag rauslege. Ansonsten wuppt Herr Sonnenschein das ganz wunderbar.

Ich hatte mich auf die Blogfamilia in Berlin und das Frühlingsfest in der Kita gefreut, aber dass der 12. Mai nur einmal im Kalender steht und beides auf einen Tag fällt, hatte ich dabei nicht bedacht. Die besondere Schwierigkeit bestand darin, dass an jenem Tag nicht nur Frühlingsfest sein sollte, sondern auch noch Kitafrei bis zum Festauftakt. Nun ja. Irgendwie wollte das Schicksal es so, dass die Organisiererei der Kinderbetreuung sich ein wenig schwierig gestaltete. Und auch, dass dieser Monat einige Male solche Herausforderungen mit sich bringt und ich nicht immer dieselben fragen möchte.

Ich war schon kurz davor meine Teilnahme an der Blogfamilia abzusagen. Irgendwie sollte es ja scheinbar nicht sein. Und ich hatte außerdem ein schrecklich schlechtes Gewissen nicht beim Löwen auf dem Frühlingsfest sein zu können. Und dann sprang meine Schwiegermutter ein. Wie so oft und selbstverständlich.

Da ich die Holzklasse gebucht hatte, weil mir eine warme Decke und ein Dach überm Kopf reicht, teilte ich meine zwei Nächte in Berlin mit Berni aus Indonesien und vier, mir völlig fremden Frauen. Die eine reiste nachts um vier ab. Mit viel Krach und Festbeleuchtung im Zimmer. Es waren nicht die erholsamsten Nächte. Aber am Morgen der zweiten Nacht stellte ich dann fest, dass ich die Nacht mit Hannah von familiert auf dem Zimmer verbracht habe, wie vor zwei Jahren, als ich ebenfalls auf der Blogfamilia war.

Mit der lieben Kerstin von Chaos hoch 2 und meinem Unvermögen Selfies zu machen.

Die Blogfamilia ansich war eine totale Reizüberflutung und Sammlung von (durchweg positiven Eindrücken). Sehr viele, sehr gute Gespräche mit lieben Menschen, inspirierende Reden und Workshops und rundum ein durch und durch gelungener Tag, der mich auch mein schlechtes Gewissen wegen des Frühlingsfests hat vergessen lassen.

Endlich haben Tanja von Zuckersüße Äpfel und ich das mit einem persönlichen Kennenlernen hinbekommen. Das war längst überfällig.

Vielen Dank noch einmal an alle, die die Blogfamilia organisiert und gesponsert haben. Das war ein fantastischer Tag und ich hoffe sehr, dass ich im nächsten Jahr wieder dabei sein kann.

Und leider habe ich ganz vergessen Fotos zu machen. Ich war zu sehr mit reden beschäftigt und habe alle Eindrücke in mich aufgesogen, aber leider keine Fotos davon gemacht.

1 Kommentare

  1. Knodel Inge sagt

    Hallo Katharina! Mit den Fotos ist doch halb so wild. Die Hauptsache ist doch, dass du schöne Tage hattest. Ich gehe gerne in Jugendherbergen, dort hat man sofort Anschluß und nette Gespräche. Hotels liegen mir nicht so wenn ich alleine reise. Bärbel ist ein liebenswerter Mensch den du jederzeit um etwas bitten kannst. Sie war schon immer so. Sie liebt ihre Enkel und ist glücklich wenn ihr Sohn geliebt wird. Bei mir ist das genau so. Für meine Schwiegertöchter tue ich alles. Meine Söhne werden von ihnen geliebt, ich habe tolle Enkelkinder. Was will man mehr? Liebe Grüße Inge

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